Der landesweite Durchschnittspreis für Diesel in den USA ist nach Daten des Marktanalyseportals Gasbuddy auf die Rekordmarke von 6,00 US-Dollar pro Gallone geklettert. Auslöser für den historischen Höchststand sind ein knappes Ölangebot infolge des Iran-Krieges, gestörter Schiffsverkehr in der Strasse von Hormus sowie militärische Eskalationen im Nahen Osten.
Der Dieselpreis in den USA hat eine historische Marke geknackt. Nach Angaben des Marktanalyseportals Gasbuddy ist der landesweite Durchschnittspreis für Diesel auf die Rekordmarke von 6,00 US-Dollar pro Gallone, was 3,785 Litern entspricht, geklettert. Damit ist Diesel in den Vereinigten Staaten so teuer wie nie zuvor.
Historischer Preisanstieg bei Gasbuddy und beim Automobilverband AAA
Die Dimension des Preissprungs zeigt sich im Vergleich zum Vorjahr. Mit 6,00 Dollar pro Gallone ist Diesel jetzt etwa 2,30 Dollar teurer als vor einem Jahr, als der nationale Durchschnittspreis bei etwa 3,70 Dollar lag
, teilte Gasbuddy zu den aktuellen Entwicklungen mit.
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Auch der Automobilverband AAA verzeichnet einen rasanten Anstieg an den Tankstellen. Laut AAA kostete eine Gallone Diesel am Donnerstag im Durchschnitt 5,977 US-Dollar, wobei der Verband den Preis einmal pro Tag aktualisiert und eine deutlich steigende Tendenz feststellt. Im Zuge dieser Entwicklung kletterte auch der Preis für eine Gallone Benzin um 13 Cent. Zum Vergleich: Vor einem Jahr lag der Benzin-Durchschnittspreis des Verbandes tiefer.
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Krieg in Nahost und verknapptes Rohölangebot an der Strasse von Hormus
Hauptverantwortlich für die dramatische Preisentwicklung ist nach Angaben der Berichterstattung die vertrackte Situation rund um die Strasse von Hormus. Durch den Iran-Krieg und den massiv gestörten Schiffsverkehr in der Meerenge gelangt kaum Rohöl auf den Weltmarkt. Dieses knappe Angebot treibt die Preise für Energieträger weltweit nach oben.
Die militärische Eskalation des Konflikts zwischen den USA und dem Iran spiegelt sich unmittelbar an den Rohstoffmärkten wider. Am Donnerstag kletterte der Preis für ein Fass Rohöl der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im November erstmals seit Mai wieder auf 108 US-Dollar.