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TSA könnte TSA-PreCheck-Passagieren volle Wasserflaschen erlauben

Reisende mit TSA PreCheck könnten an ausgewählten US-Flughäfen bald volle Wasserflaschen mit durch die Sicherheitskontrolle nehmen. Das Vorhaben basiert auf neuen CT-Scannern, die Flüssigkeiten genau erkennen können. Bislang ist die seit 2006 geltende 3,4-Unzen-Regelung weiterhin uneingeschränkt in Kraft.

Die lästige Prozedur am Flughafen – das rasche Austrinken von Wasser vor dem Sicherheitsbereich oder die böse Überraschung bei der Kontrolle – könnte für bestimmte Fluggäste bald der Vergangenheit angehören. Die US-amerikanische Verkehrssicherheitsbehörde Transportation Security Administration (TSA) erwägt, Passagieren mit TSA PreCheck volle Wasserflaschen durch die Sicherheitskontrollen erlauben.

Technische Voraussetzungen und neue CT-Scanner

Hintergrund dieser Überlegungen ist der schrittweise Einsatz moderner Technologie an den Kontrollpunkten. Die Lockerung der strengen Flüssigkeitsregeln hängt direkt von der Verbreitung neuer CT-Scanner ab. Diese hochentwickelten Geräte sind in der Lage, Wasser zuverlässig von anderen, potenziell gefährlichen Flüssigkeiten zu unterscheiden. Da diese Technologie jedoch noch nicht flächendeckend an allen US-Flughäfen installiert ist, wird die Neuerung nach Angaben von Regierungsvertretern zunächst nur an ausgewählten Flughäfen eingeführt.

„in the coming months.“

Trump-Administration Offizielle, via CBS News

Wie anonyme Regierungsvertreter gegenüber Medien bestätigten, könnte die Umsetzung in den kommenden Monaten erfolgen. Welche konkreten Flughäfen als Erste von der neuen Regelung profitieren sollen, ließen die Behörden zunächst offen.

Einschränkungen bei der 3,4-Unzen-Regel und weiteren Flüssigkeiten

Trotz der geplanten Ausnahme für Wasserflaschen bleibt das allgemeine Regelwerk für Flüssigkeiten im Handgepäck vorerst bestehen. Die TSA ist nach vorliegenden Berichten noch nicht bereit, die unpopuläre Flüssigkeitsbeschränkung komplett abzuschaffen. Die bekannte Vorgabe für Flüssigkeiten, Gele und Aerosole, die seit dem Jahr 2006 gilt, bleibt weiter in Kraft. Ob neben Wasser künftig auch andere Getränke oder Flüssigkeiten den Kontrollpunkt passieren dürfen, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt ebenfalls noch unklar.

Die 3,4-Unzen-Grenze sowie viele weitere strenge Sicherheitsanforderungen wurden nach den Terroranschlägen vom 11. September eingeführt, deren 25. Jahrestag in dieser Woche begangen wird. Sollte die Erlaubnis für Wasserflaschen wie geplant umgesetzt werden, würde dies den PreCheck-Mitgliedern eine spürbare Erleichterung bringen und gleichzeitig einen zusätzlichen Anreiz schaffen, sich für das beschleunigte Sicherheitsverfahren zu registrieren.

Lockerungstendenz bei den Kontrollvorschriften der TSA

Die mögliche Ausnahme für Wasserflaschen reiht sich in eine Serie von Lockerungen ein, die in den vergangenen zwei Jahren von der Regierung vorgeschlagen oder umgesetzt wurden. Bereits im vergangenen Sommer hatte die Regierung signalisiert, über eine Aufweichung der allgemeinen Mengenbegrenzung für Flüssigkeiten nachzudenken. Im vergangenen Juli beendete die TSA zudem die Pflicht, Schuhe an allen Sicherheitskontrollen auszuziehen.

TSA könnte TSA-PreCheck-Passagieren volle Wasserflaschen erlauben
Photo: finanzen.ch

Erst kürzlich kündigte die Behörde zudem ein neues Programm namens Gateside an. Dieses erlaubt PreCheck-Mitgliedern auch ohne gültige Bordkarte an ausgewählten Flughäfen den Zugang zum Sicherheitsbereich, um Freunde oder Familienangehörige zu empfangen oder zu verabschieden.

TSA considering allowing some travelers to bring water bottles through security
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David Falk

Über den Autor

David Falk verantwortet das Wirtschafts- und Unternehmensressort von Germanic Nachrichten. Er berichtet ueber Maerkte, Mittelstand, Innovation und strategische Entwicklungen in deutschen und internationalen Unternehmen.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.

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