Passagiere mit TSA PreCheck könnten in den kommenden Monaten an ausgewählten US-Flughäfen die Erlaubnis erhalten, vollständige Wasserflaschen durch die Sicherheitskontrollen mitzunehmen. Laut Berichten hängt die Umsetzung von neuer Technologie und der Finanzierung ab, während die strengen Flüssigkeitsregeln für Standard-Passagiere vorerst bestehen bleiben.
Reisende an amerikanischen Flughäfen kennen das alltägliche Ritual: Vor dem Gang durch den Metalldetektor müssen mitgebrachte Getränke in den Abfalleimer wandern oder mühsam ausgetrunken werden.
Ausgewählte Flughäfen als Testphase geplant
Die Transportation Security Administration (TSA) erwägt derzeit ernsthaft, Fluggästen mit dem PreCheck-Status die Mitnahme von vollen Wasserflaschen zu gestatten. Nach Angaben eines hochrangigen Beamten, der sich gegenüber CBS News äußerte, soll diese Neuerung in den kommenden Monaten an ausgewählten Standorten an den Start gehen.
Moderne Scantechnik als Grundvoraussetzung
Voraussetzung für den Testbetrieb sind Flughäfen, die bereits mit moderner Scantechnik ausgestattet sind. Diese Geräte verfügen über die notwendigen Fähigkeiten, Wasser klar von anderen potenziell gefährlichen Flüssigkeiten zu unterscheiden.
Bislang halten sich die Behörden allerdings mit konkreten Details zurück. Weder wurde ein exakter Zeitplan für den Rollout genannt, noch steht fest, welche Flughäfen als Erste in das Programm aufgenommen werden.
Unveränderte Regeln für das Standardgepäck
Trotz der Erleichterungen für Wasser in den Express-Spuren gibt es keine generellen Entwarnungen für das traditionelle Gepäck. Die etablierten Sicherheitsbeschränkungen für sämtliche anderen Flüssigkeiten im Handgepäck bleiben uneingeschränkt bestehen; das bekannte Limit von 3,4 Unzen (rund 100 Milliliter) behält seine Gültigkeit. Auch für normale Fluggäste ohne PreCheck-Status ändert sich vorerst nichts an den Bestimmungen.
Fehlende Finanzmittel bremsen den Ausbau
Ein entscheidender Flaschenhals bei der Umsetzung ist die Finanzierung. Zwar existiert die Technologie zur Überprüfung kompletter Flüssigkeitsbehälter bereits, doch der TSA fehlen offenbar die finanziellen Mittel, um diese hochentwickelten Scanner flächendeckend einzusetzen. Selbst für die Einrichtung in allen regulären PreCheck-Spuren reicht das Budget nach aktuellem Stand nicht aus, weshalb die Behörde den Betrieb zunächst auf entsprechend ausgerüstete Testflughäfen beschränken muss.

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