Die US-Regierung hat ein Rahmenwerk zur Preissenkung von Medikamenten finalisiert. Das sogenannte GLOBE-Modell koppelt die Kosten für teure Arzneien in Arztpraxen an internationale Benchmarks. Gleichzeitig greift eine umfassende Ausnahmeregelung für Pharmakonzerne, die freiwillige Vereinbarungen für das Medicaid-Programm getroffen haben.
Die von US-Präsident Donald Trump vorangetriebene Gesundheitspolitik nimmt die weltweiten Preisunterschiede bei verschreibungspflichtigen Medikamenten ins Visier. Mit dem Abschluss des Global Benchmark for Efficient Drug Pricing, kurz GLOBE genannt, verlangt die Administration von Pharmaunternehmen Preisanpassungen für bestimmte im Rahmen von Medicare Part B verabreichte Arzneien. Das System orientiert sich an den geringeren Kosten, die in vergleichbaren Industrienationen anfallen.
Das GLOBE-Modell und die Reduzierung der Einsparungen durch Ausnahmeregelungen
Das am 1. Januar 2027 startende Programm konzentriert sich zunächst auf eine überschaubare Gruppe von Akteuren. So betrifft das finale Regelwerk lediglich vier Unternehmen, da Hersteller, die sich im Rahmen des sogenannten GENEROUS-Modells freiwillig an Vereinbarungen für das Medicaid-Programm beteiligt haben, von den Pflichten des GLOBE-Modells ausgenommen sind. Interne Analysen und unabhängige Studien zeigen, dass durch diese Freistellungen ein Großteil der ursprünglich prognostizierten Kosteneffekte entfällt.

Ohne diese Ausnahmen hätten die obligatorischen Programme das Budget von Medicare Part B jährlich um 5,2 Milliarden US-Dollar und den Bereich Part D um 6,4 Milliarden US-Dollar entlasten können. Die aktuelle Ausgestaltung lässt diese Beträge jedoch drastisch schrumpfen. Neben GLOBE plant die US-Regierung mit GUARD ein weiteres, ebenfalls auf fünf Jahre angelegtes Pflichtmodell für den Januar 2027, welches auf hochpreisige Medikamente im Outpatient-Bereich abzielt. Despite protests from pharmaceutical companies, health authorities pushed ahead, announcing that the new initiative called Globe would launch on Jan. 1.

Ausweitungen bei Medicaid und die Reaktionen der Pharmaindustrie
Im Zentrum der im September 2026 verkündeten Maßnahmen stehen zudem die Medicaid-Programme für einkommensschwache US-Bürger. Damit sollen im kommenden Jahrzehnt Einsparungen von knapp 65 Milliarden US-Dollar bei den Arzneimittelausgaben von Medicaid erzielt werden.
Präsident Donald Trump sagte im White House: „Wir sind von den weltweit höchsten Medikamentenpreisen zu den weltweit niedrigsten Medikamentenpreisen übergegangen.
Kritiker und internationale Beobachter warnen jedoch vor den weltweiten Folgen dieser Politik. Vertretungen der Pharmaindustrie, darunter der Verband Innovative Medicines Canada, weisen darauf hin, dass die von den USA geforderten Obergrenzen zu Lieferengpässen oder Verzögerungen bei der Markteinführung neuer Therapien in anderen Ländern führen könnten. Auch in Europa und Kanada verfolgen Gesundheitsexperten die Entwicklung mit Skepsis, da multinationale Konzerne versuchen könnten, entgangene Umsätze auf dem US-Markt durch Preiserhöhungen in anderen Regionen auszugleichen. After filing lawsuits to get them, the U.S. consumer advocacy organization Public Citizen published documents detailing Pfizer and Eli Lilly’s contracts, which exposed troubling clauses that could enable drugmakers to hike prices internationally or halt drug shipments abroad to keep charging American consumers elevated rates.
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