Bundestrainer Jürgen Klopp geht mit einem verkleinerten Aufgebot in das Nations-League-Spiel gegen Serbien am 1. Oktober 2026. Nach einer Sprunggelenksverletzung von Nico Schlotterbeck und dem Aussortieren von Neuling Felix Keidel muss die deutsche Nationalmannschaft im Münchner Stadion auf zwei Spieler verzichten.
Für die deutsche Nationalmannschaft wird es in München ernst. Nach durchwachsenen Auftritten zum Start der neuen Länderspielserie steht für das DFB-Team das Duell gegen den Tabellenletzten Serbien an. Bundestrainer Jürgen Klopp hat dafür seinen Kader auf den Prüfstand gestellt und kurz vor dem Anpfiff personelle Korrekturen vorgenommen. Jürgen Klopp peilt gegen Serbien seinen ersten Sieg an.
Kaderverkleinerung und der Ausfall von Nico Schlotterbeck
Ursprünglich hatte das Trainerteam für diese Länderspielphase einen XXL-Kader nominiert, um zahlreichen neuen Gesichtern eine Chance zu geben. Doch für die Pflichtpartie in der Nations League am Abend des 1. Oktober 2026 gelten strenge Regularien der UEFA. Laut UEFA-Regularien dürfen nur 20 Feldspieler und drei Torhüter im Kader stehen. Jürgen Klopp hatte für die Partie in München 25 Spieler nominiert.

Die personelle Situation verschärfte sich. Innenverteidiger Nico Schlotterbeck (26/BVB) zog sich eine Außenbandverletzung im rechten Sprunggelenk zu und musste die Heimreise antreten. Der Innenverteidiger hatte sich am Mittwoch im Training am Sprunggelenk verletzt und musste die Heimreise antreten. Ein Akteur wird am Sonntag (20.45 Uhr) in Thessaloniki beim Duell mit Griechenland wegen der maximalen Kadergröße voraussichtlich nicht mitreisen, wenngleich Klopp dann mit einem Aufgebot von 23 Spielern agieren will.
Felix Keidel vorerst ohne Debüt im DFB-Trikot
Bundestrainer Jürgen Klopp (59) strich den Elversberger aus dem Kader für das Nations-League-Spiel. Von den verbleibenden Akteuren im Kader dürfen sich noch acht mögliche Debütanten Hoffnungen auf einen Einsatz machen, während der Mittelfeldspieler aus Elversberg gegen den sieglosen Gruppenletzten der DFB-Auswahl passen muss. Felix Keidel (23) wird gegen Serbien nicht sein Länderspieldebüt feiern. Aus der offiziellen UEFA-Kaderliste geht hervor, dass der Profi der SV Elversberg den Sprung in das Aufgebot verpasst hat. Das geht aus der offiziellen Kaderliste der Uefa hervor. Diese war am Donnerstagmorgen veröffentlicht worden.
Für den 23-Jährigen, der vor etwas mehr als einem Jahr noch in der 3. Liga beim FC Ingolstadt kickte und in seiner Karriere bisher erst auf vier Bundesliga-Spiele kommt und dabei einen Treffer erzielte, bedeutet dies eine kurze Geduldsprobe. Keidel war überraschend von Klopp für den zweiten Teil seines XXL-Kaders nominiert worden. Zuvor war Jürgen Klopp bei Bambasé Conté (23) ähnlich vorgegangen, indem er diesen gegen die Niederlande (1:1) zunächst außen vor gelassen, ihn im Hinspiel gegen Griechenland (0:1) jedoch direkt in die Startelf beordert hatte. Für Keidel bietet sich dann aber voraussichtlich am Sonntag (20:45 Uhr) gegen Griechenland eine weitere Chance.

Heimdebstüt für Jonas Urbig und der Blick auf die Startelf
Trotz der Streichungen blicken mehrere Akteure ihrem ersten Länderspiel entgegen. Im Tor setzt Jürgen Klopp auf Jonas Urbig. Der Bayern-Keeper feiert in seinem Wohnzimmer sein Länderspiel-Debüt. In München wie in der Nationalmannschaft gilt der 23-Jährige als der Erbe von Manuel Neuer. Jürgen Klopp leitet mit ihm den Generationswechsel ein. Als Ersatztorwart, wie er es derzeit beim FC Bayern ist, hat er wenig Chancen.
Neben Urbig stehen zahlreiche weitere Talente im Aufgebot, die auf ihre ersten Einsatzminuten für die A-Nationalmannschaft brennen. Während die UEFA-Beschränkungen für das Abendspiel in München nun greifen, bleibt abzuwarten, wie sich die neu formierte Mannschaft auf dem Rasen präsentiert und ob der erste Sieg unter der Ägide des neuen Bundestrainers gelingt.
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