Mascha Schilinskis vielfach ausgezeichnetes Familiendrama In die Sonne schauen feiert seine Free-TV-Premiere im ZDF und ist ab sofort im Streaming-Portal verfügbar. Der Film, der beim Deutschen Filmpreis zehn Lolas gewann und international in Cannes ausgezeichnet wurde, erzählt in experimenteller Inszenierung von vier Frauen auf einem Hof in der Altmark.
Free-TV-Premiere und Streaming-Start für den Filmpreis-Gewinner
Das preisgekrönte Drama In die Sonne schauen von Regisseurin Mascha Schilinski kommt ins deutsche Fernsehen. Nachdem der Film beim Deutschen Filmpreis vor einigen Monaten zehn Auszeichnungen abgeräumt hatte – darunter die begehrte Goldene Lola als bester Spielfilm –, zeigt das ZDF das Werk in der Nacht zum Montag im linearen Programm als Free-TV-Premiere. Es war der große Gewinner der Gala: Das Drama „In die Sonne schauen“ von Mascha Schilinski hat beim Deutschen Filmpreis vor einigen Monaten zehn Auszeichnungen abgeräumt, darunter die Goldene Lola als bester Spielfilm. Der Sender zeigt ihn zudem als Free-TV-Premiere in der Nacht auf Montag (14. September, 0.10 Uhr) im linearen Fernsehen. In die Sonne schauen
erhielt im vergangenen Jahr den Preis der Jury in Cannes und ist nun bis zum 11. Dezember im ZDF Streaming Portal zu sehen. In der Nacht von Montag auf Dienstag zeigt das ZDF den diesjährigen Oscar-Anwärter, der auch in Cannes mit Preisen überschüttet wurde.”
Parallel zur linearen Ausstrahlung stellt der Sender den Spielfilm im ZDF-Streaming-Portal zur Verfügung, wo er für einen Zeitraum von drei Monaten abrufbar bleibt. Ab jetzt kann man den Film drei Monate lang im ZDF streamen.
Vier Generationen und ein Vierseitenhof in der Altmark
Inhaltlich widmet sich der Film vier jungen Frauen, die zu unterschiedlichen Zeiten auf demselben historischen Bauernhof in der Altmark leben. Er spielt auf einem Vierseitenhof in der Altmark. Alma, Erika, Angelika und Nelly stehen für 100 Jahre Leben auf diesem abgeschiedenen Hof – von den 1910er-Jahren bis in die Gegenwart. Das Drama erzählt von vier jungen Frauen, die zu unterschiedlichen Zeiten auf einem Bauernhof in der Altmark leben. Die Geschichte springt zwischen den Zeiten – ungefähr zwischen den 1910er Jahren, den 1940ern, den 1980ern und der heutigen Zeit. Unausgesprochen scheint die Mädchen etwas zu verbinden. Vier Frauen leben in unterschiedlichen Jahrzehnten auf demselben Vierseitenhof in der Altmark. Alma in den 1910er-Jahren, Erika in den 1940ern, Angelika in den 1980er-Jahren und Nelly in den 2000ern. Ihre Leben sind voneinander getrennt und doch miteinander verbunden. Was die eine erlebt, scheint bei der nächsten als Ahnung, Angst oder Trauma weiterzuwirken.
Statt auf eine klassische, lineare Handlung setzt die Regie auf eine kunstvolle und experimentelle Bildsprache. Der Film ist sehr kunstvoll und experimentell inszeniert. Er erzählt mit einer fast magischen, manchmal gespenstischen Atmosphäre von intergenerationalen Traumata, von Gewalt und Missbrauch, aber auch von intimen und zärtlichen Momenten. Statt auf eine linear erzählte Geschichte setzt Schilinski auf Bilder und Stimmung. Man muss sich als Zuschauerin und Zuschauer also darauf einlassen, keinen geradlinigen Plot serviert zu bekommen. Die bekanntesten unter ihnen ist Lena Urzendowsky. Stab Darsteller: Lena Urzendowsky, Laeni Geiseler, Hanna Heckt, Lea Drinda, Luise Heyer, Greta Krämer Schnitt: Evelyn Rack Musik: Michael Fiedler, Eike Hosenfeld Kamera: Fabian Gamper Buch: Mascha Schilinski, Louise Peter Regie: Mascha Schilinski.
Internationale Anerkennung und Festivalerfolge
Bevor das Drama den nationalen Filmpreis dominierte, hatte es bereits auf internationalem Parkett auf sich aufmerksam gemacht. Mascha Schilinskis vielfach ausgezeichnetes Familiendrama «In die Sonne schauen», das 2025 in Cannes den Jurypreis gewann und beim Deutschen Filmpreis 2026 gleich zehn Lolas erhielt, darunter als Bester Film sowie für die Regie, Drehbuch und Kamera, lässt sich jedenfalls nicht einfach konsumieren, sondern verlangt Aufmerksamkeit – und belohnt sie gleichermaßen mit einem eindrücklichen Seherlebnis. Der britische «Guardian» verglich ihn mit einem mysteriösen Gedicht über Schuld, Scham und Sehnsucht.

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