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VW ID. Polo startet als Elektro-Kleinwagen ab 24.995 Euro

Der neue VW ID. Polo will den Elektro-Kleinwagen neu definieren. Er kostet in der spartanischen Basisversion mit 37-kWh-Akku 24.995 Euro, während komfortablere und langstreckentaugliche Varianten mit 52-kWh-Batterie laut aktuellen Testberichten schnell fast 34.000 Euro erreichen.

Volkswagen will nach Krisenthemen wie Werksschließungen und Mitarbeiterabbau für positive Schlagzeilen sorgen. Weil er rein elektrisch angetrieben wird, trägt er den Namenszusatz ID. Doch wer ein alltagstaugliches Modell will, muss tief in die Tasche greifen.

Der Basis-ID-Polo und seine Grenzen im Alltag

Unabhängig vom Antrieb bleibt der konventionelle Polo als Verbrenner im Programm, doch der rein elektrische ID soll viele Kunden anlocken. Bereits die Basisversion namens ID Polo Trend kostet in einer absoluten Sparausstattung mit einem kleinen 37-kWh-Akku 24.995 Euro. Das Fahrzeug misst in der Länge 4,05 Meter.

Die Reichweite der Einstiegsvariante liegt laut den Testergebnissen bei gerade einmal 334 Kilometern. Zudem arbeitet das Ladetempo mit maximal 88 kW eher müde. Bei kalten Temperaturen schrumpft die Strecke bis zum nächsten Ladestopp nach Einschätzung des Berichts auf schätzungsweise 200 bis 250 Kilometer zusammen. Wer nicht nur durch die Stadt fährt, sondern Verwandte besucht oder an die See reist, sollte diesen Lithium-Eisenphosphat-Akku meiden.

Ausstattung und Preissprung zur 52-kWh-Variante von Stefan Grundhoff

In der Realität führt der Weg für die meisten Interessenten zum größeren Batteriepaket mit 52 kWh Kapazität. Laut dem Journalisten Stefan Grundhoff sind damit unter normalen Bedingungen Reichweiten von 410 bis 450 Kilometern möglich. Zudem müssen Insassen im Winter nicht frieren, um den nächsten Schnelllader zu erreichen.

Mit diesem Nickel-Mangan-Kobalt-Akku im Unterboden lädt der E-Polo mit bis zu 105 kW. Wer ein mäßiges Komfortempfinden wünscht, kommt an den Ausstattungsvarianten Life kaum vorbei. Dadurch steigt der Gesamtpreis des Kleinwagens auf mindestens 33.795 Euro. Selbst mit einer aktuell verfügbaren Kaufprämie bleibt das Fahrzeug damit in seiner Klasse ein teurer Spaß.

Fahrverhalten, Leistung und der limitierte Top-Speed

Im Gegenzug liefert Volkswagen einen gut verarbeiteten Kleinwagen mit solidem Platzangebot und angenehmen Oberflächen sowie textilen Teilelementen, die für ein Wohlfühlambiente sorgen. Das Topmodell mit der 52-kWh-Batterie leistet stattliche 155 kW beziehungsweise 211 PS. Das entspricht dem Niveau eines Golf GTI vergangener Jahre.

Beim Spurt von 0 auf 100 km/h vergehen 7,1 Sekunden, unterstützt durch ein maximales Drehmoment von 290 Nm. Die Höchstgeschwindigkeit bremst den sportlichen Eindruck allerdings aus: Bei 160 km/h ist Schluss. Trotz eines Leergewichts von spürbaren 1,6 Tonnen verhält sich der Fronttriebler agil. Die direkte und präzise Lenkung sorgt dafür, dass Kurvenfahrten laut dem Testbericht viel Freude bereiten.

Raumwunder im Kofferraum und Bedienung

Vorne bietet der ID. Polo reichlich Platz für zwei groß gewachsene Insassen, während es im Fond gewohnt beengt zugeht. Völlig anders präsentiert sich der Laderaum: Mit 441 Litern stehen hier 90 Liter mehr Stauraum zur Verfügung als beim herkömmlichen Verbrenner-Polo. Durch das Umlegen der Rückbank lässt sich das Volumen auf bis zu 1.249 Liter erweitern.

Die Bedienung des Fahrzeugs wurde vereinfacht. Ob das verbaute Zweispeichen-Lenkrad sämtliche Kunden überzeugt, bleibt abzuwarten.

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Jonas Becker

Über den Autor

Jonas Becker verantwortet das Nachrichtenressort von Germanic Nachrichten. Sein Fokus liegt auf schneller, praeziser und sauber verifizierter Berichterstattung zu Politik, Gesellschaft und aktuellen Entwicklungen in Deutschland.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.

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