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Nachrichten

Vater und Tochter sterben beim Schwimmen am Fistral Beach in Newquay

Ein Vater und seine Tochter aus Doncaster, South Yorkshire, sind am Sonntag, den 26. Juli, beim Schwimmen am Fistral Beach in Newquay, Cornwall, ums Leben gekommen. Die Opfer, ein Mann in seinen 60ern und eine Frau in ihren 30ern, wurden nach einem Großaufgebot von Rettungskräften aus dem Meer geborgen und noch vor Ort für tot erklärt.

Der Notruf ging gegen 21:45 Uhr bei der South Western Ambulance Service ein. Ein Sprecher der Polizei von Devon und Cornwall erklärte: „Die Polizei wurde gegen 21:45 Uhr am Sonntag, den 26. Juli, vom South Western Ambulance Service benachrichtigt, nachdem Berichte vorlagen, dass zwei Personen aus dem Wasser am Fistral Beach in Newquay geborgen worden waren. Einsatzkräfte waren vor Ort und eine Absperrung wurde errichtet. Leider wurden ein Mann und eine Frau am Einsatzort für verstorben erklärt.

Großeinsatz am Fistral Beach

Die Bergungsaktion entwickelte sich zu einem massiven Einsatz verschiedener Behörden. Beteiligt waren Rettungsteams der Küstenwache aus Newquay, Padstow und St Agnes sowie Rettungsboote der Newquay RNLI und ein Hubschrauber der HM Coastguard. Zudem waren Rettungssanitäter und die Polizei im Einsatz.

Um die Arbeit der Einsatzkräfte zu sichern, wurde am Strand eine Absperrung errichtet, die inzwischen wieder entfernt wurde. Die Polizei von Devon und Cornwall bestätigte, dass die Familien der Opfer benachrichtigt wurden und nun eine Akte für den zuständigen Gerichtsmediziner (HM Coroner) erstellt wird.

„We would like to thank all the emergency service personnel and the public involved in responding to this tragic incident.

Devon and Cornwall police

Suche nach einer orangefarbenen Handtasche

Im Zusammenhang mit dem Unglück bittet die Öffentlichkeit um Mithilfe bei der Suche nach einem persönlichen Gegenstand der Verstorbenen. In einer offiziellen Stellungnahme der Polizei von Devon und Cornwall hieß es: „Wir haben nun erfahren, dass die Frau, die leider ihr Leben verlor, mit einer Handtasche ins Wasser gegangen war, die als orange oder pfirsichfarben mit einem Schulterriemen beschrieben wird.

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Die Tasche, die vermutlich aus Lederoptik besteht und etwa 30 cm x 30 cm groß ist, soll eine Reihe von persönlichen Gegenständen enthalten, die für die Angehörigen von großem sentimentalem Wert sind. Die Polizei appelliert an Finder, die Tasche in der Polizeistation von Newquay abzugeben oder die Behörden unter Angabe der Fallnummer 50260197209 zu kontaktieren.

„At what is an incredibly difficult time for the family, they would take great comfort in being reunited with these belongings if possible.

Devon and Cornwall police

Warnungen vor Gefahren im offenen Gewässer

Das Unglück ereignete sich in einem Zeitraum, in dem Experten verstärkt vor den Gefahren des Schwimmens in offenen Gewässern warnen, nachdem es in diesem Sommer bereits eine Reihe von Todesfällen gab. Newquay war am Wochenende zudem stark von Urlaubern besucht, da die Stadt die Vorbereitungen für das Boardmasters-Festival traf, eine fünftägige Veranstaltung für Musik, Surfen und Skateboarding.

Parallel zum Vorfall in Cornwall kam es am selben Sonntag auch in West Sussex zu einem weiteren Zwischenfall. Dort wurden zwei Männer am Strand von West Wittering aus dem Meer gezogen. Die Polizei von Sussex wurde gegen 14:30 Uhr am Sonntag an den Strand gerufen. Einer der Männer wurde vor Ort für tot erklärt, während der andere ins Krankenhaus gebracht wurde. Die Beamten gaben an, dass die beiden Männer sich vermutlich nicht kannten.

Photo: uk.news.yahoo.com

Angesichts dieser Ereignisse forderte Heather Massey, Associate Professorin für extreme Umgebungen und Physiologie an der University of Portsmouth, Eltern dazu auf, sicherzustellen, dass Kinder nur an bewachten Stränden mit Rettungsschwimmern schwimmen und verstehen, was zu tun ist, wenn sie selbst oder jemand anderes in Schwierigkeiten geraten.

Die RNLI gab zudem folgende Empfehlungen an die Öffentlichkeit:

  • Wahl von Stränden, die von Rettungsschwimmern patrouilliert werden.
  • Anwendung der „Float to Live“-Methode: Wenn man im Wasser in Schwierigkeiten gerät, soll man sich entspannen, normal atmen, den Kopf nach hinten neigen, die Ohren unter Wasser tauchen und die Hände nutzen, um an der Oberfläche zu bleiben.
  • Erst nach dem Beruhigen Hilfe rufen oder versuchen, ans Ufer zu schwimmen.
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Jonas Becker

Über den Autor

Jonas Becker verantwortet das Nachrichtenressort von Germanic Nachrichten. Sein Fokus liegt auf schneller, praeziser und sauber verifizierter Berichterstattung zu Politik, Gesellschaft und aktuellen Entwicklungen in Deutschland.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.

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