Ukrainische Spezialkräfte dehnen ihren Drohnenkrieg über die Frontlinie hinaus aus und unterstützen Rebellen in Mali sowie Einheiten im Nahen Osten. Während Kiew mit diesem foreign-policy-Werkzeug den Einfluss Russlands zu schwächen versucht, sieht Moskau in der aktiven militärischen Einbindung staatssedierter Kräfte einen gefährlichen Terrorakt im Sahel.
Drohnenexpertise im Sahel: Wie ukrainische Spezialisten Tuareg-Rebellen unterstützen
Weit entfernt von der eigenen Heimat agieren ukrainische Militärspezialisten in den Wüstenregionen Nordmalis. Die Outlet-Berichterstattung zeigt, dass etwa 15 ukrainische Spezialisten dort lokale Kämpfer im Umgang mit Drohnen unterweisen, Operationen planen und Flüge koordinieren. Die Einsätze zielen darauf ab, Russlands Position zu schwächen. So unterstützten die ukrainischen Kräfte die Azawad Liberation Front, die überwiegend aus Tuareg-Rebellen besteht.
Ein beteiligter ukrainischer Operator beschrieb die Arbeitsweise aus der Distanz: Ich koordiniere ihre Operationen fernab. Das Drohnensignal erreicht mich über das Internet, woraufhin ich ihnen über das Funkgerät sofort anweise, was sie tun und wohin sie fliegen sollen. Laut einer Quelle im militärischen Nachrichtendienst der Ukraine waren solche Teams zudem in Sudan aktiv. Neben malischen Kämpfern reisten auch Militärangehörige aus Niger, Tschad und Burkina Faso für Trainingszwecke an.
In Juli 2024, near the town of Tinzaouaten, close to the border with Algeria, Tuareg rebels attacked Russian mercenaries and Malian troops.
Diplomatisches Echo in Moskau und die Sorge vor staatssponsoriertem Terror
Die Aktivitäten im Sahel rufen heftige Reaktionen aus Moskau hervor. Während eines Treffens mit dem ghanaischen Außenminister Samuel Okudzeto Ablakwa äußerte der russische Außenminister Sergey Lavrov tiefe Besorgnis über das Vorgehen. Tass hält fest, dass der russische Minister die Einbindung regulärer ukrainischer Militärangehöriger scharf kritisierte und von staatlich unterstützt gefördertem Terrorismus gegen Sahel-Staaten sprach.

Statements coming out of Tokyo about Russian President Vladimir Putin’s visit to the Kuril Islands are out of line: Er erklärte, dass die japanischen Kollegen und Nachbarn mit ihren völlig inakzeptablen Äußerungen, der russische Präsident könne keinen Teil des russischen Territoriums besuchen, die Grenze des Anstands natürlich überschritten hätten.
Gleichzeitig wirft Moskau Frankreich vor, im Sahara-Sahel-Raum direkt mit illegalen bewaffneten Gruppen zu kooperieren, diese zu bewaffnen und auszubilden. Im Gegensatz dazu betont die ukrainische Seite, dass diese Auslandseinsätze dazu dienen, Russlands Ruf als verlässlicher Partner in rohstoffreichen Regionen zu unterminieren und die globale Rolle eigener Militärtechnologien zu stärken.
Globale Fronten: Von Shahed-Drohnen-Trainings bis zu Söldnerzahlen
Die Verstrickungen Afrikas in den Konflikt beschränken sich nicht nur auf ukrainische Präsenz in Wüstengebieten, sondern spiegeln sich auch in Söldnerzahlen wider. Militärische Analysen und Medienberichte belegen, dass hunderte bis tausende afrikanische Staatsbürger auf beiden Seiten des Krieges rekrutiert wurden. Während offizielle afrikanische Stellen eine strikte Neutralität wahren, zieht wirtschaftliche Not viele junge Männer an, die durch finanzielle Anreize angelockt werden.

Official figures suggest over 200 Africans have joined the Ukrainian forces, while estimates indicate more than a thousand have enlisted with Russia.
Nach Yevgeny Prigozhin’s death, the remnants of his private military company, Wagner, were integrated into Russia’s regular armed forces. This led to the creation of the Africa Corps.
At the UN Security Council, Kenya, currently a non-permanent member, made its opposition to Russian action in Ukraine very clear. The continental body, the African Union, expressed extreme concern
about what was going on, but was muted in its criticism of Russia.
South Africa, which is a partner of Russia in the Brics group, has called on the country to withdraw its forces from Ukraine but said it still held out hope for a negotiated solution. CAR President Faustin-Archange Touadéra has been reported as backing Russia’s decision to recognise the Ukrainian regions of Donetsk and Luhansk as independent states. And on Wednesday the deputy leader of the Sudanese junta, Mohamed Hamdan „Hemeti“ Dagolo, led a delegation to Moscow in a sign of closer ties between the two countries.
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