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Stausee Völkermarkt: Suche nach untergegangenem Schwimmer eingestellt

Ein Großeinsatz am Völkermarkter Stausee in Kärnten wurde am Sonntagmittag, dem 13. September 2026, eingestellt, nachdem ein 43-jähriger Mann am späten Samstagabend beim Schwimmen untergegangen war. Polizei, Feuerwehr und Wasserrettung suchten erfolglos nach dem Vermissten, während ein aufmerksamer Fischer die Lebensgefährtin des Mannes retten konnte.

Die dramatischen Ereignisse am Völkermarkter Stausee in Kärnten nahmen am späten Samstagabend ihren Anfang, als ein 43-jähriger Mann gemeinsam mit seiner 32-jährigen Lebensgefährtin in den späten Abendstunden im See schwimmen ging. Nach Angaben der Polizei gerieten die beiden im Wasser in Schwierigkeiten, woraufhin der Mann unterging und spurlos verschwand.

Fischer rettet Lebensgefährtin und schlägt Alarm

Ein zufällig anwesender Fischer beobachtete das Geschehen auf dem Wasser und reagierte Geistesgegenwärtig. Kur vor 23.00 Uhr am Samstagnachabend schlug der Fischer sofort Alarm, nachdem er gesehen hatte, wie der Schwimmer in den Fluten verschwunden war.

Der Augenzeuge fuhr umgehend mit seinem Boot zu der Stelle, an der er den Mann zuletzt gesehen hatte. Es gelang ihm, die 32-jährige Lebensgefährtin des Vermissten, die ebenfalls im See geschwommen war, aus dem Wasser auf sein Boot zu ziehen und damit vor dem Ertrinken zu retten. Der 43-jährige Mann hingegen war zu diesem Zeitpunkt bereits unter der Oberfläche verschwunden.

Umfangreiche Suchaktion mit Hubschrauber und Unterwasser-Drohne

Direkt nach dem Notruf lief eine groß angelegte Rettungsaktion an, die bis in die frühen Morgenstunden des Sonntags andauerte. Neben alarmierten Polizeikräften, die mit drei Beamtenstreifen und einer Hundestreife im Einsatz waren, beteiligten sich auch die Wasserrettung und mehrere Freiwillige Feuerwehren an der Suche im und am Stausee in den späten Abendstunden.

Zur Unterstützung der Einsatzkräfte vor Ort wurden zudem ein Polizeihubschrauber sowie spezialisierte Einheiten der Feuerwehr mit Unterwasser-Drohnen herangezogen. Trotz dieses massiven Aufgebots an Rettungskräften musste die nächtliche Suche gegen 1 Uhr in der Frühe erfolglos abgebrochen werden.

Schwierige Bedingungen bei der Fortsetzung am Sonntag

Mit dem Anbruch des Tageslichts nahm die Rettungsgemeinschaft aus Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften die Suche am Sonntagfrüh wieder auf. Die Teams arbeiteten eng zusammen, stießen jedoch auf massive Sichteinschränkungen unter Wasser. Da die Drau an dieser Stelle sehr trüb war, sahen die Rettungskräfte kaum die Hand vor Augen und mussten sich mühsam Zentimeter für Zentimeter vorarbeiten.

Stausee Völkermarkt: Suche nach untergegangenem Schwimmer eingestellt
Photo: Derstandard

Trotz des erneuten Einsatzes blieb der vermisste Kärntner unauffindbar. Am Sonntagmittag trafen die Verantwortlichen schließlich die Entscheidung, die Suchaktion offiziell einzustellen, da nach stundenlangen Bemühungen keine neuen Spuren gefunden wurden.

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Jonas Becker

Über den Autor

Jonas Becker verantwortet das Nachrichtenressort von Germanic Nachrichten. Sein Fokus liegt auf schneller, praeziser und sauber verifizierter Berichterstattung zu Politik, Gesellschaft und aktuellen Entwicklungen in Deutschland.

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