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Unternehmen

Schweizer Subway-Betreiber übernehmen Dunkin‘-Filialen

Schweizer Subway-Betreiber haben alle 19 Filialen der Donut-Kette Dunkin‘ übernommen. Mit ihrer Firma Convenience House planen die neuen Inhaber Markus Laenzlinger und Sebastian Becker eine deutliche Expansion des Netzes auf 50 Standorte in den kommenden fünf bis sieben Jahren sowie eine Neuausrichtung des Sortiments mit Fokus auf Getränke.

Übernahme der 19 Schweizer Dunkin‘-Filialen durch Convenience House

Die Schweizer Betreiber der Sandwichkette Subway haben die 19 hiesigen Filialen der Donut-Kette Dunkin‘ gekauft. Hinter dem Schritt steht die Firma Convenience House, geführt von Markus Laenzlinger und Sebastian Becker. Die Dunkin‘-Standorte befanden sich zuvor zu einem Grossteil im Besitz des Unternehmers Roland Zanotelli. Nach dem Verkauf ist der 85-jährige Immobilienunternehmer und Olivenölproduzent nun als Teilhaber an Convenience House beteiligt. Über den Kaufpreis machten die Beteiligten keine Angaben.

Besonders beim Marketing und bei gemeinsamen Standorten in sogenannten Food Courts wollen Laenzlinger und Becker künftig enger zusammenarbeiten.

Expansionspläne für das Filialnetz und das Subway-Hauptgeschäft

Die Wachstumspläne für die Donut-Kette sind ambitioniert. Innert der nächsten fünf bis sieben Jahre soll das Filialnetz auf 50 Standorte ausgebaut werden. Flankierend dazu treiben die Manager auch den Ausbau der Subway-Restaurants voran.

Schweizer Subway-Betreiber übernehmen Dunkin'-Filialen
Foto: feed.nau.ch

Bis Ende 2026 soll die Zahl der Subway-Standorte in der Schweiz auf 60 steigen. Kurz vor der Eröffnung stehen dabei je ein neuer Betrieb im Zentrum von St. Gallen sowie in Thun. Mittelfristig peilt Convenience House eine Gesamtzahl von rund 130 Sandwich-Läden im Land an.

Das Hauptgeschäft mit Subway laufe derweil stabil. Verwaltungsratspräsident Laenzlinger bezifferte das Wachstum aktuell auf einen prozentual zweistelligen Bereich. Nach einer Neuausrichtung vor zwei Jahren wurden die Restaurants modernisiert, mit einem helleren Design versehen und mit digitalen Screens für die Selbstbestellung ausgerüstet. Weniger profitable Filialen wurden im Zuge dieser Entwicklung geschlossen.

Die Schweizer Betreiber der Sandwichkette Subway haben die 19 hiesigen Filialen der Donut-Kette Dunkin' übernommen
Foto: watson.ch

Sortimentsänderungen und Fokus auf Getränke

Neben den traditionellen Teigkringeln soll das Angebot bei Dunkin‘ künftig spürbar angepasst werden. Convenience-House-CEO Sebastian Becker kündigte an, dass das Getränkesortiment stark ausgebaut werden soll. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Trendgetränken, zuckerfreien Varianten sowie Optionen mit funktionalen Inhaltsstoffen wie Spirulina.

Ein erstes Beispiel dafür ist ein violetter Trenddrink aus der philippinischen Küche namens Ube, den Dunkin‘ unter den neuen Besitzern bereits eingeführt hat. Das Kaffeeangebot ist nach Angaben der Betreiber bereits vielfältig, soll jedoch durch gezielte Massnahmen bekannter gemacht werden.

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David Falk

Über den Autor

David Falk verantwortet das Wirtschafts- und Unternehmensressort von Germanic Nachrichten. Er berichtet ueber Maerkte, Mittelstand, Innovation und strategische Entwicklungen in deutschen und internationalen Unternehmen.

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