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Sport

Schefter: Colts verlangen Drittrunden-Pick für Josh Downs

Indianapolis Colts Wide Receiver Josh Downs hat am 28. Oktober 2026 nach den jüngsten personellen Umbrüchen im Franchise einen Trade-Wunsch geäußert. Die Colts verlangen laut Medienberichten von interessierten Teams wie den Pittsburgh Steelers eine Kompensation im Wert eines Drittrundenpicks, was die Verhandlungen erschwert.

Die Indianapolis Colts stecken in einer sportlichen und strukturellen Neuausrichtung. Nachdem die sportliche Talfahrt bei einer Bilanz von zwei Siegen und fünf Niederlagen angehalten hat und zuvor bereits der langjährige General Manager Chris Ballard entlassen worden war, zog die sportliche Führung in dieser Woche spürbare Konsequenzen auf dem Transfermarkt.

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Josh Downs fordert Wechsel nach Abgängen von Teamkollegen

Nachdem der Klub am Dienstag die beiden langjährigen Leistungsträger Quenton Nelson zu den Seattle Seahawks und DeForest Buckner zu den San Francisco 49ers transferiert hatte, geriet auch die sportliche Zukunft des jungen Passempfängers in Bewegung. Downs, der sich in seinem vierten NFL-Jahr befindet, bestätigte am Mittwoch gegenüber Journalisten seine vertragliche und persönliche Situation.

Josh Downs sagte: „Ich bin für alles offen. Was auch immer auf mich zukommt, es kommt auf mich zu und wir machen von da an weiter.

BREAKING: WR Josh Downs Requests Trade From Indianapolis Colts

Der 25-jährige Receiver absolviert seine vierte Spielzeit in Indianapolis, nachdem er im NFL-Draft 2023 in der dritten Runde von der University of North Carolina ausgewählt worden war. In sieben Partien der laufenden Saison fing er 26 Pässe für 307 Yards Raumgewinn, blieb dabei jedoch ohne Touchdown. In 54 Karrierespielen kommt der Passempfänger auf insgesamt 224 gefangene Bälle, 2.447 Yards und elf Touchdowns. Indianapolis gab in dieser Offseason dem tiefen Anspielstation Alec Pierce eine lukrative Vertragsverlängerung und transferierte Michael Pittman zu den Steelers, während Daniel Jones von einer Verletzung zurückkehren und die Offensive der ersten Hälfte der Saison 2025 wiederbeleben sollte.

Pierce verzeichnete in dieser Spielzeit kaum Einsatzzeiten, wodurch Downs auf einer kargen Receiver-Insel zurückblieb, während die Colts im späten August zusätzlich den erfahrenen Keenan Allen unter Vertrag nahmen und auf den ehemaligen Erstrunden-Pick und Routinier Laquon Treadwell setzten. Mit einer Fangquote von nur 56,5 Prozent seiner Anspiele verzeichnet Downs derzeit einen Karriere-Tiefstwert. Als Quentin Nelson und DeForest Buckner zu anderen Vereinen im Westen wechselten, um dort den Traum vom Super Bowl zu verfolgen, äußerte Downs Verständnis für deren Schritte und betonte, dass er sich auf die unmittelbare Aufgabe mit dem anstehenden Spiel gegen die Jaguars konzentriere.

Schefter: Colts verlangen Drittrunden-Pick für Josh Downs
Foto: ESPN

Interesse bei Pittsburgh Steelers und Kansas City Chiefs

Mehrere Teams aus der American Football Conference zeigen Interesse an einer Verpflichtung des jungen Profis vor der anstehenden Wechselfrist am 10. November 2026. Zu den Interessenten gehören neben den Kansas City Chiefs auch die Pittsburgh Steelers, die in ihrer Offense händeringend nach Verstärkung für das Receiving Corps suchen.

Verletzungssorgen belasten den Kader der Steelers massiv. Die Steelers verzeichneten unter Aaron Rodgers drei Siege in Serie, müssen im Receiving Corps jedoch Ausfälle kompensieren, bei denen neben DK Metcalf und Rookie Germie Bernard auch Spieler wie Marquez Valdes-Scantling in den Fokus gerückt sind. ESPN-Experten beziffern die Wechselwahrscheinlichkeit des Spielers auf 45 Prozent, während Star-Runningback Jonathan Taylor, der keinen auslaufenden Vertrag besitzt, bei einer Wahrscheinlichkeit von 30 Prozent gehandelt wird. Experten hoben hervor, dass Downs über schnelle Fußarbeit und ein starkes Gespür für die Raumdeckung zwischen den Zahlen verfügt, wodurch er als verlässliche Anspielstation im Slot fungieren kann.

Josh Downs ist nach seinem Wechselwunsch von den Indianapolis Colts „für alles offen“ | Pro Footb…

Hürden bei Verhandlungen mit General Manager und Front Office

Ein potenzieller Transfer scheitert bislang jedoch an den wirtschaftlichen Forderungen der Colts. Laut Informationen des Insiders Adam Schefter verlangt Indianapolis von allen interessierten Organisationen einen Draft-Pick der dritten Runde als Gegenleistung.

Der geforderte Gegenwert gilt im aktuellen Ligagefüge als hoch, da sich der Passfänger im letzten Jahr seines Rookievertrags befindet und nach der Saison ablösefrei auf den Markt kommen könnte. Bislang ist kein Team bereit, die von Indianapolis geforderte Verhandlungsbasis zu erfüllen. Für General Manager Omar Khan stellt sich die Frage, ob ein Day-2-Pick für eine temporäre Verstärkung gerechtfertigt ist, zumal Alternativen wie Brian Thomas Jr. von den Jacksonville Jaguars ebenfalls auf dem Markt diskutiert wurden.

Indianapolis Colts' Josh Downs Addresses Trade Rumors, Quenton Nelson/DeForest Buckner Trades

Ob die Franchise ihre Forderungen in den kommenden Tagen anpasst oder ob ein Verein einlenkt, ist vor dem Ablauf der Wechselfrist noch nicht absehbar. Die Colts treffen am kommenden Wochenende auf die Jacksonville Jaguars, womit der Profi vorerst im Spielplan des Teams verankert bleibt.

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Felix Neumann

Über den Autor

Felix Neumann leitet das Sportressort von Germanic Nachrichten. Er berichtet ueber Fussball, internationale Turniere und Leistungssport und verbindet Ergebnisberichterstattung mit analytischem Hintergrund.

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