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Technik und Wissenschaft

Peking verbietet Besitz und Lagerung von Drohnen ab Mitte November

November verboten. Die Stadtregierung begründet die Maßnahme mit der Gewährleistung der Sicherheit in der chinesischen Hauptstadt. Das Verbot schließt auch Touristen ein und folgt auf ein früheres Verbot, Drohnen in die Metropole mitzubringen.

Die chinesische Hauptstadt verschärft ihren Kurs gegenüber unbemannten Fluggeräten drastisch. Die Stadtregierung in Peking hat diese Verordnung erlassen, um die Sicherheitslage in dem politischen Zentrum zu kontrollieren.

Die neuen Verbote und Ausnahmen im Stadtgebiet

Bereits vor etwa einem halben Jahr hatte die Metropole das Mitbringen von Drohnen in das Stadtgebiet untersagt. Damals blieb der Besitz jedoch gestattet, sofern die Geräte offiziell registriert und mit der Identität der Halter verknüpft wurden. Mit der neuen Verordnung fällt diese Ausnahme weg. Der Besitz und die Lagerung von Drohnen werden im Stadtgebiet grundsätzlich untersagt, wie die Behörden mitteilten.

Von den strikten Vorschriften sind ausdrücklich auch Touristen betroffen. Wer nach dem Stichtag im November noch mit einer Drohne angetroffen wird, muss mit drastischen Konsequenzen rechnen. Die Behörden kündigten an, dass Fluggeräte bei Verstößen eingezogen werden und Bußgelder drohen. Ausnahmen von dem Verbot gelten lediglich in wenigen Sonderfällen, wie etwa für Forschungszwecke oder für die landwirtschaftliche Produktion.

Rückkaufprogramme und Übergangsfristen für bisherige Besitzer

Die Behörden bieten hierfür verschiedene Wege an. So können die Fluggeräte unter anderem über ein Rückkaufprogramm veräußert oder aus der Hauptstadt an einen anderen Ort außerhalb des verbotenen Gebiets geschickt werden.

Sicherheitsvorkehrungen in der Metropole

In Peking gilt ohnehin ein streng kontrollierter Luftraum, der von der Armee überwacht wird und im Stadtkern einer Flugverbotszone gleicht. Dennoch kam es im Juni zu einem Zwischenfall, bei dem ein Kleinflugzeug gegen den größten Wolkenkratzer im Zentrum der Stadt prallte. Der Pilot kam bei dem Unglück ums Leben, 13 weitere Menschen wurden verletzt. Ob dieses Ereignis konkret zu der jetzigen Verschärfung der Drohnenregeln beigetragen hat, bleibt in der Berichterstattung allerdings unklar.

Peking verbietet Besitz und Lagerung von Drohnen ab Mitte November
Photo: Spiegel
Flugzeugabsturz in China: Pilot getötet, 13 Verletzte nach Einschlag in Pekings höchstes Gebäude …
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Clara Vogt

Über den Autor

Clara Vogt verantwortet das Ressort Technik und Wissenschaft. Sie schreibt ueber KI, Digitalisierung, Forschung und Innovation und uebersetzt komplexe Entwicklungen in klaren, belastbaren Journalismus.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.

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