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Kimberly Guilfoyle soll Trump-Spender um 100.000 Dollar gebeten haben

Kimberly Guilfoyle, die US-Botschafterin in Griechenland, soll kurz vor ihrer Bestätigung durch den Senat im Sommer 2025 einen Trump-Großspender um 100.000 Dollar gebeten haben. Das Geld sollte direkt auf ihr American-Express-Konto fließen, um private Kreditkartenschulden zu begleichen. Die Vorwürfe lösen nun heftige politische Reaktionen aus.

Der Vorwurf der geheimen Zahlung kurz vor der Senatsbestätigung

Im Zentrum der Enthüllungen steht eine finanzielle Forderung, die kurz vor ihrer Bestätigung als US-Botschafterin durch den Senat im Juli 2025 gestellt wurde. Kimberly Guilfoyle soll den ehemaligen republikanischen Kongresskandidaten Eric Deters kontaktiert haben, um eine Überweisung über 100.000 Dollar einzufordern. Das Geld war laut den Berichten für ihr American-Express-Konto bestimmt, um offene Kreditkartensalden auszugleichen.

Dass die Transaktion möglichst diskret ablaufen sollte, belegen nach Medienberichten entsprechende Signal-Chatnachrichten. Darin drängte sie den Spender mit den Worten: Honey, bitte, du musst das noch heute für mich machen, und versicherte ihm, dass die Zahlung an das Kreditkartenunternehmen nirgendwo öffentlich auftauchen werde.

Die Ex-Verlobte von Donald Trump Jr. alarmierte den Spender zudem bezüglich der Vertraulichkeit der Korrespondenz. Sie warnte ihn, dass unvorsichtiges Vorgehen ihre Ernennung ernsthaft gefährden könnte, und betonte schriftlich, dass derartige Details absolut geheim gehalten werden müssen.

Kimberly Guilfoyle soll Trump-Spender um Begleichung ihrer 100.000-Dollar-Rechnung gebeten haben

Die Gegenleistung: Politische Zugänge und Kontakte im Regierungsapparat

Im Erfolgsfall waren ihm von anderer Seite Zahlungen von bis zu einer Million Dollar in Aussicht gestellt worden. Der ehemalige Anwalt und Geschäftsmann aus Kentucky schilderte die Abläufe im Detail.

Im Gegenzug für die geforderte Zahlung von 100.000 Dollar soll Guilfoyle dem Geschäftsmann versprochen haben, seine absolute Verbündete in der Welt des Präsidenten zu sein.

In den Nachrichten beteuerte sie ihre engen Kontakte in die gesamte Regierungsspitze und versicherte, dass sich sämtliche Minister und Behördenleiter unmittelbar bei ihr melden würden, sobald sie Kontakte vermittle.

Politische Reaktionen und Forderungen nach offiziellen Ermittlungen

Aus dem Umfeld der US-Regierung fielen die Reaktionen unterschiedlich aus. US-Vizepräsident J.D. Vance bewertete die Enthüllungen in einer ersten Stellungnahme kurz als nicht gut.

Der Konflikt ereignet sich zu einer Phase, in der die politische Führung in Washington ohnehin mit zahlreichen Schwierigkeiten konfrontiert ist. Vor den wichtigen Zwischenwahlen im Land kämpft die Administration unter anderem mit internationalem Gegenwind und breiter Unzufriedenheit in der Bevölkerung.

Dementi der Verteidigung und ungeklärte Vorwürfe

Die rechtliche Vertretung von Kimberly Guilfoyle lehnte es ab, sich zu den Vorwürfen zu äußern. Die geplante Überweisung kam letztlich nicht zustande, da Eric Deters das Geld nicht überwies, sondern die Unterhaltungen stattdessen öffentlich machte.

Die diplomatische Vertretung in Athen sowie das Ministerium in Washington sehen sich durch die Enthüllungen weiter unter Druck, während Demokraten offiziellen Aufklärungswillen einfordern.

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Jonas Becker

Über den Autor

Jonas Becker verantwortet das Nachrichtenressort von Germanic Nachrichten. Sein Fokus liegt auf schneller, praeziser und sauber verifizierter Berichterstattung zu Politik, Gesellschaft und aktuellen Entwicklungen in Deutschland.

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