Ein Jäger hat am Sonntagmorgen in Avers GR versehentlich ein Pferd auf einer Wiese bei Indercröt erlegt, weil er es mit einem Hirsch verwechselte. Der Mann meldete den Vorfall umgehend der Wildhut, woraufhin ihm vor Ort das Jagdpatent entzogen wurde und ein Verfahren bei der Staatsanwaltschaft Graubünden eingeleitet wurde.
Die Bündner Jagdsaison, die erst am 3. Am frühen Sonntagmorgen kurz nach 6 Uhr passierte im Gebiet Indercröt ein gravierender Jagdunfall, der für das betroffene Tier tödlich endete und für den Schützen sofortige rechtliche Konsequenzen nach sich zog. Der Jäger feuerte auf eine Wiese in der Annahme, ein Wildtier vor sich zu haben. Nach dem Schuss stellte sich jedoch heraus, dass es sich bei dem erlegten Tier um ein Hauspferd handelte.
Sofortige Selbstanzeige und Entzug des Jagdpatents in Indercröt
Anstatt den Vorfall zu verschweigen, reagierte der Schütze nach dem Versehen umgehend. Wie die Berichterstattung über den Vorfall in Avers Cröt zeigt, informierte der Jäger unverzüglich die zuständige Wildhut über die folgenschwere Verwechslung. Ein Leserreporter beobachtete die Szenerie vor Ort, wo die Behörden unmittelbar reagierten.
Die Konsequenzen für den Jäger waren noch vor Ort drastisch. Den Berichten zufolge wurde dem Jäger das Jagdpatent an Ort und Stelle entzogen. Neben dem Verlust der Erlaubnis zur Ausübung der Jagd muss sich der geständige Jäger nun auch strafrechtlich verantworten. Die Wildhut und die zuständigen Institutionen leiteten die entsprechenden Schritte ein, und der Fall wird direkt an die Staatsanwaltschaft Graubünden übergeben.
Zeitlicher Kontext und laufende Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Graubünden
Der Vorfall ereignete sich nur wenige Tage nach dem offiziellen Auftakt der diesjährigen Bündner Jagdsaison, die am 3. September gestartet war.

Die Staatsanwaltschaft Graubünden hat die Ermittlungen aufgenommen, nachdem der Jäger bei den Behörden angezeigt wurde.
Weiterlesen