US-Präsident Donald Trump hat am Samstag erklärt, dass die USA und der Iran einem Friedensabkommen immer näher kommen, während er gleichzeitig mit einem massiven Militärschlag drohte. Bis Sonntag muss Trump entscheiden, ob die aktuellen Angebote Teherans ausreichen oder ob der Krieg, der bereits fast drei Monate andauert, wieder aufgenommen wird.
Ich glaube, eines von zwei Dingen wird passieren: Entweder ich treffe sie härter, als sie jemals getroffen wurden, oder wir werden einen guten Vertrag unterzeichnen. Donald Trump, US-Präsident, via Axios Diese Strategie der extremen Gegensätze ist charakteristisch für Trumps Ansatz in diesem Konflikt. Seit einem Waffenstillstand vor sechs Wochen, der den Verhandlungen über das Atomprogramm und die strategischen Wasserwege Raum geben sollte, wechselt der Präsident fast täglich zwischen diplomatischer Öffnung und martialischer Rhetorik. In einer besonders drastischen Formulierung, wie Financial Express berichtet, drohte er, den Iran „in tausend Höllen zu jagen“, sollte keine Einigung zustande kommen.
Die nuklearen Bedingungen und die Kontrolle der Straße von Hormus

zufriedenstellend geregelt. Neben der atomaren Komponente geht es um die geopolitische Lebensader der globalen Energieversorgung. Die Straße von Hormus, eine kritische Route für Öl- und Gaslieferungen, wird derzeit von Teheran kontrolliert. Die Wiederöffnung dieser Route ist eine Kernforderung der USA, um die globale Marktstabilität zu gewährleisten. Dass Pakistan als Vermittler in diesen Gesprächen fungiert, unterstreicht die Komplexität der regionalen Dynamiken. Alle drei beteiligten Parteien – die USA, der Iran und Pakistan – bestätigten am Samstag, dass Fortschritte erzielt wurden. Dennoch bleibt Trump bei seiner maximalistischen Linie:
Ich werde nur einen Vertrag unterzeichnen, bei dem wir alles bekommen, was wir wollen.
Repression im Schatten der Diplomatie: Das Leid der Filmemacher
In den letzten Jahren gab es wirklich eine massive untergrundartige, clandestine Filmbewegung; viele Filmemacher haben begonnen, Filme ohne Genehmigung zu drehen, ohne Frauen in Kopftüchern. Jetzt, mit dem Krieg, zeigen die wenigen Informationen, die wir aus dem Iran erhalten, dass es für Filmemacher genauso ist wie für den Rest der Bevölkerung, was bedeutet, dass die Repression stärker ist als je zuvor. Sie sind viel härter als früher. Pegah Ahangarani, Regisseurin/Schauspielerin Die wirtschaftliche Not verschärft die Lage. Kaveh Farnam, ehemaliger Leiter der Iranian Independent Filmmakers Association, berichtet von technischen Mitarbeitern der Branche, die seit Monaten ohne Einkommen sind, während die Inflation die Preise täglich in die Höhe treibt. Für Farnam ist die aktuelle Kriegssituation lediglich
ein Vorwand für das Regime, noch savage und brutal zu sein.
Die Eskalationsspirale seit dem 28. Februar

- Zeitrahmen: Der Krieg dauert fast drei Monate an; ein Waffenstillstand besteht seit sechs Wochen.
- Strategische Ziele: Verhinderung iranischer Kernwaffen, Regelung des angereicherten Urans und Rückgabe der Kontrolle über die Straße von Hormus.
- Interne Lage: Massive Repression, Internetzensur und wirtschaftlicher Kollaps für die kreative Klasse in Iran.
- Entscheidungsfenster: Sonntag ist die Deadline für Trumps Entscheidung über die Wiederaufnahme militärischer Operationen.