Apple hat am 26. Oktober 2026 das neue iPad mini vorgestellt, das mit einem OLED-Display, dem A20 Pro Chip und IP67-Wasserschutz einhergeht. Gleichzeitig bestätigte die Veröffentlichung von Xcode 27.2 durch Entwicklerdaten, dass das Tablet über 12 GB RAM verfügt, womit Apple den Arbeitsspeicher des Kompaktgeräts drastisch erhöht.
Xcode 27.2 enthüllt 12 GB RAM im iPad mini mit A20 Pro
Apple macht in seinen offiziellen technischen Daten traditionell keine Angaben zum Arbeitsspeicher des iPad mini. Entwicklerumgebungen wie Xcode 27.2 schließen diese Lücke nun jedoch präzise. Die Systemdaten bestätigen, dass das am 26. Oktober 2026 angekündigte iPad mini mit A20 Pro über 12 GB RAM verfügt.
Damit erhält der kompakte Formfaktor ein signifikantes RAM-Upgrade gegenüber dem Vorgängermodell. Die vorherige Generation mit dem A17 Pro Chip war mit 8 GB ausgestattet. Durch den Zuwachs von 4 GB schließt das iPad mini direkt zum 11-inch iPad Air auf, für das Apple ebenfalls 12 GB angibt. Neben dem Tablet zeigt die Entwickler-Software auch für die vierte Generation des Apple TV 4K mit dem A19 Chip einen Wert von 8 GB RAM an, während das iPhone Duo ebenfalls mit 12 GB gelistet wird.
Apple listet weder für den Apple TV 4K noch für das iPad mini offizielle RAM-Spezifikationen in den technischen Daten, weshalb diese Werte aus der Entwicklungsumgebung extrahiert wurden. Bereits bei früheren Geräten wie dem iPad mini mit A17 Pro im Jahr 2024 oder der Vorgängerversion des Apple TV 4K wurden die Speicherwerte auf ähnlichem Wege über Geekbench-Einträge oder Xcode-Releases bekannt. Für Kunden und Entwickler bieten diese Einblicke eine wertvolle Verifizierung der Hardware, insbesondere bei der Beurteilung von speicherintensiven Aufgaben wie dem Nachladen von Apps oder der Vermeidung von Lags in Spielen.
OLED-Bildschirm und veränderte Chip-Konfiguration
Das OLED-Display des neuen iPad mini misst 8,5 Zoll. Die Spitzenhelligkeit liegt bei 1.200 Nits bei einem Kontrastverhältnis von 2.000.000:1. Dank schlankerer Ränder, die um 24 Prozent schmaler ausfallen, konnte die Anzeigefläche im Vergleich zum 8,3-inch-Vorgänger vergrößert werden, während das physische Gehäuse seine kompakte Grundfläche behält.
Zusätzlich bietet Apple eine blendreduzierende Nano-Textur-Displayoption an, die exklusiv den Konfigurationen mit 256 GB und 512 GB vorbehalten ist. Wer sich für diese Option entscheidet, hebt den Einstiegspreis entsprechend an.
Unter der Haube arbeitet der A20 Pro Chip, den sich das Tablet mit dem neuen iPhone Duo teilt. Neben den Rechenkernen sorgt eine leistungsstarke Grafikeinheit mit hardwarebeschleunigtem Raytracing und integrierten Neural Accelerators für massiv gesteigerte KI-Leistung im Zusammenspiel mit iPadOS 27 und Apple Intelligence. Die Akustik wurde ebenfalls überarbeitet: Ein geschlossenes Gehäuse für das sogenannte Acoustic Display soll für kräftigere Bässe und eine verbesserte Audiowiedergabe sorgen.

Preise und Marktstart im November 2026
Kunden können das Tablet ab dem 28. Oktober 2026 vorbestellen, bevor der offizielle Marktstart am 6. November 2026 erfolgt. In Deutschland startet das iPad mini zu Preisen ab 749 Euro für die reine WLAN-Variante. Die Mobilfunkversion beginnt bei 919 Euro, während im Bildungsbereich ein Einstiegspreis von 699 Euro gilt. In Australien ist das Gerät ab dem 6. November 2026 ab AUD$1,099 für das 128GB-Modell erhältlich, während die Speichergrößen 256GB für AUD$1,299 und 512GB für AUD$1,649 angeboten werden. Das überarbeitete Smart Folio aus zwei Paneelen schlägt in Deutschland mit 89 Euro (beziehungsweise AUD$129) zu Buche, während der Apple Pencil Pro für 149 Euro (bzw. AUD$219) und der Apple Pencil mit USB-C für 89 Euro angeboten werden.
Für die drahtlose Kommunikation integriert Apple den N1-Chip mit Unterstützung für WLAN 7, Bluetooth 6 und Thread. Die Cellular-Modelle setzen vollständig auf eSIM-Technologie und nutzen das C2-Modem, das im Vergleich zur vorherigen Generation um bis zu 50 Prozent schnellere Mobilfunkdaten bei gesteigerter Effizienz ermöglichen soll. Die Frontkamera mit 12 Megapixeln und Center Stage wurde zudem an der langen Kante platziert, um Videokonferenzen und FaceTime-Anrufe in Querformat noch natürlicher zu gestalten.
Auch bei der Nachhaltigkeit setzt Apple beim iPad mini Zeichen: Das Gehäuse besteht zu 100 Prozent aus recyceltem Aluminium, während im Akku 100 Prozent recyceltes Kobalt verwendet wird. Insgesamt enthält das Produkt 35 Prozent recycelte Materialien und wird in der Lieferkette zu großen Teilen mit erneuerbaren Energien wie Wind- und Solarkraft hergestellt. Die gesamte Papierverpackung basiert vollständig auf Fasern und ist ebenfalls auf Recycling ausgelegt.