Kim Kardashian hat in ihrer Reality-Show enthüllt, dass sie sich wegen ungewöhnlicher Gewebeveränderungen an der Speiseröhre einem medizinischen Eingriff unterziehen musste. Die 46-jährige Unternehmerin zeigte sich tief betroffen, da ihr Vater Robert Kardashian im Jahr 2003 im Alter von 59 Jahren an Speiseröhrenkrebs verstarb.
Die gesundheitlichen Sorgen des Reality-Stars kamen in einer aktuellen Episode des Formats The Kardashians
ans Licht, das in Deutschland bei Disney+ zu streamen ist. Zunächst klagte Kardashian über anhaltende Halsschmerzen und ein ungewohntes körperliches Unwohlsein. Nach ärztlichen Untersuchungen stellte das medizinische Team eine Ösophagitis fest, eine entzündliche Erkrankung der Schleimhaut der Speiseröhre. Neben der leichten Entzündung entdeckten die Ärzte jedoch weitere Unregelmäßigkeiten, die einen chirurgischen Eingriff erforderlich machten.
Ärztlicher Eingriff und familiäres Trauma
Die Diagnose und die darauffolgende Operation riefen bei Kim Kardashian schmerzhafte Erinnerungen an ihren Vater hervor. Robert Kardashian, der als Anwalt im Mordprozess gegen O. J. Simpson weltbekannt wurde, starb am 30. September 2003 – nur zwei Monate, nachdem bei ihm Speiseröhrenkrebs diagnostiziert worden war. Für die damals 22-jährige Kim war dieser Verlust prägend. Neben Kim hinterließ Robert Kardashian drei Kinder: Kourtney, Khloé und Rob Kardashian. Ihr Vater war ihr großes Vorbild, der schon früh Kims Interesse an der Arbeit als Anwältin weckte. Im Mai 2025 schloss sie ihre juristische Ausbildung ab und trat damit ein Stück weit in die Fußstapfen ihres Vaters. Ich habe bisher nicht wirklich vielen Leuten davon erzählt. Einfach deshalb, weil mich das sehr stark berührt und ich mich eigentlich nicht damit befassen möchte
, erklärte sie in der Sendung, wie Bunte berichtet.

Da mein Vater an Speiseröhrenkrebs verstorben ist, hoffe ich, dass ich einfach Medikamente nehmen kann und die Sache damit verschwindet.
Kim Kardashian, über ihre gesundheitlichen Sorgen in „The Kardashians“
Die Ungewissheit machte Kim Kardashian zu schaffen, und die Entdeckung von Unregelmäßigkeiten im selben Organ löste bei der Unternehmerin große Sorgen aus. Sie gab zu, dass sie zögerte, ihre Krankheit mit Außenstehenden zu teilen, da dies seit über zwei Jahrzehnten eine Familientragödie sei. Der Arzt sagt, meine Speiseröhre weist diese Unregelmäßigkeiten auf, und sie müssen herausoperiert werden.
Das ist das Gleiche, was mein Vater hatte, erklärte Kim Kardashian in der Reality-Show.
Medizinische Hintergründe und Krebsrisiko
Medizinische Fachleute betonen jedoch einen entscheidenden Unterschied zwischen den Diagnosen. Von Krebs ist bei Kim allerdings keine Rede, da bei ihr eine Speiseröhrenentzündung diagnostiziert wurde. Eine Speiseröhrenentzündung ist nicht gleichbedeutend mit einer Krebserkrankung. Auch die in den veröffentlichten Materialien erwähnten Veränderungen bestätigen bisher keine bösartige Erkrankung. Das primäre Ziel des Eingriffs war es, das veränderte Gewebe im Detail zu untersuchen und weitere Schritte festzulegen.
Darin teilt sie die schmerzhaften Erinnerungen an die letzten Tage ihres Vaters und dessen Abschiedsworte, an die sich Kim noch ganz genau erinnert und die sie nie vergessen hat.
Öffentliche Reaktionen und weiterer Verlauf
Trotz der emotionalen Belastung durch die medizinischen Untersuchungen und ihrer zahlreichen geschäftlichen Verpflichtungen, wie der Promotion des Projekts „All’s Fair“, versucht der Reality-Star eine positive Haltung zu bewahren. Berichte aus den USA deuten darauf hin, dass die Operation selbst gut verlaufen ist. Dennoch bleiben konkrete Details zu den genauen Untersuchungsergebnissen des entfernten Gewebes vorerst offen, da die Fortsetzung der Reality-Show weitere Einblicke in den Genesungsprozess liefern soll.
