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Welt

Immobilienmakler Layne Arthur Lundeen verliert Job nach Flug-Ausbruch

Ein Passagier auf einem American-Airlines-Flug von Dallas nach Newark wurde nach einem rassistischen und homophoben Ausbruch von Mitreisenden mit Panzertape und Kabelbindern fixiert. Nach der Festnahme verlor der Immobilienmakler aus Tucson seinen Job.

Arthur Lundeen, 67, was axed from his job as a real-estate agent at the Tucson-based company Long Realty after he was identified as the lunatic who hurled racial and homophobic slurs on American Airlines flight 618 Thursday night. Long Realty erklärte in einer Stellungnahme am Sonntag auf Facebook, dem Unternehmen seien Berichte über Strafanzeigen gegen einen ehemaligen, mit ihm verbundenen Immobilienmakler bekannt, die aus einem Vorfall resultierten, der sich angeblich während eines Linienflugs ereignet habe.

Eskalation an Bord: Vom religiösen Gespräch zum Handgemenge

Der Flug verlief zunächst ohne nennenswerte Vorkommnisse, bis die Lage etwa zwei Stunden nach dem Start von Dallas-Fort Worth nach Newark kippte. Das berichteten Zeugen übereinstimmend. Der 67-jährige Layne Arthur Lundeen, ein Immobilienmakler aus Tucson im US-Bundesstaat Arizona, war nach Angaben von Mitreisenden in ein längeres Gespräch über Religion verwickelt gewesen. Rabbi Jonathan Cahn, a controversial author known for linking biblical prophecy to current events, has claimed Lundeen grabbed him by the throat, hit him and broke his laptop after becoming incensed by their discussion of religion and his new book. Cahn, the leader of the Beth Israel Worship Center, a Messianic Jewish congregation in Wayne, New Jersey, told the Daily Mail that he and Lundeen had been having a ‚friendly‘ chat about their religious views for about two hours before things took a ‚demonic‘ turn.

Hero who duct-taped violent Arizona realtor to plane seat

Laut Fox 10 Phoenix schlug die zunächst freundliche Unterhaltung plötzlich in offene Aggression um. Lundeen fing an, das Bordpersonal zu beschimpfen und fluchte laut Augenzeugen über Religion und Passagiere. Die Situation verschärfte sich rasant, als der Mann handgreiflich wurde und seinen Sitznachbarn an der Kehle packte. Als eine Mitreisende einschritt, soll er auch sie getroffen haben.

Olenick teilte gegenüber FOX 10 mit, dass zunächst alles in Ordnung gewesen sei, bis sich das schlagartig geändert habe.

Mitreisende greifen ein und fixieren den Angreifer mit Panzertape

In dieser kritischen Phase griffen der lokale Geschäftsleiter Richard Olenick und sein Begleiter, der pensionierte Polizist Juan Mejia, ein. Die beiden Männer saßen nur wenige Reihen entfernt und reagierten geistesgegenwärtig. Mejia schilderte, dass Lundeen sofort zuschlug, als sie herbeieilten. Mejia äußerte, er habe in diesem Moment gesehen, wie der Einzelne seine Hände auf den Hals dessen gelegt habe, der anscheinend direkt rechts neben ihm gesessen habe. Bei dem Handgemenge biss der Angreifer den ehemaligen Polizisten in Hand und Unterarm berichtet AZ Family. Mejia berichtete, Lundeen habe ihn in Hand und Unterarm gebissen, weshalb sie hätten zurückgreifen müssen auf das, was ihnen gerade zur Verfügung gestanden habe.

Arizona man taped to seat after alleged unruly behavior

Um die Sicherheit in der Kabine zu gewährleisten, reichte die Flugbesatzung Kabelbinder an die Helfer aus. Da sich der renitente Passagier jedoch immer wieder herauswand, griffen die Beteiligten zu härteren Mitteln erklärt die New York Post.

Immobilienmakler Layne Arthur Lundeen verliert Job nach Flug-Ausbruch
Photo: ksta.de

Juan Mejia, ehemaliger Polizist und Passagier, gegenüber AZ Family

Um die Atemwege des Mannes nicht zu gefährden, verzichteten die Helfer darauf, den Mund abzukleben. Stattdessen fixierten sie Arme, Rumpf, Beine und den Kopf mit breitem Panzertape an dem Sitz berichtet der Kölner Stadt-Anzeiger. In dieser Position hielten die beiden Männer den Angreifer für den Rest des Fluges fest.

Notlandung in Baltimore und sofortige Entlassung durch den Arbeitgeber

Chaos über den Wolken

Wegen der Eskalation an Bord entschloss sich der Kapitän von American-Airlines-Flug 618 zu einer außerplanmäßigen Landung auf dem Baltimore/Washington International Thurgood Marshall Airport meldet The Tab. Dort standen bereits Einsatzkräfte der Maryland Transportation Authority Police bereit.

Immobilienmakler Layne Arthur Lundeen verliert Job nach Flug-Ausbruch
Photo: AZ Family

Die Polizeikräfte nahmen Lundeen unmittelbar nach der Landung in Empfang. Lundeen was removed and arrested by Maryland Transportation Authority Police, before other passengers resumed their flight to Newark. Gegen ihn wurden staatliche Anklagen wegen Körperverletzung zweiten Grades (second-degree assault) und Ruhestörung (disorderly conduct) erhoben. The passenger has since been released and is due to appear in court on 19th October. Eine Stellungnahme des beschuldigten Mannes lag zunächst nicht vor. Die Reaktionen auf den Vorfall ließen nicht lange auf sich warten. Lundeens Arbeitgeber, die Immobilienfirma Long Realty aus Tucson, zog sofort die Konsequenzen aus dem polizeibekannten Vorfall und beendete die Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung berichtet Fox 10 Phoenix. Das Unternehmen gab an, Long Realty habe nach Bekanntwerden des Vorfalls die Verbindung zu der Person umgehend beendet, sodass diese nun in keinerlei Funktion mehr mit Long Realty assoziiert sei oder befugt sei, das Unternehmen zu vertreten.

Immobilienmakler Layne Arthur Lundeen verliert Job nach Flug-Ausbruch
Photo: FOX 10 Phoenix

Long Realty erklärte, das in den Berichten geschilderte Verhalten sei absolut unvereinbar mit der Professionalität, der Integrität, dem Mitgefühl und dem Respekt gegenüber anderen, die das Unternehmen von den mit ihm verbundenen Personen erwarte.

Auch die US-Luftfahrtbehörde FAA und das FBI schalteten sich ein. Die Bundespolizei führt derzeit Zeugenbefragungen durch, um zu prüfen, ob neben den bundesstaatlichen Vorwürfen auch bundesrechtliche Anklagen erhoben werden berichtet die New York Post. Experten weisen darauf hin, dass die Federal Aviation Administration saftige Geldbußen von mehr als 43.000 US-Dollar gegen Passagiere verhängen kann, die die Sicherheit an Bord gefährden oder Besatzungsmitglieder attackieren.

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Anna Richter

Über den Autor

Anna Richter leitet das Weltressort von Germanic Nachrichten. Sie berichtet ueber internationale Politik, Diplomatie und geopolitische Entwicklungen mit Fokus auf Kontext, Verlaesslichkeit und Relevanz fuer deutschsprachige Leser.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.

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