Hurrikan Isaias ist am Freitagabend als schwerer Sturm auf Land getroffen und bringt nun heftige Winde, stundenlangen Starkregen sowie Tornadogefahren in den Bundesstaat Alabama und die umliegende Region, wie offizielle Stellen mitteilen.
Hurrikan Isaias zieht mit Sturmböen und Starkregen über Alabama hinweg
Der Tropensturm verursacht im US-Bundesstaat Alabama flächendeckende Schäden und Stromausfälle. Die Behörden der Alabama Emergency Management Agency verhängten für zahlreiche Bezirke entsprechende Warnungen. Betroffen sind unter anderem die Countys Mobile, Baldwin, Escambia, Conecuh, Covington, Coffee und Geneva, während eine Sturmflutwarnung an den Küstenregionen aktiv ist.
Im Verlauf der Nacht breiten sich die Regenmengen und stürmischen Winde weiter aus. Meteorologen rechnen in großen Teilen des Binnenlandes mit Niederschlagsmengen zwischen einem und vier Zoll, während in den südlichsten Abschnitten sogar vier bis sechs Zoll erwartet werden. Örtlich drohen durch diese Wassermassen deutliche Überflutungen.
Entwicklung nach dem Landgang in Florida und aktuelle Windgeschwindigkeiten
Zuvor war der Sturm nahe Destin im Florida-Panhandle an Land gegangen. Nach dem Übertritt auf das Festland schwächte sich das System ab, bleibt jedoch gefährlich. Die Windgeschwindigkeiten erreichten zuletzt im Kern um die 90 Meilen pro Stunde, was einem Hurrikan der Kategorie 1 entspricht, während sich der Sturm mit rund 20 Meilen pro Stunde nach Norden bewegt.
In Alabama lassen die anhaltenden Winde nach dem Erreichen des Festlandes zwar schrittweise nach, bleiben aber zerstörerisch. So rechneten die Einsatzkräfte am Samstagmorgen mit Windgeschwindigkeiten von 60 bis 70 Meilen pro Stunde nahe des Zentrums beim Einzug in den südlich-zentralen Teil des Staates.
Auswirkungen auf den Verkehr und Verhaltensregeln für Anwohner
Wegen der hohen Zuggeschwindigkeit breiten sich heftige Sturmböen und Starkregen rasch in den Norden des Bundesstaates aus. Neben dem Wind besteht in den südlichen Landesteilen weiterhin die Gefahr vereinzelter Tornados, weshalb die Bevölkerung dringend dazu angehalten ist, sich in geschützten Räumen fernab von Fenstern aufzuhalten.
Die Hauptniederschläge sollen im südlichen Teil Alabamas bis zum Samstagabend abziehen, während der Norden noch bis Sonntagnachmittag mit den Regenmengen zu kämpfen hat. Ab dem kommenden Montag prognostizieren die Wetterdienste vorerst keinen weiteren Niederschlag im Bundesstaat.

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