Der Schweizer Nationalcaptain Granit Xhaka verpasst das aktuelle Länderspiel-Trainingslager in der Türkei, nachdem er öffentlich eingeräumt hat, während der COVID-19-Pandemie ein gefälschtes Impfzertifikat erworben zu haben. Der Schweizerische Fussballverband und der 33-jährige Mittelfeldspieler trafen diese Entscheidung gemeinsam vor den kommenden UEFA-Nations-League-Partien.
Geständnis nach Medienberichten und Ausschluss aus dem Nati-Camp
Granit Xhaka hat am Montag, dem 21. September 2026, über die sozialen Medien ein umfassendes Geständnis abgelegt und bestätigt, dass er sich ein gefälsches COVID-19-Zertifikat besorgt hatte, ohne die entsprechende Impfung erhalten zu haben. Der 33-jährige Sunderland-Mittelfeldspieler reagierte damit auf anhaltende Medienberichte, die zuvor über die Vorgänge aus der Vergangenheit und Ermittlungen der Behörden berichtet hatten. Aljazeera.com noted that Xhaka made his international debut in 2011 and is Switzerland’s all-time record appearance holder with 152 caps, while africasoccer.com noted that he missed three matches for Switzerland in September 2021 after contracting Covid-19, previously played for Arsenal during the pandemic before leaving the London club for Bayer Leverkusen in 2023, and returned to England with Sunderland in 2025.
Unmittelbar nach der Erklärung einigten sich der Spieler und die Verbandsführung des Schweizerischen Fussballverbandes (SFV) darauf, dass Xhaka das bevorstehende internationale Trainingslager verpassen wird. Die Nationalmannschaft war am Montag in Belek in der Türkei zusammengekommen, um sich auf die anstehenden Pflichtspiele in der UEFA Nations League vorzubereiten.
„We welcome the fact that Granit is taking this step and addressing the issue. At the same time, we have jointly concluded that it’s in the team’s best interest to go through this training camp without him. For us, the priority now is to restore calm and focus entirely on the team and the upcoming matches in the UEFA Nations League.“
Peter Knäbel, Präsident des Schweizerischen Fussballverbandes
Eigene Ängste und das Eingeständnis des Fehlers
In seiner öffentlichen Erklärung schilderte Xhaka die emotionale Verfassung, in der er sich damals befunden habe. Er räumte ein, dass die Entscheidung falsch war und er die volle Verantwortung dafür übernehmen werde.
„Im Zusammenhang mit der Covid-19-Impfung war ich damals persönlich stark verunsichert und hatte grosse Bedenken. Ich empfand tiefes Misstrauen gegenüber dem Impfstoff und war von Ängsten und Verunsicherung geprägt. In dieser aufgewühlten Gefühlslage habe ich eine Impfbestätigung erworben, anstatt meine offenen Fragen auf dem vorgesehenen Weg zu klären.“
Neben dem sportlichen Ausschluss drohen dem Spieler auch rechtliche Konsequenzen. Berichten aus der Schweiz zufolge hat die Staatsanwaltschaft in Luzern ein strafrechtliches Verfahren eingeleitet. Die Fälschung von Dokumenten kann in der Schweiz mit einer empfindlichen Geldbusse oder einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren geahndet werden. Die Ermittlungen gehen auf den Verdacht zurück, dass eine Ärztin im Kanton Luzern Impfbescheinigungen ausgestellt hatte, ohne den Impfstoff tatsächlich zu verabreichen. Africasoccer.com noted that the doctor denied the allegations before Xhaka’s admission confirmed that certificates had been obtained, and that Swiss police raided the doctor’s clinic in 2023 and seized evidence during an investigation involving several people believed to have received Covid-related certificates. Sports.yahoo.com noted that according to Swiss outlet Blick, Xhaka tested positive for coronavirus in 2021 and again in early 2022.
Sportliche Zukunft und anstehende Nations-League-Spiele
Obwohl Xhaka für den aktuellen Zusammenzug freigestellt wurde, um die Unruhe von der Mannschaft fernzuhalten, will er weiterhin Nati-Captain bleiben. SFV-Präsident Peter Knäbel betonte, dass der Verband die Situation nach dem Ende des internationalen Fensters neu bewerten werde.
Photo: aljazeera.com
Für die Schweizer Auswahl stehen in der Gruppe A der Liga B der UEFA Nations League richtungsweisende Partien an. Das Team reist zu Auswärtsspielen nach Nordmazedonien und Schottland, gefolgt von Heimspielen gegen Slowenien und Nordmazedonien. According to africasoccer.com, they travel to North Macedonia on 26 September before visiting Scotland on 29 September, and then host Slovenia and North Macedonia on 3 and 6 October respectively, in the third and fourth rounds of matches.
Felix Neumann leitet das Sportressort von Germanic Nachrichten. Er berichtet ueber Fussball, internationale Turniere und Leistungssport und verbindet Ergebnisberichterstattung mit analytischem Hintergrund.
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