Die Britin Francesca Jones hat am 26. Juli 2026 ihren Titel beim Palermo Ladies Open erfolgreich verteidigt. Die an erster Stelle gesetzte Spielerin besiegte die Französin Fiona Ferro in einem dramatischen Finale mit 6:0, 4:6 und 7:6 (8:6) nach einer Spielzeit von zwei Stunden und 43 Minuten.
Der Sieg in Palermo markiert für die 25-jährige Jones einen außergewöhnlichen Lauf auf der Challenger Tour. Es ist ihr zweiter Titel innerhalb von nur acht Tagen, nachdem sie kurz zuvor bereits das ATV Rome Open gewonnen hatte. Insgesamt ist dies der vierte Karriere-Sieg der in Bradford geborenen Tennisspielerin auf der Challenger-Ebene, so die Berichterstattung von BBC Sport.
Drama im Tie-Break gegen Fiona Ferro
Das Finale verlief in Wellen. Jones dominierte den ersten Satz und sicherte sich diesen bereits nach 21 Minuten mit einem deutlichen 6:0. Im zweiten Satz schien die Kontrolle kurzzeitig verloren zu gehen: Nachdem Jones von einem 0:3-Rückstand noch auf 4:3 geführt hatte, drehte die an siebente Stelle gesetzte Fiona Ferro die Partie und gewann drei Spiele in Folge, um den Satz mit 6:4 für sich zu entscheiden.
Der entscheidende dritte Satz entwickelte sich zu einem nervenaufreibenden Schlagabtausch, der erst im Tie-Break gelöst wurde. Ferro hatte dabei eine Matchball-Chance bei einem Spielstand von 6:5 im Tie-Break, konnte diese jedoch nicht verwerten. Jones nutzte die Gelegenheit und schloss die Partie mit 8:6 im Tie-Break ab.
“We both deserved to win. It was a close match until the end, and we did everything we could,”
Francesca Jones, Tennisspielerin
Auswirkungen auf die WTA-Weltrangliste
Durch den Erfolg in Palermo verbessert sich die Position von Jones in der Weltrangliste der Women’s Tennis Association (WTA). Laut BBC Sport wird sie am Montag, den 27. Juli 2026, von Platz 113 auf Platz 110 aufsteigen.
Verteidigung des Titels aus dem Jahr 2025
Im Jahr 2025 hatte Jones das Turnier gewonnen, indem sie die Niederländerin Anouk Koevermans im Finale besiegte.
In der diesjährigen Ausgabe des Turniers zeigte sich Jones über weite Strecken dominant. Bis zum Finale gegen Ferro hatte sie im gesamten Turnierverlauf lediglich einen einzigen Satz abgegeben, was ihre physische und taktische Überlegenheit auf dem Platz in Palermo unterstreicht.
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