Mit nur noch drei Tagen bis zur Wahl am 3. November 2026 treiben die Kandidaten im US-Wahlkampf ihren Endspurt voran. Präsident Donald Trump reiste am Freitag, dem 30. Oktober 2026, nach Daytona Beach in Florida, um konservative Wähler zu mobilisieren, während in umkämpften Kongress- und Senatsrennen der Druck wächst.
Präsident Donald Trump betrat am Freitagabend die Bühne im Ocean Center in Daytona Beach, um den republikanischen Gouverneurskandidaten Byron Donalds im hart umkämpften US-Bundesstaat Florida zu unterstützen.
Die Veranstaltung im Ocean Center in Daytona Beach markierte Trumps zweiten Auftritt im Sonnenstaat innerhalb einer Woche, nachdem er bereits am 23. Oktober an der Florida Gulf Coast University in Fort Myers aufgetreten war.
pic.twitter.com/NEd1uijz11
Die Sicherheitsvorkehrungen rund um das Kongresszentrum waren massiv. Die lokalen Behörden hatten den Veranstaltungsort weitgehend abgeriegelt und umfangreiche Straßensperren im Küstenbereich eingerichtet. Volusia County Sheriff Mike Chitwood warnte im Vorfeld vor erheblichen Verkehrsbehinderungen und Straßensperrungen auf der Halbinsel. Der Sheriff erklärte im Vorfeld, dass die Halbinsel praktisch abgeriegelt werde und mit massiven Verkehrsstaus zu rechnen sei.
Sicherheitsvorkehrungen beim Auftritt
Das Gebäude öffnete seine Pforten am Freitagnachmittag um 15:30 Uhr, während die Anhänger teilweise bereits ab den frühen Morgenstunden in den ausgewiesenen Warteschlangen verharrten. Für die Veranstaltung waren unter anderem Schilderhalterungen und Waffen verboten.

Trumps Rede wurde während des Abends mehrfach von Zwischenrufen unterbrochen. Mehrere Störer mussten von Sicherheitskräften aus dem Saal geführt werden. Angesichts der Rufe zeigte sich der Präsident genervt und äußerte seinen Frust über die Störungen mitten in seinen Pointen, nachdem eine Demonstrantin abgeführt worden war.
Präsident Donald Trump sagte: „28 Tage von diesem Mist sind eine Menge.
Kräfteveressen im Gouverneursrennen
Florida hat sich in den vergangenen Wahlzyklen zwar deutlich zugunsten der Republikaner verschoben, doch die aktuellen Umfragen zeigen im Gouverneursrennen einen knapperen Vorsprung als bei früheren Erfolgen von Gouverneur Ron DeSantis, der seinen Posten 2022 noch mit einem Vorsprung von knapp über 19 Punkten gegen Charlie Crist verteidigt hatte. Der republikanische Kandidat Byron Donalds trifft auf den Demokraten David Jolly, der im Wahlkampf versuchte, unentschlossene Wähler in der Tampa-Bay-Region zu gewinnen, um als erster Demokrat seit 1994 das Gouverneursamt in Florida zu erringen.
Neben dem Gouverneursrennen steht auch die Senatskonkurrenz im Fokus, bei der die vom Cook Political Report beobachtete Dynamik zu einer Herabstufung von „Solid Republican“ zu „Likely Republican“ führte. Neben dem Rennen um das US-Repräsentantenhaus, in dem der Republikaner Randy Fine im Bereich um Daytona Beach um die Wiederwahl kämpft, gilt das offene Rennen im 7. Kongressdistrikt zwischen dem Republikaner Ryan Elijah und dem Demokraten Bale Dalton ebenfalls als umkämpft.””
Donald Trump Daytona Beach rally marks his 4th political career visit https://t.co/9qYy6znPXR
Während Trump in Daytona Beach auftrat, passte die republikanische Parteiführung ihre Strategie in anderen Bundesstaaten an. Das Republican National Committee gab am Donnerstag bekannt, dass zuvor geplante Präsenzveranstaltungen in Iowa und Kansas angesichts starker Ausgangspositionen abgesagt und durch Tele-Rallies ersetzt wurden, ehe Trump betonte, dass er nach Anrufen aus Iowa und anderen Regionen seine Pläne teilweise revidierte, um sicherzustellen, dass die Republikaner gewinnen.
Prüfung in Alaska
Neben den Ereignissen in Florida rückt der Bundesspiegel vor den Midterms auch auf andere Regionen. Das Bundesjustizministerium drängte im Vorfeld auf die getrennte Auszählung bestimmter Stimmzettel bei der Senatswahl in Alaska. Grund für die juristische und behördliche Aufmerksamkeit in Alaska ist die Kandidatur eines Bewerbers namens Daniel J. Sullivan, der denselben Vor- und Nachnamen trägt wie der republikanische Amtsinhaber Dan Sullivan.

In Florida selbst hob die Trump-Administration im Zuge des Besuchs wirtschaftliche Kennzahlen hervor. So verwies die Regierung auf im September 2026 genehmigte Bundesprogramme wie das Workforce Pell Grant-Programm zur Unterstützung von Karrieren im Rettungsdienst, bei der Feuerwehr und im Justizvollzug, während auch Millionenbeträge für den Katastrophenschutz nach Stürmen und Investitionen in die Verkehrssicherheit freigegeben wurden.
Weiterlesen