Ein Angriff auf den King Fahd International Airport in Dammam hat am Mittwochabend, dem 21. Oktober 2026, zwei Personen das Leben gekostet und acht weitere verletzt. Die saudische Zivilluftfahrtbehörde bestätigte den Vorfall im Osten des Landes, während Fluggesellschaften Maschinen umleiteten und das US-Außenministerium diplomatisches Personal abziehen ließ.
Angriff auf den Flughafen Dammam fordert Todesopfer und Verletzte
Die betroffenen Personen wurden umgehend in umliegende Krankenhäuser gebracht. Das Areal am Persischen Golf in der Ostprovinz des Königreichs erlitt nach Behördenangaben auch materielle Schäden, deren genaue Ausvezierung noch läuft.
Der genaue Hergang der Attacke und die Art der eingesetzten Waffen blieben zunächst unklar, während die Behörden berichtigten, dass zu den Todesopfern sowohl ein saudischer Staatsbürger als auch ein indischer Staatsangehöriger zählten. Die von Saudi-Arabien geführte Militärkoalition teilte jedoch mit, dass ihre Luftverteidigung in der östlichen Region vier anfliegende Drohnen abgefangen und zerstört habe.
Die saudische Zivilluftfahrtbehörde GACA gab bekannt, dass der King Fahd International Airport in Dammam am Abend des Mittwoch, den 21. Oktober 2026 (entsprechend dem 10. Dschumada al-awwal 1448 AH), Ziel eines Angriffs geworden sei.
US-Außenministerium ordnet Teilabzug von Diplomaten an
Als unmittelbare Reaktion auf die anhaltende Angriffswelle im Land ordnete das US-Außenministerium am Mittwoch den Abzug von nicht dringend benötigtem Regierungspersonal sowie deren Familienangehörigen aus Saudi-Arabien an. Das Ministerium begründete den Schritt mit den zunehmenden Gefahren durch Drohnen- und Raketenangriffe, die von den Huthi-Rebellen aus dem Jemen verübt werden. Die Sicherheitsvorkehrungen in den diplomatischen Vertretungen wurden entsprechend verschärft, und die Botschaft in Riad veröffentlichte eine Sicherheitswarnung vor möglichen weiteren Angriffen.
Tommy Pigott, Sprecher des US-Außenministeriums, erklärte laut GACA: „Von Iran unterstützte Huthi haben ihre Feindseligkeiten gegen Saudi-Arabien verstärkt, einschließlich Angriffen auf zivile Flughäfen und andere kritische Infrastruktur, die zivile Opfer und schwere Reiseunterbrechungen zur Folge haben. Die Sicherheit und der Schutz des Personals des Ministeriums und ihrer Familien bleiben unsere höchste Priorität, und wir werden weiterhin alle notwendigen Schritte unternehmen, um sie zu schützen und zu unterstützen.
Die aus dem Jemen agierenden Huthi hatten in den Wochen zuvor wiederholt zivile Ziele, Ölförderanlagen und Flughäfen im Königreich ins Visier genommen.

Eskalation an der Ölinfrastruktur und internationale Sorge
Das Ministerium bestätigte die Nationalitäten der Getöteten als Staatsbürger aus Nepal und den Philippinen, während die Verletzten aus Indien und Pakistan stammen. Die Serie von Angriffen auf kritische Infrastruktur verstärkt die Spannungen in der Region und stellt die Golfstaaten vor erhebliche Sicherheitsherausforderungen.
Weiterlesen