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Welt

21 Menschen sterben im al-Saada-Gebäude in Gaza

Ein schwer beschädigtes Wohngebäude in Gaza-Stadt ist am Mittwoch, den 16. September 2026, plötzlich eingestürzt. Mindestens 21 Menschen, darunter 11 Kinder, kamen in den Trümmern ums Leben. Rettungskräfte mussten in dem palästinensischen Gebiet aufgrund akuten Mangels an schwerem Gerät weitgehend mit bloßen Händen nach Überlebenden graben.

Der Einsturz des al-Saada-Gebäudes im Westen von Gaza-Stadt am frühen Mittwochmorgen hat Familien aus dem Schlaf gerissen und verdeutlicht, wie lebensgefährlich die Zustände für die Bevölkerung im Gazastreifen geworden sind. Laut Angaben der Nachrichtenagentur Associated Press kamen bei dem Unglück mindestens 21 Menschen ums Leben, darunter elf Kinder und fünf Frauen, während rund 14 weitere Personen Verletzungen davontrugen. Zaher al-Wahidi, ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Gaza, bestätigte die Opferzahlen am Mittwochnachmittag nach Abschluss der Bergungsarbeiten. Rund sechs displaced Palestinian families had sheltered there, despite knowing the structure was on the brink of collapse, according to Gaza’s civil defense.

Tragödie im al-Saada-Gebäude und der verzweifelte Kampf der Retter

Für Hayat al-Ajlah verwandelte sich die Nacht in einen Albtraum. Die 37-Jährige wurde durch Knackgeräusche geweckt, kurz bevor die Decken über ihr und ihrer Familie zusammenbrachen. Hayat, die 37-Jährige, erklärte, sie sei aufgewacht, um nach ihrem Telefon zu sehen, und fügte hinzu, sie habe plötzlich ein Geräusch wie etwas Klickendes oder Knackendes gehört und das Gefühl gehabt, als ob etwas unter ihnen wegfalle. Wie Al Jazeera berichtet, verlor sie unter den Trümmern die Stimmen vieler ihrer Verwandten. Neun Mitglieder ihrer Großfamilie starben, darunter ihre Eltern, vier Geschwister sowie drei Nichten und Neffen. Ihre vier Kinder überlebten, doch ihre achtjährige Tochter Dalia erlitt eine schwere Kopfverletzung.

Nachbarn und Zivilschutzkräfte eilten herbei, um Überlebende zu bergen. Doch die Ausrüstung war katastrophal unzureichend. Der Zivilschutzkräftler Aboud Majdalawi erklärte, dass der Mangel an Alternativen die Menschen in diese instabilen Gebäude treibe: „The lack of options and alternatives left them with no other choice.

Mangel an schwerem Gerät und blockierter Wiederaufbau

Die Rettungsarbeiten wurden durch das Fehlen von schwerem Gerät massiv erschwert. Associated Press merkt an, dass seit dem vor fast einem Jahr vereinbarten Waffenstillstand nahezu kein Wiederaufbau stattgefunden hat. Israel hat gesagt, dass es nicht permit any rebuilding until Hamas disarms, und nur eine handful of excavators have been allowed into Gaza. Auf Nachfrage erklärte die zuständige israelische Militärbehörde COGAT, es sei offizielle Regierungspolitik, dass heavy machinery is allowed into Gaza.

Zivilschutzkräfte stehen vor der schier unlösbaren Aufgabe, Hunderte von Leichen aus Gebäuden zu bergen, die während früherer israelischer Angriffe zerstört worden sind. Angesichts schwindender Treibstoffreserven und weniger funktionierender Bagger warnte der U.N. human rights chief am Mittwoch, die bisher geborgenen Leichen seien vermutlich nur die „tip of the iceberg“.”

Wohnungsnot und verzweifelte Rückkehrer aus Zelten

Die betroffenen Familien wussten um die Gefahren des beschädigten Hauses, sahen sich jedoch zu dem Schritt gezwungen. Die Familie von Hayat al-Ajlah war zuvor von Gaza City’s Shujayea neighbourhood to Deir el-Balah, in central Gaza, während einer früheren Phase des Krieges vertrieben worden und erst vor rund zwei Monaten zurückgekehrt. Da viele Menschen in Gaza still living in tents because of Israeli restrictions on reconstruction, zog die Familie in eine empty apartment on the third floor of the damaged residential building ein, nachdem ein Freund des Vaters diesen Tipp gegeben hatte.

21 Menschen sterben im al-Saada-Gebäude in Gaza
Photo: sfgate.com

Ähnlich erging es Mahmoud Saada, der mit seiner Familie ebenfalls im eingestürzten Gebäude Unterschlupf gefunden hatte. Seine Mutter, Umm Mahmoud Saada in ihren 70ern, schilderte, dass ihr 38-jähriger Sohn zuvor living displaced in southern Gaza with a tent in the middle of the street and was exhausted living in it, and his financial situation was very difficult. A relative showed him this place, so he settled there temporarily. Neither Mahmoud nor his family survived.

At least 20 people killed after war-damaged Gaza building collapses – local rescue teams. #BBCNews
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Anna Richter

Über den Autor

Anna Richter leitet das Weltressort von Germanic Nachrichten. Sie berichtet ueber internationale Politik, Diplomatie und geopolitische Entwicklungen mit Fokus auf Kontext, Verlaesslichkeit und Relevanz fuer deutschsprachige Leser.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.

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