Carlos Correa wird in dieser Major-League-Baseball-Saison nicht mehr für die Houston Astros auf den Platz zurückkehren. Manager Joe Espada gab am Dienstag bekannt, dass eine erneute Entzündung im operierten linken Fuß den anvisierten Comeback-Versuch des Star-Infielders endgültig gestoppt hat.
Die Hoffnungen der Houston Astros auf einen späten Saison-Boost haben einen herben Dämpfer erhalten. Obwohl der 31-jährige Puerto-Ricaner in den vergangenen Tagen im Spring-Training-Komplex des Clubs im floridischen West Palm Beach schmerzfreie Phasen und intensive Trainingseinheiten absolviert hatte, machte der physische Alltag des professionellen Spielbetriebs eine Fortsetzung des Aufbaus unmöglich.
Ein harter Rückschlag nach beschwerlichem Aufbau
Correa hatte sich am 11. Mai einer Operation unterzogen, bei der der kurze Wadenbeinmuskelsehne im linken Fuß (Peroneus-brevis-Sehne) repariert wurde. Doch im August folgte die unerwartete medizinische Freigabe für alle Baseball-Aktivitäten, wodurch der Routinier rasch Fortschritte bei leichten Schlägen, Sprints und Fielding-Übungen machte.
In den Tagen vor dem endgültigen Stopp intensivierte das Betreuerteam jedoch das Pensum. Der Wechsel zurück zu konstanter Belastung auf dem Feld, dem permanenten Tragen von Baseball-Spikes und dem Laufen über die Bases hinterließ körperliche Spuren. Joe Espada, Manager der Houston Astros, erklärte dazu, dass der Aufbau in den letzten Tagen wirklich hart für ihn gewesen sei.
Joe Espada, Manager der Houston Astros, fügte hinzu, dass die Erhöhung der Intensität in den letzten Tagen ein wenig schwer für sein Bein gewesen sei.
Joe Espada, Manager der Houston Astros, erklärte, dass es inzwischen einen Punkt erreicht habe, an dem es ihm sehr schwerfalle, in den Tag zu starten, er wache morgens auf und es sei einfach schwierig, ihn in Gang zu bringen, weshalb man vorsichtig sein müsse, berichtete die Lokalpresse aus Houston über den körperlichen Zustand des Infielders nach den strapaziösen Trainingseinheiten.
Sportliche Lage und vertragliche Situation im AL West
Für die Astros kommt das Aus zu einem kritischen Zeitpunkt der regulären Saison. Das Team führt die Division West der American League mit einem knappen Vorsprung von lediglich einem Spiel vor den Texas Rangers an.

Correa, der im September seinen 32. Geburtstag feiert, absolvierte in der laufenden Spielzeit vor seiner Verletzung 32 Partien. Dabei verbuchte er eine Schlagdurchschnitts-Slashline von .279/.369/.418 mit drei Homeruns und 16 RBI. Für die kommenden Spielzeiten bis 2028 stehen festgeschriebene Gehälter von 31,5 Millionen Dollar (2026), 30,5 Millionen Dollar (2027) und 30 Millionen Dollar (2028) im Vertrag, wobei die Twins im Rahmen des Trades bis 2028 jeweils zehn Millionen Dollar pro Jahr übernehmen.
Blick auf das Frühjahr 2027
Anstatt ein unkalkulierbares Risiko für einen Einsatz im Spätsommer oder einem eventuellen Postseason-Run einzugehen, zieht das Management nun die Notbremse. Das primäre Ziel besteht darin, den Star-Spieler vollständig auskurieren zu lassen, um einen reibungslosen Start in das Spring Training im kommenden Jahr zu garantieren.

Joe Espada, Manager der Houston Astros
Ohne die sofortige Rückkehr von Correa müssen die Astros im innerstädtischen und divisionalen Rennen auf die Stabilität des etablierten Personals um Jeremy Peña und Yordan Alvarez vertrauen. Während das Trainerteam die verbleibenden Wochen bis zum Saisonende am 27. September ohne ihren verletzten Leistungsträger bestreiten muss, laufen im Hintergrund bereits die Planungen für die Kaderstruktur im Jahr 2027, in dem Correa wieder uneingeschränkt zur Verfügung stehen soll.
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