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Skoda bringt kompakten Elektro-SUV Epiq ab September 2026 auf den Markt

Skoda bringt den kompakten Elektro-SUV Epiq ab September 2026 zu Preisen ab 25.900 Euro auf den Markt. Mit einer Länge von 4,17 Metern bietet das neue Modell Vorderradantrieb, bis zu 475 Liter Kofferraumvolumen und je nach Batterieversion Reichweiten von über 400 Kilometern.

Design und Platzangebot des neuen Skoda Epiq

Skoda erweitert sein elektrisches Portfolio nach unten und positioniert den Epiq unterhalb des grösseren Elroq. Mit einer Aussenlänge von 4,17 Metern, einer Breite von 1,79 Metern und einer Höhe von 1,58 Metern bewegt sich das Crossover im B-Segment. Dazu gehört eine glänzende schwarze Front, die als Tech-Deck Face die Sensoren verbergen soll, flankiert von markanten T-Scheinwerfern und T-Heckleuchten.

Trotz der kompakten Aussenmaasse und eines Radstands von 2,6 Metern bietet der Innenraum nach Angaben der Tester überraschend viel Raum für Passagiere. Der Kofferraum fasst in normalem Zustand 475 Liter und lässt sich durch Umlegen der Rückbank auf bis zu 1.345 Liter erweitern. Verantwortlich für dieses Volumen ist unter anderem der tief angelegte Laderaum, der durch den Verzicht auf einen Allradantrieb zugunsten des reinen Vorderradantriebs möglich wird.

Batterievarianten, Reichweite und Ladeleistung im Vergleich

Käuferinnen und Käufer können beim Antrieb aus verschiedenen Leistungs- und Akkustufen wählen. Die Einstiegsversion Epiq 35 setzt auf einen 37-kWh-Akku (brutto), der nach WLTP-Angaben für rund 310 Kilometer Reichweite sorgen soll und am Schnelllader mit maximal 50 kW geladen werden kann. Die deutsche Tageszeitung BILD stuft diese Basisvariante als mager ein, da auch die Motorleistung bei 115 PS liegt.

Deutlich kräftiger tritt das Topmodell Epiq 55 auf. Laut Fachberichten leistet der Elektromotor hier 211 PS (bzw. 208 bhp) bei einem Drehmoment von 290 Newtonmetern. Der Sprint von null auf 100 km/h gelingt in 7,1 Sekunden. Der größere 52-kWh-Akku (55 kWh brutto) ermöglicht nach Werksangaben eine Reichweite von bis zu 441 Kilometern (bzw. 272 Meilen). An einer Schnellladesäule lässt sich der Stromspeicher mit bis zu 105 kW in rund 24 Minuten von zehn auf 80 Prozent füllen.

Fahreindruck und Verbrauch auf der Teststrecke

Testfahrten im österreichischen Seefeld und in Süddeutschland zeigten, dass sich der knapp 1,7 Tonnen schwere Elektro-SUV agil und ausgereift steuert. Blick lobt das geschmeidige Fahrwerk und die präzise Lenkung, auch wenn beim frühen Beschleunigen leichte Antriebskräfte an der Lenkung zerren. Der Bordcomputer zeigte auf den anspruchsvollen Teststrecken Verbräuche zwischen 12,0 und 12,9 Kilowattstunden auf 100 Kilometer an, was eine effiziente Ausnutzung der Energie unterstreicht.

Skoda bringt kompakten Elektro-SUV Epiq ab September 2026 auf den Markt
Photo: aol.com

Preise und Marktstart ab September 2026

Der offizielle Marktstart in den Schweizer Showrooms erfolgt im September 2026. Preislich startet der Skoda Epiq theoretisch bei 25.900 Euro bzw. 25.900 Franken für die Basismodelle, wobei diese günstigen Varianten voraussichtlich erst gegen Ende des Jahres oder Anfang 2027 ausgeliefert werden. In Grossbritannien wird ein Einstiegspreis von 24.950 Pfund für den Epiq SE L 40 genannt. Das getestete Topmodell Epiq 55 schlägt in der Schweiz mit stolzen 37.800 Franken zu Buche, während limitierte First Editions in Deutschland für 38.950 Euro angeboten wurden. Tester betonen übereinstimmend, dass der Epiq erst jenseits der 30.000-Euro-Marke in den besser ausgestatteten Versionen sein volles Potenzial entfaltet.

Skoda Epiq im Test: Ein ganz schön teurer Volksstromer
Photo: Blick
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David Falk

Über den Autor

David Falk verantwortet das Wirtschafts- und Unternehmensressort von Germanic Nachrichten. Er berichtet ueber Maerkte, Mittelstand, Innovation und strategische Entwicklungen in deutschen und internationalen Unternehmen.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.

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