Feuerwehrleute beschreiben die verheerenden Auswirkungen eines Waldbrandes im New Forest nach einem Van-Brand auf der A31 am 9. August 2026. Rund 130 Einsatzkräfte kämpften in einer Hitzewelle tagelang gegen die Flammen, die mehr als 100 Hektar Land zerstörten, während die Gemeinde den Einsatzkräften mit Spenden und Dankesbekundungen zur Seite stand.
Am 9. August 2026 griff ein Brand von einem brennenden Lieferwagen auf der Straße A31 auf den New Forest über. Das Feuer dehnte sich auf einer Fläche von mehr als 100 Hektar aus und vernichtete dabei seltene Heidelandschaften, Wildtiere sowie alte Eichen und Buchen. Nach Angaben von Berichten der BBC handelte es sich um eine extrem herausfordernde Situation für die Rettungskräfte.
Matt O’Hare und Shaun Lincoln von der Fordingbridge Fire Station im Großeinsatz
Zu den ersten Einheiten vor Ort gehörten der 27-jährige Matt O’Hare und der 59-jährige Shaun Lincoln von der Fordingbridge Fire Station. O’Hare beschrieb die Situation bei der Ankunft als fast apokalyptisch. Auf der A31 standen gestoppte Autos auf beiden Seiten, während Menschen auf der Straße standen und eine riesige Rauchsäule kilometerweit zu sehen war. Für den freiwilligen Feuerwehrmann, der neben seinem Einsatz noch einen weiteren Beruf ausübt, bedeutete dies eine enorme physische Belastung. Er arbeitete Schichten von 10 bis 12 Stunden an der A31, bevor er am frühen Morgen nach Hause zurückkehrte, um von 08:00 bis 18:00 Uhr in seinem Fertigungsbetrieb zu arbeiten.
Das war fast apokalyptisch. Matt O’Hare, retained firefighter
Shaun Lincoln, Watch Manager an der Feuerwache Fordingbridge, blickt auf eine 21-jährige Laufbahn als Feuerwehrmann zurück. Er erklärte, dass dies das größte Feuer gewesen sei, das er in all den Jahren erlebt habe. Die Bedingungen im Einsatz waren extrem kräftezehrend, wie Lincoln gegenüber Medien berichtete.
Es war jenseits der Skala, sehr, sehr anstrengend. Ich denke, Adrenalin hält einen am Laufen und der Gemeinschaftssinn. Wir leben im New Forest, das ist ziemlich persönlich für uns, wir wollten dorthin und unseren Teil beitragen. Shaun Lincoln, Watch Manager at Fordingbridge Fire Station
Einsatz unter Extrembedingungen und Unterstützung aus der Bevölkerung
Auf dem Höhepunkt des Großeinsatzes waren rund 130 Feuerwehrleute aus benachbarten Grafschaften und darüber hinaus vor Ort, um den Brand während einer anhaltenden Hitzewelle zu bekämpfen. Der Vorfall führte zu der Erklärung eines Großereignisses. Bis die letzten Einsatzkräfte den Brandort endgültig verlassen konnten, vergingen zwei Wochen.
Trotz der Erschöpfung erfuhren die Einsatzkräfte große Wertschätzung aus der lokalen Nachbarschaft. Lincoln berichtete, dass die Feuerwehrleute bei ihrer Rückkehr von den Anwohnern beklatscht wurden. Vor der Feuerwache in Fordingbridge hingen Dankeskarten und an der Tür waren Dankesbotschaften angebracht. Zudem erhielten die Mannschaften Körbe mit Lebensmitteln, Kuchen und Getränken zur Flüssigkeitszufuhr, was den Kräften nach langen Schichten neue Energie gab.
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