Am 25. August 2026 starb die Country-Musik-Legende Dolly Parton im Alter von 80 Jahren. Neben ihrer Krebserkrankung litt die Musikerin jahrelang unter Nierensteinen, die im Herbst 2025 zu einer Infektion führten und den Beginn einer gesundheitlich schwierigen letzten Lebensphase markierten.
Die gesundheitlichen Belastungen im letzten Lebensjahr von Dolly Parton
Die Todesnachricht des bekannten Country-Stars lenkte den Blick der Öffentlichkeit auf ein Leiden, das Dolly Parton über viele Jahre hinweg öffentlich begleitet hatte. Parton starb am 25. August 2026 im Alter von 80 Jahren, wie unter anderem aus Berichten hervorgeht, die sich auf Mitteilungen ihres Teams und ihres engen Umfelds stützen. Ihr Neffe und langjähriger Sicherheitschef Bryan Seaver bestätigte ihr Ableben in einer emotionalen Mitteilung. Wenige Tage vor ihrem Tod hatte die Künstlerin noch über ihren Gesundheitszustand gesprochen, nachdem sie zuvor bereits Termine und Veranstaltungen wie eine geplante Residenz in Las Vegas verschieben musste.
In den Monaten vor ihrem Tod sprach Parton offen darüber, dass sie ihre eigene Gesundheit vernachlässigt hatte, während sie sich um ihren langjährigen Ehemann Carl Dean kümmerte, der im März 2025 im Alter von 82 Jahren verstorben war. Rückblickend erklärte die Musikerin, dass sie die ersten Anzeichen eigener Beschwerden schlicht ignoriert habe. In einer Erklärung gegenüber Medien schilderte sie die Situation mit den Worten: Ich bin mit einigen gesundheitlichen Problemen konfrontiert, auf die ich einfach nicht geachtet habe, als ich mich um Carl gekümmert habe.
Nierensteine, Infektionen und medizinische Risiken
Besonders die wiederkehrenden Probleme mit Nierensteinen prägten Partons medizinische Historie in der Spätphase ihres Lebens. Bereits im September 2025 musste sie einen geplanten Auftritt zur Ankündigung einer neuen Attraktion in ihrem Freizeitpark Dollywood absagen. Dazu erklärte die Sängerin in einer Videobotschaft, dass ein Nierenstein erhebliche Probleme verursacht und zu einer Infektion geführt habe, woraufhin Ärzte ihr strikte Reiseverbote auferlegten.

Aus medizinischer Sicht sind Nierensteine weit mehr als nur schmerzhafte Ablagerungen. Dr. Charles Scales, ein Urologe am Duke Health, der auf die Prävention und Behandlung von Nierensteinen spezialisiert ist, wies darauf hin, dass die Kombination aus heftigen Schmerzen und Fieber auf einen lebensgefährlichen Notfall hindeuten kann. Wenn ein Nierenstein den Urinabfluss blockiert und gleichzeitig eine Infektion vorliegt, droht die Gefahr einer Sepsis.
Es ist sehr wichtig, dass Patienten verstehen: Wenn Sie Schmerzen haben, die ein Nierenstein sein könnten, und dazu noch Fieber, kann das ein Zeichen für eine lebensgefährliche Infektion sein, und Sie sollten sofort in die Notaufnahme gehen. Dr. Charles Scales, Urologe bei Duke Health
Historische gesundheitliche Rückschläge und frühere Krisen
Die gesundheitlichen Herausforderungen der letzten Monate reihten sich in eine Reihe medizinischer Prüfungen ein, die die Sängerin über Jahrzehnte hinweg bewältigen musste. Bereits in den frühen 1980er Jahren litt Parton unter starken Unterleibsschmerzen und heftigen Blutungen, die sie mehrfach ins Krankenhaus brachten. Im Jahr 1982 musste sie eine Tournee abbrechen und erhielt später die Diagnose Endometriose. Um die gynäkologischen Probleme in den Griff zu bekommen, unterzog sie sich 1985 im Alter von 36 Jahren einer partiellen Hysterektomie.
In jenen Jahren kämpfte Parton zudem mit schweren depressiven Phasen, wie sie in Interviews berichtete. Die Kombination aus körperlichen Schmerzen und emotionalem Druck führte nach ihren eigenen Worten dazu, dass sie ihre Ernährung vernachlässigte und körperlich an ihre Grenzen geriet. Erst nach einer rund anderthalb- bis zweijährigen Phase tiefer Niedergeschlagenheit fand sie den Weg zurück zu einem bewussteren Umgang mit sich selbst.
Arbeitseifer trotz anhaltender Genesung
Trotz der Schläge des Schicksals und der notwendigen medizinischen Behandlungen, die im Herbst 2025 auch zu einer Verlegung ihrer Las Vegas-Konzerte auf September 2026 führten, verlor Parton nie ihren Arbeitswillen. Noch in ihrer letzten an die Öffentlichkeit gelangten Erklärung betonte sie ihre Entschlossenheit, weiterzumachen. Im August 2026 erklärte sie in einem Statement an Medien: Ehrlich gesagt, auch wenn ich immer noch am Heilen bin, arbeite ich immer noch! Sie kennen mich — ich habe mich in eine Ecke geträumt und habe immer noch so viele Dinge, die ich erreichen möchte.
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