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Unterhaltung

Michael Wright ist tot: Star aus The Five Heartbeats gestorben

Der US-Schauspieler Michael Wright, bekannt durch seine Rollen in The Five Heartbeats und Sugar Hill, ist im Alter von 70 Jahren in Los Angeles gestorben. Laut Angaben seiner Familie erlag er am Mittwoch, 19. August, einem Herzversagen sowie Komplikationen im Zusammenhang mit dem seltenen Marchiafava-Bignami-Syndrom.

Der Durchbruch mit den Wanderers und Streamers

Michael Wright wurde am 30. April 1956 in New York City geboren. Seine Mutter Alberta besaß das Südstaaten-Restaurant Jezebel im Theaterbezirk, wo er den Regisseur Robert Townsend zum ersten Mal traf. Nach einer Ausbildung im Rahmen eines Arbeitsprogramms am Lee Strasberg Institute, bei dem er Böden wischte und Telefone beantwortete, startete er seine Filmkarriere im Kinojahr 1979.

Seine erste Filmrolle spielte er als Clinton, den Anführer der Gang The Del Bombers, in dem Drama The Wanderers – Terror in der Bronx unter der Regie von Philip Kaufman. Kurz darauf folgte eine Darbietung als volatiler Soldat Carlyle in Robert Altmans Vietnam-Kriegsdrama Streamers aus dem Jahr 1983. Für diese Ensembleleistung wurde die Besetzung beim Filmfestival von Venedig mit dem Volpi Cup als bester Darsteller ausgezeichnet.

Eddie King Jr. und die Rolle in The Five Heartbeats

Seinen größten Auftritt hatte Wright im Jahr 1991 in dem musikalischen Drama The Five Heartbeats. Unter der Regie von Robert Townsend, der das Drehbuch gemeinsam mit Keenen Ivory Wayans verfasste, verkörperte er den Leadsänger Eddie King Jr.

Die Rolle, die ursprünglich für Denzel Washington konzipiert worden war, kam durch ein privates Zusammentreffen zustande. Nachdem Townsend das Restaurant seiner Mutter besucht hatte, lud Wright ihn in seine nur zwei Straßen weiter gelegene Wohnung ein, um seinen in Japan gedrehten Film Bedtime Lies zu zeigen. Sechs Monate nach diesem Abend rief Townsend ihn an und besetzte ihn für die Hauptrolle. Wright prägte den Film durch Improvisationen und die Darstellung eines Künstlers, der an Erfolg, Drogen und Alkohol zerbricht.

Michael Wright, Schauspieler, erklärte, die größte Sünde, die ein Schauspieler begehen könne, sei es, nicht interessant zu sein. Er versuche immer, seine Charaktere interessant zu machen, und wolle, dass die Zuschauer gefesselt sind und sich fragen, was in seinem Kopf vorgehe.

Fernseherfolge und weitere Filmrollen

Neben seiner Arbeit auf der Kinoleinwand erlangte Wright in den 1980er-Jahren ein Millionenpublikum durch die Science-Fiction-Miniserie V – Die außerirdischen Besucher kommen, in der er den Widerstandskämpfer Elias Taylor spielte. Später kehrte er in prägnanten Charakterrollen ins Fernsehen zurück, darunter als Häftling Omar White in 22 Episoden der HBO-Gefängnisserie Oz zwischen 2001 und 2003 sowie in Einsätzen bei Miami Vice und Black Lightning.

Michael Wright ist tot: Star aus The Five Heartbeats gestorben
Photo: usmagazine.com

Seine Filmografie umfasst überdies Auftritte in Der Prinzipal – Einer gegen alle (1987), Money Talks (1997) und The Interpreter (2005).

Abschied der Familie und gesundheitliche Hintergründe

Susan Wright gab den Tod ihres Ehemannes auf Instagram bekannt und würdigte ihn als außergewöhnlichen Künstler, der über Generationen hinweg gewirkt hat. Die Familie bestätigte gegenüber Medien, dass der Schauspieler an Herzversagen sowie den Folgen des Marchiafava-Bignami-Syndroms verstorben ist, einer seltenen Erkrankung des Nervensystems.

Michael Wright, The Five Heartbeats
Photo: IndieWire

Susan Wright, Ehefrau, teilte mit tiefer Trauer und einer unvorstellbaren Schwere in ihrem Herzen mit, dass ihr geliebter Ehemann Michael Wright von ihnen gegangen ist.

Michael Wright hinterlässt fünf Kinder namens Manon Wright, Byron Barr, Brittney Briggs, Brianna Barr und Sir Barr sowie ein Enkelkind namens Yoko.

Actor Michael Wright, star of “The Five Heartbeats”, dies at 70 | #Michael #Wright death
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Sophie Krueger

Über den Autor

Sophie Krueger leitet das Unterhaltungsressort von Germanic Nachrichten. Ihr Schwerpunkt liegt auf Film, Streaming, Popkultur und prominenten Entwicklungen mit redaktioneller Einordnung und sauberer Quellenlage.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.

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