Der irische Modehändler Primark testet einen neuen „Supermarkt-Modusin seinem Online-Shop, um Kunden im Preiskampf zu gewinnen, wie aus internen Dokumenten und Interviews mit Mitarbeitern hervorgeht.
Der irische Modehändler Primark hat in seinem Online-Shop einen „Supermarkt-Modus“ eingeführt, um Kunden im Preiskampf zu gewinnen, wie aus internen Dokumenten und Interviews mit Mitarbeitern hervorgeht. Der neue Ansatz, der seit Anfang Juli 2026 in einigen Regionen getestet wird, ermöglicht es Käufern, Produkte in Kategorien wie „Essen, Trinken und Pflegezu finden, die normalerweise nicht in der Mode-Abteilung angeboten werden. Dieser Schritt soll die Reichweite des Online-Shops erweitern und gleichzeitig den Preisvorteil gegenüber Wettbewerbern wie H&M oder Zara stärken.
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Neuer Mix aus Mode und Lebensmitteln
Der „Supermarkt-Modus“ bei Primark kombiniert Mode mit Produkten aus der Lebensmittel- und Pflegebranche. Kunden können nun beispielsweise T-Shirts neben Snacks, Shampoo oder Zahnpasta finden. Die Idee, so erklärte ein Unternehmenssprecher, sei es, „einen einheitlichen Einkaufserlebnis zu schaffen, das sowohl preiswert als auch praktisch ist. Dieser Ansatz sei Teil einer umfassenden Strategie, um im digitalen Markt zu wachsen, in dem sich Kunden zunehmend nach zentralisierten Plattformen umschauen.
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Kritik und Skepsis
Nicht alle Reaktionen auf den neuen Modus sind positiv. Einige Analysten kritisierten, dass das Konzept „verworren“ wirke und Primark damit möglicherweise seine Kernkompetenz als Modehändler verliere. „Der Fokus auf Lebensmittel und Pflegeprodukte könnte die Marke verwässern, sagte ein Experte von der Berliner Unternehmensberatung Lauterbach & Partner. Eine andere Stimme aus der Branche wies darauf hin, dass der Erfolg des Modells stark von der Qualität der zusätzlichen Produkte abhängen werde.
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Zielgruppe und Ausbau
Der neue Modus richtet sich vor allem an junge Kunden, die Wert auf schnelle und günstige Einkäufe legen. In einer Umfrage unter 1.500 Primark-Kunden, die im Juni 2026 durchgeführt wurde, gaben 62 Prozent an, den „Supermarkt-Modus“ als „praktisch“ zu empfinden. Die Pläne des Unternehmens sehen vor, das Angebot in den nächsten Monaten auf weitere Regionen auszuweiten. Ein Sprecher bestätigte, dass die Testphase „erfolgreich“ sei und „positive Rückmeldungen“ erhalte. „Wir hoffen, dass dieser Ansatz dazu beiträgt, unsere Kundenbasis weiter zu vergrößern“, sagte”””””
Wettbewerbsdruck und Zukunft
Der Schritt von Primark folgt auf eine wachsende Konkurrenz im Online-Markt, insbesondere von Unternehmen wie Amazon und Walmart, die bereits ein breites Portfolio an Produkten anbieten. Analysten sehen in der Initiative eine Reaktion auf den Trend, dass Kunden zunehmend nach zentralisierten Plattformen suchen, die mehrere Produktkategorien abdecken. „Primark muss sich anpassen, um nicht zurückzubleiben“, sagte ein Experte der Wirtschaftszeitschrift „Focus. Gleichzeitig warnte er vor Risiken: „Wenn das Unternehmen nicht auf seine Kernkompetenz als Modehändler achtet, könnte es langfristig verlieren.
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