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Goldpreis: US-Fiskalpolitik und Zentralbanken Treiber für Erholung

Der Goldpreis schwankt im September 2026 stark, nachdem er im Januar Höchststände verzeichnet hatte. Marktbeobachter sehen in der US-Fiskalpolitik, veränderten Zinserwartungen und anhaltenden Käufen von Zentralbanken die zentralen Treiber für eine mögliche Erholung im Herbst.

Goldprice.org und Morningstar Daten zum Kursverlauf

Gold hat in diesem Jahr eine turbulente Phase hinter sich. Nach einem steilen Anstieg auf ein Zehnjahreshoch von mehr als 5.300 US-Dollar je Unze Anfang 2026 geriet das Edelmetall zeitweise unter starken Druck und korrigierte um bis zu 18 Prozent, wie Daten von Goldprice.org zeigen. Doch im August zeigte sich eine deutliche Trendwende: Innerhalb weniger Wochen legte das Metall um knapp 10 Prozent zu und kletterte kurzzeitig über die Marke von 4.700 US-Dollar je Unze.

Global market disruption durch den Krieg im Iran

Nachrichten über den globalen Markt zeigen, dass die global market disruption caused by the war in Iran has pushed investors to exit gold positions to provide margin for other under-pressure asset classes, with gold trading at less than $4,400 per ounce, more than $1,000 below their January peak according to recent reports.

Goldpreis: US-Fiskalpolitik und Zentralbanken Treiber für Erholung
Photo: morningstar.com

US-Schuldenlast und die Neuausrichtung der Notenbanken

Hinter der jüngsten Volatilität stehen veränderte makroökonomische Rahmenbedingungen. Neben klassischen Faktoren wie geopolitischen Risiken rückt zunehmend die Nachhaltigkeit der US-Staatsschulden in den Fokus der Anleger. Als Auslöser gilt unter anderem die Entscheidung des US Treasury’s decision to increase purchases of longer-dated government bonds. This was aimed at reducing longer-term US Treasury yields, which have surged recently to highs last seen in 2007.

Diese Politik verstärkt den sogenannten Debasement-Trade – das Halten knapp bemessener Werte als Schutz gegen steigende Staatsschulden und potenzielle Währungsschwäche. „The traditional view links gold to geopolitics, inflation, or the search for safe-haven assets. In recent months, however, the market has focused increasingly on the relationship between US public debt, the management of the Treasury yield curve, and the performance of the dollar,erklärt Diego Franzin, head of portfolio strategies at Plenisfer Investments.

Pippa Malmgren, former Special Assistant to President George W. Bush and member of the National Economic Council, states that „Gold is the new gold“.”

Pippa Malmgren zu Staatsausgaben und geopolitischen Konflikten

Pippa Malmgren verweist in diesem Zusammenhang auf die ausufernden Staatsausgaben der USA, die Besorgnis über globale Konjunkturschwächen sowie außenpolitische Konflikte. Malmgren added that the Trump administration’s pursuit of expensive foreign wars, as well as its embrace of cryptocurrencies, both add to uneasiness among some investors, noting that „This makes nervous investors turn to conservative methods for preserving value, such as buying gold“.”

Goldpreis: US-Fiskalpolitik und Zentralbanken Treiber für Erholung
Photo: Handelsblatt

Zentralbankkäufe und physische Nachfrage stützen den Markt

Während westliche Privatinvestoren teils taktisch agieren, bleiben die Notenbanken weltweit verlässliche Stützen des Marktes. „Central banks never stopped buying,said Patrick Kennedy, founder and managing partner of Hartford, Connecticut-based AllSource Investment Management.

Besonders die chinesische Zentralbank setzt ihre Käufe fort. „The PBOC added 19.9 tons in July, its largest month since October 2023 and its 21st straight month of accumulation,betont Patrick Kennedy. Neben den Notenbanken verzeichnen auch physische Importe, gold miner stocks are outperforming physical gold as near-record gold prices and disciplined costs are translating into much stronger margins and cash flow.

Gegenwind durch die Federal Reserve und steigende Anleiherenditen

Trotz der positiven strukturellen Faktoren bleibt der Goldpreis volatil. Ulrich Urbahn, Leiter der Researchabteilung bei der Berenberg Bank, spricht von einem „goldenen Herbst für Edelmetalle, selbst dann noch der Fall sein, wenn auch die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) in der kommenden Woche die Zinsen anhebt.

Goldpreis: Zentralbanken, ETFs und Spekulanten stützen die Erholung

Zudem üben Faktoren wie die Yields Konkurrenz aus. Thomas Winmill, portfolio manager at Midas Funds, explains, „Energy costs strongly influence the U.S. economy, interest rate“ while Hiren Chandaria, managing director at Monetary Metals, notes that „The conflict in the Middle East is an important part of the picture, particularly as there is little confidence that it will be resolved quickly. The principal concerns are higher oil prices, further disruption to supply chains, and the possibility that these pressures lead to another rise in inflation“.””

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David Falk

Über den Autor

David Falk verantwortet das Wirtschafts- und Unternehmensressort von Germanic Nachrichten. Er berichtet ueber Maerkte, Mittelstand, Innovation und strategische Entwicklungen in deutschen und internationalen Unternehmen.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.

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