Am 5. März 2024 verletzten chinesische Küstenwachboote vier philippinische Marineoffiziere bei einem Konfrontation im Südchinesischen Meer, sagte ein philippinischer Marineoffizier am Mittwoch. Die Philippinen weigern sich, eine chinesische Forderung zu akzeptieren, einen militärischen Außenposten im Streitgebiet zu räumen.
Die Philippinen bestätigen, dass chinesische Küstenwachboote vier ihrer Marineangehörigen am 5. März 2024 verletzt haben, als sie ein Versorgungsschiff eskortierten, das ein langjährig verankertes Militärgebäude im Südchinesischen Meer versorgte. Ein philippinischer Marineoffizier, Commodore Roy Trinidad, erklärte, die Philippinen würden keine chinesischen Aktionen dulden, die die Kontrolle über das Gebiet untergraben. Die Auseinandersetzung ereignete sich im Zusammenhang mit dem Streit um die Second Thomas Shoal, auch Ayungin Shoal genannt, wo die Philippinen seit den 1990er-Jahren einen Außenposten stationiert haben.
Geografische Kontexte des Konflikts
Die philippinische Marine hat dort seit den 1990er-Jahren ein langjährig verankertes Schiff, die BRP Sierra Madre, als Außenposten genutzt. Die Region ist bekannt für ihre strategische Bedeutung und häufige maritimen Spannungen.
Die Konfrontation und die philippinische Reaktion
Die Philippinen haben die chinesischen Handlungen offiziell protestiert und einen diplomatischen Vertreter der chinesischen Botschaft in Manila zu einem Gespräch eingeladen. Die Auseinandersetzung folgt auf eine Serie von Konfrontationen im Südchinesischen Meer, bei denen China regelmäßig Schiffe in der Nähe philippinischer Gebiete stationiert hat, um die Kontrolle über die Region zu sichern. Washington hat zudem gewarnt, dass es die Philippinen im Falle eines bewaffneten Angriffs im Südchinesischen Meer verteidigen werde, da dies ein Vertragspflichten gegenüber dem Land sei.
Die Rolle der USA und die langfristigen Spannungen
Die US-Regierung betonte, dass sie die philippinischen Streitkräfte im Südchinesischen Meer verteidigen werde, falls diese unter bewaffneten Angriffen leiden. Dieser Verpflichtung folgt auf eine langfristige strategische Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern, die auch durch gemeinsame militärische Übungen und Sicherheitsabkommen gestärkt wurde. Die Philippinen haben zudem die Verweigerung der Räumung des Außenpostens auf der Second Thomas Shoal als unverhandelbaren Punkt festgelegt, der von der Regierung von ehemaligem Präsidenten Rodrigo Duterte definiert wurde.
Weiterlesen