Ein Vater und sein Sohn sind wegen der Entführung zweier Biologen des US Forest Service mit vorgehaltener Waffe in Nordkalifornien angeklagt worden, was zu einer stundenlangen Konfrontation mit den Behörden führte, wie die Nachrichtenagentur NBC News berichtete.
Die Entführung: Was die Quellen berichten
Joseph Charles Henrichsen, 49, und sein Sohn Phoenix Henrichsen, 23, wurden am Montag vor Gericht gestellt, wie NBC News berichtete. Ihnen werden die Entführung eines Bundesangestellten und Beihilfe zur Entführung zur Last gelegt. Laut einer eidesstattlichen Erklärung, die der Anklage zugrunde liegt, näherte sich Joseph Henrichsen am vergangenen Donnerstag zwei Mitarbeitern des US Forest Service, die sich in der Nähe des Gumboot Lake Campground im Shasta-Trinity National Forest aufhielten.

Die Mitarbeiter, deren Identität nicht bekannt gegeben wurde, führten Forschungen für eine Studie über den Lebensraum von Fröschen durch. Joseph Henrichsen soll die Biologen mit einem AR-15-ähnlichen Gewehr bedroht und ihre Hände mit Kabelbindern gefesselt haben, so die eidesstattliche Erklärung. Anschließend soll er sie zu einem nahegelegenen Wohnwagen beordert haben, wo Phoenix Henrichsen auf sie wartete, wie aus den Dokumenten hervorgeht.
Die Kommunikation mit den Behörden und die Drohungen
“I’m driving in the ranger vehicle right now.”
Die Behörden berichteten, dass Joseph Henrichsen während der Verhandlungen mit den Einsatzkräften drohte, eine Granate zu zünden, falls sie sich nicht zurückziehen würden, wie The Guardian berichtete. Verhandlungen mit den Entführern führten schließlich dazu, dass die Geiseln nach mehr als zwölf Stunden, gegen 02:00 Uhr am Freitagmorgen, freigelassen wurden, bevor die beiden Männer sich ergaben, so die Nachrichtenagentur.
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Die Reaktion der Behörden und die Ermittlungen
Lauren Horwood, Sprecherin der Staatsanwaltschaft, erklärte, sie sei nicht in der Lage, über den Fall hinauszugehen, was in der Akte enthalten sei. Siskiyou County Sheriff Jeremiah LaRue sagte auf einer Pressekonferenz am Freitag, dass die Verdächtigen den Behörden zuvor nicht bekannt waren.

Vorwürfe aus Washington aus dem Jahr 2022
Der Fall, der auch eine Anklage wegen Hassverbrechen umfasste, wurde jedoch fallen gelassen, da der Staat nicht in der Lage war, Joseph Henrichsen rechtzeitig eine psychiatrische Behandlung zukommen zu lassen, so die Zeitung. Die Anklage wegen Hassverbrechen wurde fallen gelassen, weil die staatlichen Behörden nicht in der Lage waren, Joseph rechtzeitig psychiatrisch zu betreuen.
Mögliche Konsequenzen und Anklage
Die Henrichsens stehen nun unter Anklage wegen Entführung eines Bundesangestellten. Bei einer Verurteilung drohen ihnen lebenslange Haftstrafen. Es ist unklar, ob die beiden Angeklagten einen Anwalt haben. Die Bundesverteidigung für die Region reagierte nicht sofort auf eine Anfrage nach einem Kommentar, so NBC News.
August geplant. Die Ermittlungen dauern an und die Behörden untersuchen weiterhin die Hintergründe der Tat.
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