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o2 bietet iPhone 17 Pro und AirPods Pro 3 für 1 Euro im Tarif

Ein Euro. Das ist der Preis, den o2 derzeit für ein Paket aus dem iPhone 17 Pro Max und der Apple Watch Ultra 3 verlangt. Auf den ersten Blick wirkt dieses Angebot wie ein Rechenfehler oder ein unrealistisches Lockmittel, doch bei genauerer Betrachtung der Vertragsdetails zeigt sich die klassische Mechanik des Mobilfunkmarktes: Die Hardware-Kosten verschwinden nicht, sie wandern lediglich in die monatliche Grundgebühr.

Die versteckte Rechnung hinter dem Ein-Euro-Deal

Wer heute in den Einzelhandel geht, muss für dieses Apple-Duo mindestens 2.086 Euro auf den Tisch legen. Das ist für viele Haushalte eine enorme Summe. O2 bietet nun einen Ausweg an, der die Einstiegshürde fast vollständig eliminiert. Man zahlt einen symbolischen Euro, erhält die Geräte und bindet sich im Gegenzug für 36 Monate an den Anbieter.

Rechnen wir das nüchtern durch. Über die gesamte Laufzeit belaufen sich die Kosten auf knapp 2.886 Euro. Zieht man die Hardware-Kosten ab, ergibt sich ein effektiver Monatspreis für den Tarif von etwa 22,21 Euro. Zum Vergleich: Ein reiner Tarif ohne Geräte kostet aktuell 19,99 Euro, allerdings fallen dort meist Anschlussgebühren von rund 40 Euro an. Der Preisunterschied zwischen einem „nackten“ Vertrag und dem Hardware-Bundle ist also überraschend gering.

Hardware-Check: Das Paket umfasst das iPhone 17 Pro Max und die Apple Watch Ultra 3, wobei Kunden aktuell mit einer Lieferzeit von etwa einer Woche rechnen müssen.

Datenvolumen als strategischer Hebel

Der eigentliche Clou dieses Angebots liegt nicht nur im Preis der Geräte, sondern in der Tarif-Kombination. Normalerweise koppelt o2 solche Bundles an den „Mobile M“ Tarif mit 30 Gigabyte. Aktuell gibt es das Paket jedoch mit dem „Mobile L“ Tarif. Das bedeutet 100 Gigabyte Datenvolumen pro Monat im 5G-Netz – quasi 70 Gigabyte geschenkt.

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Das ist ein massives Upgrade für Nutzer, die viel streamen oder mobil arbeiten. Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 300 Megabit pro Sekunde ist das Netz schnell genug für 4K-Videos oder intensives Online-Gaming. Viele Discounter-Tarife drosseln die Geschwindigkeit oft auf 50 Megabit, was im Alltag spürbar ist. O2 setzt hier auf volle Power, um die Attraktivität des langfristigen Vertrages zu steigern.

Lohnt sich der Deal wirklich?

Ob dieses Angebot ein „Schnäppchen“ ist, hängt von der persönlichen Nutzung ab. Wer ohnehin einen großen Datentarif benötigt und die neueste Apple-Hardware will, findet hier eine sehr komfortable Finanzierung. Man vermeidet die einmalige Zahlung von über 2.000 Euro und verteilt die Last auf drei Jahre.

  • Vorteil: Minimale Anfangsinvestition (1 Euro).
  • Vorteil: Enormes Datenvolumen (100 GB) inklusive 5G-Speed.
  • Vorteil: Jährlicher Bonus von 5 GB extra bei Treue.
  • Nachteil: Lange Bindung über 36 Monate.
  • Nachteil: Höhere monatliche Kosten im Vergleich zu SIM-only Tarifen.

Ein wichtiger Punkt bleibt die Volatilität. Mobilfunkanbieter passen ihre Preise und Angebote oft kurzfristig an. Wer zögert, riskiert, dass die Konditionen morgen schon wieder anders aussehen. Zudem ist die Lieferzeit von einer Woche ein kleiner Haken für diejenigen, die sofort ein neues Gerät in den Händen halten wollen.

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Ist das Angebot für jeden Nutzer sinnvoll?

Nein. Für Menschen, die bereits ein funktionierendes Smartphone besitzen und nur wenig mobiles Internet verbrauchen, ist die Bindung über drei Jahre zu einem höheren Monatspreis unnötig. Der Deal ist primär für „Power-User“ und Apple-Enthusiasten gedacht.

Wie hoch ist die tatsächliche Ersparnis gegenüber dem Einzelkauf?

Rein rechnerisch zahlt man über 36 Monate etwa 800 Euro mehr als beim reinen Hardware-Kauf im Laden. Dieser Aufpreis ist jedoch der Preis für den inkludierten High-End-Tarif mit 100 GB und 5G-Zugang. Man kauft also nicht nur Hardware, sondern ein komplettes Kommunikationspaket.

Welche langfristigen Folgen hat die 36-monatige Laufzeit?

Eine Laufzeit von drei Jahren ist im Vergleich zu den üblichen 24 Monaten lang. Das bedeutet, dass man weniger flexibel auf Marktänderungen oder neue Tarifmodelle reagieren kann. Man setzt darauf, dass die Hardware auch nach zwei Jahren noch zeitgemäß bleibt – was bei der Pro-Serie von Apple meist der Fall ist.

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Johann Falk

Über den Autor

Johann Falk ist Chief Editor von Germanic Nachrichten und verantwortet die redaktionelle Linie, Themenauswahl und finale Qualitaetssicherung der Veroeffentlichung. Sein Schwerpunkt liegt auf klarer, verifizierter und schnell einordenbarer Berichterstattung fuer ein deutschsprachiges Publikum.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.

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