Eine 31-jährige Autofahrerin aus Kärnten kam am Donnerstagabend gegen 18:30 Uhr auf der A2 Südautobahn bei Preitenegg ums Leben. Sie prallte aus bislang ungeklärter Ursache auf das Heck eines stehenden litauischen Lastwagens, der aufgrund eines Rückstaus vor dem Kalcherkogeltunnel auf der ersten Fahrspur zum Stillstand gekommen war.
Unfallhergang: Kollision bei Staubildung vor dem Kalcherkogeltunnel
Das schwere Unglück ereignete sich auf der A2 Südautobahn in Fahrtrichtung Wien, im Bezirk Wolfsberg. Ein litauischer Lkw-Fahrer hatte sein Fahrzeug samt Sattelauflieger aufgrund einer Staubildung auf der ersten Fahrstreifen zum Stillstand gebracht. Kurz darauf passierte die Kollision. Wie kaernten.ORF.at berichtete, prallte die 31-jährige Kärntnerin mit ihrem Pkw mit hoher Wucht gegen das Heck des stehenden schweren Lastwagens.

Die Situation vor dem Kalcherkogeltunnel erwies sich als kritisch, da der Verkehr bereits vor dem Tunnelabschnitt ins Stocken geraten war. Der litauische Staatsangehörige war wegen der Staubildung zum Anhalten gezwungen gewesen, was das Fahrzeug auf der ersten Spur zum Hindernis für nachfolgende Verkehrsteilnehmer machte.
Die A2 Südautobahn fungiert als eine der zentralen Verkehrsverbindungen in Österreich und ist für den Transitverkehr von großer Bedeutung. Besonders Abschnitte in der Nähe von Tunnelportalen, wie dem Kalcherkogeltunnel, stellen aufgrund der topografischen Gegebenheiten und der daraus resultierenden Verkehrsverdichtung eine besondere Herausforderung für die Verkehrssicherheit dar, wenn es zu unvorhersehbaren Stauereignissen kommt.
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Massiver Einsatz von 76 Rettungskräften
Trotz der unmittelbaren Reaktion der Rettungskräfte war die Hilfe für die junge Frau nicht mehr rechtzeitig. Laut Informationen von 5 Minuten konnte die Notärztin trotz unverzüglich eingeleiteter Rettungsmaßnahmen nur noch den Tod der 31-Jährigen feststellen.
Das Ausmaß der Katastrophe erforderte eine großangelegte Koordination verschiedener Sicherheitsorgane. Der Einsatz vor Preitenegg umfasste insgesamt 76 Einsatzkräfte. Zu den beteiligten Einheiten gehörten:
- Der Rettungsdienst inklusive Notarzt
- Die Autobahnpolizei Wolfsberg
- Die Freiwilligen Feuerwehren Bad St. Leonhard, Wolfsberg, Preitenegg und Pack
Ein derart umfangreicher Einsatz erfordert eine enge Abstimmung zwischen den verschiedenen Sicherheitsorganen. Während die Rettungskräfte und Notärzte die medizinische Erstversorgung leisten, liegt eine wesentliche Aufgabe der beteiligten Freiwilligen Feuerwehren in der Sicherung der Unfallstelle. Dies ist notwendig, um den nachfolgenden Verkehr zu regulieren und den Einsatzkräften einen sicheren Arbeitsbereich zu gewährleisten, damit keine Folgeunfälle in der Stausituation entstehen.
Polizeiliche Klärung der Unfallursache
Die Ermittlungen der Behörden konzentrieren sich nun auf die Frage, warum die Kollision trotz der Staubildung zustande kam. Die Landespolizeidirektion Kärnten bestätigte am Freitagmorgen, dass die Unfallursache für die Autofahrerin bislang unbekannt ist.

Die Autobahnpolizei Wolfsberg hat die Untersuchung übernommen, um festzustellen, ob technische Defekte, Ablenkung oder andere Faktoren zum Aufprall auf das stehende Sattelgespann führten. Wie die Kleine Zeitung wiedergab, sicherten die Einsatzkräfte den Unfallort, während die polizeiliche Arbeit zur Rekonstruktion des Geschehens eingeleitet wurde.
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Die polizeiliche Unfallrekonstruktion folgt in solchen Fällen einem standardisierten Verfahren. Die Autobahnpolizei nutzt dabei technische Methoden, um die Bewegungsabläufe der Fahrzeuge vor dem Aufprall zu analysieren. Dies beinhaltet die Auswertung von Bremsspuren sowie die Untersuchung der technischen Betriebsbereitschaft der beteiligten Fahrzeuge, um die genauen Ursachen des Geschehens zweifelsfrei festzustellen.
Für die Verkehrsplanung bleibt dieser Vorfall ein mahnendes Beispiel für die Gefahren, die von stehenden Fahrzeugen in Stausituationen unmittelbar vor Tunnelportalen ausgehen. Die genauen Ergebnisse der polizeilichen Untersuchung stehen noch aus.
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