Nach dem Ende der „Wiener Wiesn“ auf der Kaiserwiese im Prater kam es in der Nacht auf Samstag, dem 10. Oktober 2026, zu heftigen Auseinandersetzungen mit dem Sicherheitsdienst. Zwei 20-jährige Österreicher wurden vorläufig festgenommen, nachdem sie sich weigerten, das Gelände zu verlassen, und dabei drei Polizisten verletzten.
Eskalation nach Veranstaltungsende auf der Kaiserwiese
Das Ende der diesjährigen Veranstaltung wollten zwei Besucher nicht wahrhaben. Auf der Kaiserwiese im Wiener Prater weigerten sich die beiden Männer beharrlich, das Gelände zu verlassen. Die Situation schaukelte sich rasch hoch, als sie in eine lautstarke Auseinandersetzung mit Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes gerieten.
Als die alarmierten Polizeibeamten einschritten, reagierten die beiden 20-Jährigen noch aggressiver.
Verwaltungsstrafe und versuchter Widerstand gegen die Staatsgewalt
Einer der beiden jungen Männer ließ sich trotz mehrfacher Abmahnungen nicht beruhigen. Die Beamten nahmen den Österreicher daraufhin nach dem Verwaltungsstrafgesetz vorläufig fest, wie die Berichterstattung zeigt.

Sein gleichaltriger Begleiter leistete während einer Identitätskontrolle heftigen Widerstand. Er versetzte einem Polizisten einen Schlag und wurde wegen des Verdachts des versuchten Widerstands gegen die Staatsgewalt festgenommen. Bei der darauffolgenden Festnahme verletzte dieser 20-Jährige zwei weitere Beamte.
Angriff auf die Dienstwaffe bei der Festnahme im Prater
Die Lage spitzte sich während des Zugriffs weiter zu. Einer der Tatverdächtigen versuchte im Handgemenge, einem Polizisten die Dienstwaffe zu entreißen. Die Beamten konnten diesen Vorstoß jedoch im letzten Moment verhindern und die Situation unter Kontrolle bringen.
Insgesamt trugen bei dem Einsatz drei Polizisten Verletzungen davon. Die beiden Männer müssen sich nun nach den Vorfällen in der Nacht auf Samstag verantworten.
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