September 2026 die US Open gewonnen. Im Finale im Arthur-Ashe-Stadium bezwang der topgesetzte Deutsche den US-Amerikaner Ben Shelton in 3:33 Stunden mit 6:3, 7:6 (7:2), 5:7, 6:2. Damit feierte der Hamburger seinen zweiten Grand-Slam-Titel des Jahres nach den French Open.
Die große amerikanische Party im New Yorker Stadtteil Queens nahm am späten Nachmittag ein Ende, als der Überflieger der Tennissaison zuschlug. Alexander Zverev hat das Turnier im Arthur-Ashe-Stadium nach 3:33 Stunden für sich entschieden und den Heimfluch der US-Herren einmal mehr verlängert. Der 29-jährige Deutsche setzte sich in einem intensiven Endspiel gegen den Lokalmatadoren Ben Shelton durch. Mit dem 6:3, 7:6 (7:2), 5:7, 6:2-Erfolg holte Zverev seinen zweiten Major-Titel des Jahres 2026, nachdem er bereits in Roland Garros triumphiert hatte.
Das Finale gegen Ben Shelton im Arthur-Ashe-Stadium
Für den 23-jährigen Ben Shelton war es das erste Grand-Slam-Finale seiner Karriere. Der US-Amerikaner, der im Turnierverlauf unter anderem den Vorjahressieger Carlos Alcaraz in einem über vier Stunden langen Krimi bis 3:33 Uhr morgens niedergerungen und im Halbfinale seinen Landsmann Frances Tiafoe bezwungen hatte, ging ins Rennen. Eine pro-Shelton-Contingent at Arthur Ashe Stadium was left disappointed as the drought since Andy Roddick’s September 7, 2003 US Open victory over Juan Carlos Ferrero will now extend past the 8,407 days since he lifted the trophy at Louis Armstrong Stadium. Shelton was attempting to become the eighth different American man to win the US Open and the first left-handed champion since Rafael Nadal. Der 23-Jährige will rise to a career-high No. 4 in the rankings despite the loss. Gegen Zverev hielt er im dritten Satz mit enormem physischem Einsatz dagegen und erzwang den Satzgewinn mit 7:5. Shelton had a memorable tournament, capped by a quarterfinal victory over defending champion Carlos Alcaraz in a match that lasted four hours and 28 minutes and ended at 3:33 a.m.
Im vierten Durchgang übernahm der topgesetzte Deutsche jedoch wieder das Kommando. Ben Shelton hatte im vierten Satz wenig entgegenzusetzen, als der Favorit das Match sicher nach Hause brachte. Es war im Übrigen sein sechster Sieg in Folge gegen Shelton, bei insgesamt nur zwei Satzverlusten im direkten Duell.
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Ben Shelton, Spieler, über Alexander Zverev nach dem Finale
Der kuriose Matchball und Zverevs kurzer Tunnelblick
Der Schlusspunkt des Endspiels sorgte für eine amüsante Szene auf dem Platz. Als Shelton beim Matchball einen Aufschlag von Zverev ins Aus returnierte, lief der deutsche Spieler zunächst völlig teilnahmslos weiter. Erst nach einigen Sekunden, als er die feiernden Zuschauer auf den Rängen bemerkte, begriff er, dass die Partie beendet war. Danach kannte der Jubel keine Grenzen mehr, und Zverev schloss seinen Vater Alexander senior sowie seinen Bruder Mischa in die Arme. Was blieb, waren Dankbarkeit, die der diabeteskranke Zverev insbesondere seiner Mutter zuteil werden ließ – und eine Nacht in New York.


In diesem Moment war ich total in meiner Zone. Ich habe überhaupt kein Geräusch gehört. Ich war in so einer Art Tunnel und habe einfach nichts gehört.
Alexander Zverev, Turniersieger
Er habe schlicht den Spielstand vergessen, führte Zverev während der Medienrunde aus. Wegen der enormen Lautstärke des Publikums sei es unmöglich gewesen, die Schiedsrichterin zu verstehen. „Wenn das Publikum laut ist, ist es natürlich unmöglich, die Schiedsrichterin zu hören. Deshalb habe ich auch nicht gehört, dass sie ‚Game, Set, Match‘ gesagt hat, führte der Weltranglistenzweite weiter aus und betonte: „Aber letztlich glaube ich, dass ich einfach den Spielstand vergessen hatte. Viel mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen. Ich dachte einfach, es steht 5:1 statt 6:2.
Fortsetzung des US-Fluchs und deutsche Historie seit Boris Becker
Mit dem Sieg zementiert Zverev nicht nur seine eigene Ausnahmestellung in dieser Saison, sondern er hält auch den historischen Negativlauf des US-Herrentennis aufrecht. Seit Andy Roddicks Triumph im Jahr 2003 hat kein amerikanischer Spieler mehr ein Grand-Slam-Turnier gewonnen. Diese Durststrecke beläuft sich inzwischen auf mehr als 8.400 Tage, wodurch Shelton Ben Shelton born nearly 11 months earlier than Roddick’s victory represents a continuing part of the longest futility in American men’s Grand Slam history.
Gleichzeitig beendet Zverev eine lange deutsche Wartezeit bei den US Open. Der 1,98-m-Hüne aus Hamburg ist der erste Deutsche seit Boris Becker, der die US Open gewinnen kann. 35 Jahre zuvor führte Becker das Feld ebenfalls als topgesetzter Spieler bei den US Open an. Becker, der das Turnier in seiner aktiven Zeit als „König der Löwen“ anführte, hatte im Vorfeld der diesjährigen Auflage im Podcast mit Andrea Petkovic betont, dass eine solche Spitzenposition „die geilste Situation für mich überhaupt“ gewesen sei. Zverev rückte vor Turnierbeginn durch die verletzungsbedingte Absage des italienischen Weltranglistenersten Jannik Sinner in die Top-Position und hatte sich im Ranking an Carlos Alcaraz vorbeigeschoben, der zuvor eine mehr als viermonatige Pause wegen Handgelenksproblemen einlegen musste.””

Nachdem Zverev zuvor beim prominent besetzten Trainingsduell mit Novak Djokovic auf der Anlage der US Open nach den konstanten Rufen eines Störenfrieds während des Aufschlags genervt „Halt die Klappe, bitte“ auf Englisch geäußert hatte, präsentierte er sich im Turnierverlauf tiefenentspannt. Nach seinem Halbfinaleinzug bei den Australian Open, dem Triumph in Paris, einer Finalniederlage in Wimbledon gegen Jannik Sinner und nun diesem September-Triumph in New York steht Zverev nach diesem Jahr als der konstanteste Spieler der Männertennis-Saison da.”
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