Sepp Straka verpasste am Freitag bei den US Open im Shinnecock Hills Golf Club in Southampton, New York, den Cut. Der 33-Jährige beendete die ersten zwei Runden mit einem Gesamtergebnis von sieben über Par, was laut Sky Sport Austria zum 98. Platz führte und sein Ausscheiden aus dem Turnier bedeutet.
Das Ergebnis am Shinnecock Hills GC
Straka blieb an seinem zweiten Turniertag fünf über Par. Mit dem Gesamtergebnis von sieben über Par nach zwei Runden reichte es nicht für den Sprung ins Wochenende. Es ist das zweite Jahr in Folge, in dem der Österreicher bei den US Open den Cut verpasst.
Beim Cut-Verfahren der US Open werden nach 36 Spiel মুখে (zwei Runden) die besten Spieler sowie jene, die sich nahe am Par befinden, für die Finalrunden am Samstag und Sonntag qualifiziert. Alle anderen Spieler scheiden aus dem Wettbewerb aus und erhalten keine Preisgelder für die verbleibenden Tage. Die Anforderungen am Shinnecock Hills GC sind dabei besonders hoch, da die USGA (United States Golf Association) das Turnier traditionell mit extrem schmalen Fairways und einem sehr dichten Rough gestaltet, um die Präzision der Spieler maximal zu prüfen.
Die Spitze des Leaderboards wird derzeit von dem ehemaligen Sieger Wyndham Clark (USA) angeführt, der sieben unter Par liegt. Die Verfolgergruppe, darunter Xander Schauffele (USA) und Matt Fitzpatrick (ENG), liegt vier Schläge hinter der Führung.
Die Diskrepanz zwischen PGA-Tour-Erfolgen und US Open
Das frühe Ausscheiden steht in starkem Kontrast zur aktuellen Form von Straka. Laut Daten von usopen.com konnte er im Jahr 2025 zwei Siege verbuchen: den American Express und die Trust Championship. Insgesamt hält der Profi vier Siege in seiner Karriere.
Straka hat bewiesen, dass er auf höchstem Niveau konkurrenzfähig ist. Er wurde 2022 als erster Österreicher überhaupt Sieger bei einem Turnier der PGA Tour, dem Honda Classic. Die PGA Tour gilt als die weltweit führende professionelle Golfserie, in der die besten Spieler der Welt gegeneinander antreten.
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Trotz dieser Erfolge scheint die spezifische Anforderung der US Open eine Hürde zu bleiben. Während er in anderen Majors bereits Top-10-Platzierungen erreichte, fehlt die Konstanz bei diesem speziellen Turnier. Die vier Major-Championships (The Masters, PGA Championship, US Open und The Open Championship) stellen die prestigeträchtigsten Titel im Golfsport dar und zeichnen sich durch schwierigere Platzbedingungen aus als reguläre Tour-Events.
Karriereweg vom Wiener Nachwuchs zum Ryder-Cup-Spieler
Strakas Weg in den Profisport begann in Wien, bevor seine Familie im Alter von 14 Jahren nach Valdosta, Georgia, zog. Von 2011 bis 2016 spielte er für die University of Georgia, wobei er in der Saison 2013-14 ein Redshirt-Jahr einlegte. Das US-Collegiate-System ist ein etablierter Weg für viele spätere PGA-Tour-Profis, da es eine hochkompetitive Umgebung bietet, die den Übergang in den Profisport erleichtert.
Nach seinem Schritt in den Profisport im Jahr 2016 entwickelte er sich zu einem der erfolgreichsten europäischen Spieler. Seine Bilanz in den Major-Championships umfasst zwei Top-10-Ergebnisse, beide aus dem Jahr 2023:

- Geteilter siebter Platz bei der PGA Championship 2023
- Geteilter zweiter Platz bei der Open Championship 2023
Diese Leistungen qualifizierten ihn für die europäischen Teams des Ryder Cups in den Jahren 2023 und 2025, die beide erfolgreich waren. Der Ryder Cup ist der bedeutendste Team-Wettbewerb im Golfsport, bei dem die besten Spieler Europas gegen die besten Spieler der USA antreten.
Auch im privaten Umfeld ist Golf ein zentrales Thema. Sein Zwillingsbruder Sam spielte ebenfalls für die University of Georgia und qualifizierte sich für mehrere USGA-Meisterschaften, darunter die U.S. Mid-Amateur.
Für Straka bleibt die Herausforderung, die Dominanz, die er 2025 auf der PGA Tour zeigte, auch auf die extremen Anforderungen der US Open zu übertragen. Das wiederholte Verpassen des Cuts in Southampton markiert eine statistische Schwachstelle in einer ansonsten aufsteigenden Karriere.
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