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Senatsdebatten in Georgia und Maine: Kandidaten liefern sich Angriffe

In hitzigen Senatsdebatten am 13. Oktober 2026 in Georgia und Maine lieferten sich die Kandidaten scharfe persönliche Angriffe. Die Auseinandersetzungen spiegeln den harten Kampf um die Mehrheit im US-Senat wider, in einer politischen Landschaft, die von wachsender Polarisierung und intensiven wirtschaftlichen Sorgen geprägt ist.

Konfrontation zwischen Jon Ossoff und Mike Collins in Georgia

Die Debatte in Georgia, die im Rahmen der Atlanta Press Club Loudermilk-Young Debate Series stattfand, war die zweite und letzte direkte Begegnung der beiden Kontrahenten vor den Midterm-Wahlen. Jon Ossoff, der als einziger demokratischer Senator in einem Bundesstaat antritt, den Donald Trump 2024 gewonnen hat, sah sich wiederholt mit Vorwürfen zu seinem nationalen Profil konfrontiert. Kritiker spekulierten über Ambitionen Ossoffs für das Weiße Haus im Jahr 2028, was der Senator während der Debatte erneut zurückwies. Er erklärte, er habe „null Interessean einer Präsidentschaftskandidatur und verpflichtete sich, bei einer Wiederwahl seine volle sechsjährige Amtszeit zu erfüllen.

Er bezeichnete Ossoff als „globetrottenden Treuhandfonds-Kind“, während er sich selbst als jemanden darstellte, der Arbeitsplätze auf dem „roten TonGeorgias geschaffen habe.”

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Collins attackierte Ossoff wegen der Spendengelder, die er von Reid Hoffman erhalten hat. „Das ist derselbe Typ, der in den Epstein-Akten steht“, behauptete Collins. Ossoff konterte, indem er auf die Abstimmungshistorie seines Gegners verwies. Er warf Collins vor, im Juli 2025 gegen ein Gesetz gestimmt zu haben, das die Offenlegung der Epstein-Dateien durch das Justizministerium erzwungen hätte, nur weil Donald Trump dies angeordnet habe. „Du hast dafür gestimmt, die Beweise zu vertuschen, Mike“, warf Ossoff seinem Gegner vor, während er gleichzeitig darauf hinwies, dass Donald Trump selbst „tausendmalin den Epstein-Akten genannt werde.””

Susan Collins und der Wahlkampf in Maine

Gleichzeitig fand in Maine das dritte Aufeinandertreffen zwischen der republikanischen Senatorin Susan Collins und ihrem Herausforderer Troy Jackson statt. Die Debatte, die von WABI/WAGM übertragen wurde, beleuchtete die Schwierigkeiten der Republikaner in einem Umfeld, das durch die sinkende Popularität des ehemaligen Präsidenten geprägt ist. Jackson, der von Planned Parenthood unterstützt wird, griff die Senatorin scharf an. Er beschuldigte sie, in 96 Prozent der Fälle mit Trump gestimmt zu haben, und bezeichnete sie als „willige Teilnehmerin“ an einem „vielen, offenem Bestechungs-System“.””

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Die wirtschaftliche Notlage, insbesondere die „rekordverdächtigen Dieselpreise“ und die hohen Kosten für Heizöl, bildeten den Kern der Debatte. Jackson kritisierte die Senatorin für ihre Rolle als Vorsitzende des Appropriations Committee und warf ihr vor, eine Politik zu unterstützen, die das Leben der Bürger verteuert habe. Collins verteidigte ihre Unabhängigkeit und betonte, dass sie nicht alle Gesetzesvorlagen ihrer Partei unterstützt habe, wie etwa ein Steuergesetz, das Kürzungen bei Medicaid vorgesehen hätte. Sie versuchte, den Fokus auf ihre langjährige Erfahrung und ihre Fähigkeit zur parteiübergreifenden Zusammenarbeit zu legen.”

Wahlbeteiligung und politischer Kontext

Die Debatten fielen auf einen entscheidenden Zeitpunkt: In Georgia begann am 13. Oktober 2026 die erste Phase der vorzeitigen Stimmabgabe. Die Dynamik der Wahlen wird durch die Sorge um die Kontrolle des Kongresses in der zweiten Hälfte von Trumps zweiter Amtszeit bestimmt.

Senatsdebatten in Georgia und Maine: Kandidaten liefern sich Angriffe
Foto: The Guardian

Die Intensität der Auseinandersetzungen – bei denen Moderatoren wie Rick Albin feststellten, dass die Spannungen selbst während der Werbepausen nicht nachließen – verdeutlicht, wie eng das Rennen um die Senatsmehrheit ist. Während Umfragen wie die der Trafalgar Group (Ossoff 51%, Collins 43%) und YouGov (Ossoff 52%, Collins 42%) einen Vorsprung für den Amtsinhaber in Georgia zeigen, bleibt die Stimmung im Land volatil.

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Jonas Becker

Über den Autor

Jonas Becker verantwortet das Nachrichtenressort von Germanic Nachrichten. Sein Fokus liegt auf schneller, praeziser und sauber verifizierter Berichterstattung zu Politik, Gesellschaft und aktuellen Entwicklungen in Deutschland.

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