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Sport

Schweden gewinnt WM-Auftakt 5:1 gegen Tunesien – Gruppe F führend

Schweden hat das WM-Auftaktspiel gegen Tunesien mit einem klaren 5:1-Sieg in Monterrey (Mexiko) gewonnen und sich damit an die Tabellenspitze der Gruppe F katapultiert. Die Skandinavier, die sich erst über die Nations League für die Endrunde qualifiziert hatten, zeigten mit fünf Toren eine beherrschende Leistung und nutzten Fehler der Nordafrikaner gnadenlos aus. Die Tore fielen durch Yasin Ayari (7., 90.+6), Alexander Isak (30.), Viktor Gyökeres (59.) und Mattias Svanberg (84.), während Omar Rekik für Tunesien das 1:2 (43.) erzielte.

Schwedens dominantes Spielaufbau und die Schlüsselrolle der Stürmer Isak und Gyökeres

Die Schweden begannen das Spiel mit einem Traumtor: Ayari traf bereits in der siebten Minute nach einem wuchtigen Abschluss aus rund 20 Metern. Der Treffer gab den Skandinaviern Sicherheit, und sie bauten ihre Führung schnell aus. Isak erhöhte nach einer halben Stunde zum 2:0, nachdem Gyökeres ihn zuvor perfekt in Szene gesetzt hatte. Tunesiens Torwart Mouhib Chamakh sah bei diesem Schuss nicht gut aus. Kurz vor der Pause gelang Rekik mit einem Kopfball noch der Anschlusstreffer zum 2:1.

Schwedens dominantes Spielaufbau und die Schlüsselrolle der Stürmer Isak und Gyökeres
Photo: Oberösterreichische Nachrichten

Nach der Pause setzte sich Schweden weiter durch. Ein krasser Fehler von Ellyes Skhiri im Spielaufbau — er verlor den Ball an Isak — führte direkt zum 3:1 durch Gyökeres. Der sofort eingewechselte Svanberg erhöhte noch auf 4:1, und Ayari krönte das Spiel mit seinem Doppelpack in der Nachspielzeit. Die Nordafrikaner, die zuletzt in Österreich mit 0:1 verloren hatten, konnten sich nicht mehr erholen.

Schwedens dominantes Spielaufbau und die Schlüsselrolle der Stürmer Isak und Gyökeres
Photo: BILD

Besonders auffällig war die Effizienz der schwedischen Offensivspieler: Isak und Gyökeres, beide in Top-Europaligen aktiv, zeigten eine perfekte Symbiose. Isak, der für Newcastle spielt, und Gyökeres vom FC Arsenal kombinierten Technik und Torgefährlichkeit. „Die beiden haben heute wieder bewiesen, warum sie zu den besten Stürmern der Welt gehören“, kommentierte ein Experte laut ORF.at. Die schwedische Mannschaft, trainiert vom Briten Graham Potter, hatte in der Qualifikation keinen Sieg geholt und sich nur über die Nations League für die Playoffs qualifiziert, wo sie sich gegen die Ukraine und Polen durchsetzten.

Tunesiens defensive Schwächen und der Einfluss von Schlüsselspielern wie Skhiri und Rekik

Tunesien startete mit einem starken Pressing, doch nach dem frühen Rückstand verlor die Mannschaft die Kontrolle. Besonders der Fehler von Skhiri, der den Ball im eigenen Strafraum verlor, war ein Wendepunkt. „Skhiri hat den Ball einfach weggeworfen, und Gyökeres hat das ausgenutzt“, analysierte ein Beobachter. Die Tunesier, die mit Spielern wie Rani Khedira (Union Berlin) und Ellyes Skhiri (Frankfurt) aufwarteten, kämpften zwar, konnten aber die schwedische Überlegenheit nicht ausgleichen.

Interessant war auch die Rolle von Omar Rekik, der in seiner Jugend für Hertha BSC spielte und mit seinem Kopfballtor vor der Pause kurz Hoffnung machte. Doch nach diesem Treffer konnte Tunesien nicht mehr an die Leistung anknüpfen. Die schwedische Defensive stand sicher, und die Konter waren tödlich. „Die Schweden haben heute gezeigt, dass sie nicht nur schnell, sondern auch taktisch klug sind“, sagte ein Experte laut BILD.

Schwedens überraschende WM-Qualifikation und die psychologische Wirkung des Sieges

Der Sieg gegen Tunesien ist nicht nur ein starker Start, sondern auch ein psychologischer Boost für die schwedische Mannschaft. „Schweden hat bewiesen, dass sie trotz der schwachen Qualifikation eine starke Mannschaft ist“, sagte ein Analyst laut FAZ. Die Skandinavier liegen nun an der Tabellenspitze der Gruppe F und haben gute Chancen, sich für das Achtelfinale zu qualifizieren.

WM 2026 Gruppe F: Schwedens Millionensturm gegen Tunesiens Abwehrbollwerk

Besonders bemerkenswert ist, dass Schweden erst durch die Nations League und die Playoffs die WM-Teilnahme sichern konnte. In der Qualifikation waren sie sieglos geblieben und hatten sich nur über die Nations League für die Playoffs qualifiziert. „Das ist ein großer Erfolg für die Mannschaft und zeigt, dass sie unter Graham Potter eine neue Qualität erreicht hat“, so ein Experte. Die nächste Herausforderung steht mit den Spielen gegen die Niederlande und Japan an.

Die nächsten Spiele in Gruppe F und Schwedens Chancen auf eine Überraschung

Schweden hat nun das beste Torverhältnis in der Gruppe F und steht nach dem ersten Spieltag an der Tabellenspitze. Die nächsten Spiele gegen die Niederlande und Japan werden entscheidend sein. Die Niederlande, die bereits gegen Ecuador gewonnen haben, gelten als gefährlicher Gegner, während Japan als starker Kontrahent gilt.

Die nächsten Spiele in Gruppe F und Schwedens Chancen auf eine Überraschung
Photo: sport.ORF.at

Die Gruppe F bietet spannende Duelle: Die Niederlande und Japan haben bereits ihre Spiele bestritten, und ein Sieg gegen Tunesien könnte den Skandinaviern den direkten Einzug ins Achtelfinale ermöglichen. „Schweden hat heute gezeigt, dass sie gefährlich sind. Wenn sie diese Form halten, könnten sie eine Überraschung werden“, sagte ein Experte laut VOL.AT.

Die nächsten Spiele werden zeigen, ob Schweden seine starke Leistung fortsetzen kann oder ob die Gruppe F doch noch spannender wird, als es nach dem ersten Spieltag den Anschein hat.

Die schwedische Mannschaft hat mit ihrem klaren 5:1-Sieg gegen Tunesien nicht nur ein starkes Statement abgegeben, sondern auch gezeigt, dass sie als Überraschungskandidat für die WM 2026 in Frage kommt. Die nächsten Spiele werden entscheidend sein, um zu sehen, ob die Skandinavier ihre Form halten können.

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Felix Neumann

Über den Autor

Felix Neumann leitet das Sportressort von Germanic Nachrichten. Er berichtet ueber Fussball, internationale Turniere und Leistungssport und verbindet Ergebnisberichterstattung mit analytischem Hintergrund.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.

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