Die Schlagersängerin Monique veröffentlicht am 28. Juni 2026 ihre neue Single „Dolce Vita per sempre“. Für das dazugehörige Musikvideo reiste die 48-Jährige mit ihrem Partner Dani Kopp in das sizilianische Fischerdorf Aspra, wo sie durch die Unterstützung lokaler Kontakte Zugang zu privaten Villen sowie städtischen Behörden erhielt.
Sizilien ist für die Wahl-Aargauerin mehr als nur eine Kulisse. Es ist eine persönliche Leidenschaft, die in ihrer Kindheit begann, als sie mit ihren Eltern und ihrer Schwester Ferien in Cattolica an der Adria verbrachte. Diese tiefe Verbundenheit mit Italien floss direkt in ihre künstlerische Arbeit ein, beginnend mit ihrer letzten Single „Mit der Vespa in den Süden“ und gipfelnd in der aktuellen Produktion, die den italienischen Lebensstil zelebriert.
Dreharbeiten im Fischerdorf Aspra und die Rolle des Museumsleiters
Die Entscheidung für den Drehort fiel auf Aspra, ein kleines Fischerdorf, das zur Barockstadt Bagheria gehört. Der Ort liegt nur eine halbe Stunde von Palermo entfernt, bietet jedoch eine Ruhe und Authentizität, die in den touristischen Zentren der Insel oft verloren geht. Dass die Produktion überhaupt realisiert werden konnte, ist laut einem Bericht von Blick primär dem Engagement von Michelangelo zu verdanken.
Michelangelo, der Leiter des Museo dell’acciuga (Sardellenmuseum), fungierte als lokaler Wegbereiter. Er übernahm die gesamte Organisation und öffnete Türen, die einem fremden Filmteam normalerweise verschlossen geblieben wären. Dies beinhaltete nicht nur den Zugang zu prunkvollen privaten Villen, sondern auch die Erlaubnis, in offiziellen Räumlichkeiten zu drehen.
Ein besonderer Moment des Drehs war der Besuch im Büro des Bürgermeisters, für den Monique ein Ständchen sang. Diese Form der lokalen Unterstützung unterstreicht, wie offen die Bewohner von Aspra auf das Projekt reagierten, da der Ort kaum auf dem Radar des Massentourismus steht.
Lokale Reaktionen: Zwischen Polizeifotos und Superstar-Gefühl
Die Ankunft des Teams in Aspra löste eine unerwartete Begeisterung aus. Während die Produktion die Schönheit der Strände, Buchten und Palazzi einfing, beobachteten die Bewohner das Geschehen mit Neugier. Besonders bemerkenswert war die Reaktion der örtlichen Polizei, die den Dreharbeiten erst zuschaute und sich am Ende sogar für gemeinsame Fotos mit der Sängerin und ihrem Team meldete.

Diese Interaktionen gaben Monique das Gefühl, ein Superstar zu sein. Es ist ein interessanter Kontrast: Während sie in der Schweiz eine etablierte Künstlerin ist, wurde sie in Aspra als exotische Besucherin wahrgenommen, die ihrem Dorf durch das Musikvideo eine neue Sichtbarkeit verleiht.
Die Sehnsucht nach dem einfachen Leben in Sizilien
Die Reise hat bei Monique und ihrem Partner Dani Kopp, 54, tiefe Spuren hinterlassen. Wie aw.plus berichtet, hat die Sängerin ihr Herz an die Insel verloren. Sie beschreibt das Leben auf Sizilien als wesentlich einfacher und erfüllter als in ihrer Heimat in der Schweiz, wo der Alltag oft von höherem Druck geprägt ist.
Trotz dieser Bewunderung für die sizilianische Gelassenheit bleibt ein dauerhafter Umzug unrealistisch. Die wirtschaftlichen Voraussetzungen, um sich in Italien ein Leben aufzubauen und den Lebensunterhalt zu verdienen, seien zu hürdenreich. Ein Haus auf der Insel bleibt daher an eine Bedingung geknüpft: einen Lottosechser.
Die Verbindung zur Insel wird jedoch nicht abreißen. Monique plant bereits eine Rückkehr, möglicherweise für ein weiteres Video. Michelangelo hat ihr bereits angeboten, ihr die Dächer von Palermo zu zeigen, was bereits die Inspiration für einen neuen Song liefern soll.
Zeitplan für die Veröffentlichung und Medienpräsenz
Die strategische Veröffentlichung der neuen Single ist eng mit prominenten TV-Auftritten verknüpft, um die Reichweite im deutschsprachigen Raum zu maximieren.

- 28. Juni 2026: Offizielle Veröffentlichung der Single „Dolce Vita per sempre“ und Präsentation in der Sendung „Immer wieder sonntags“.
- 6. August 2026: Auftritt in der Sendung „Donnschtig-Jass“, bei dem Monique ihre Vespa-Thematik weiterführt.
Mit dieser Kombination aus emotionaler Bindung an den Ort, lokaler Unterstützung in Sizilien und einer gezielten Medienstrategie in der Schweiz und Deutschland setzt Monique auf eine authentische Inszenierung ihrer Musik. Die Produktion in Aspra ist dabei mehr als nur ein Video; sie ist die Dokumentation einer persönlichen Liebe zur italienischen Kultur, die nun für ihr Publikum sichtbar wird.