Ein schwerer Wohnungsbrand im Salzburger Stadtteil Lehen hat am späten Samstagabend, dem 24. Oktober 2026, sechs Verletzte gefordert und ein Gebäude in der Rudolf-Biebl-Straße zur Evakuierung gezwungen. Rund 40 Personen mussten zeitweise in Obussen Schutz vor der Kälte suchen, während Einsatzkräfte gegen die Flammen kämpften.
Großeinsatz in der Rudolf-Biebl-Straße nach nächtlichem Vollbrand
Die alarmierten Einsatzkräfte der Salzburger Berufsfeuerwehr und des Löschzugs Liefering der Freiwilligen Feuerwehr trafen am Samstagabend um 19.07 Uhr am Ort des Geschehens ein wie Stefan Jakolitsch, Offizier der Berufsfeuerwehr, schilderte. Die Berufsfeuerwehr rückte mit insgesamt sieben Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften aus, während auch der Löschzug Liefering der Freiwilligen Feuerwehr zur Unterstützung anrückte. Gegen 19.30 Uhr meldeten die Einsatzkräfte „Brand aus“, wie Stefan Jakolitsch als Offizier der Berufsfeuerwehr gegenüber der APA bestätigte, womit die akute Ausbreitungsgefahr auf benachbarte Wohneinheiten gebannt war. Ein Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr erklärte gegen 20 Uhr im Gespräch mit SALZBURG24, dass der Brand zwar provisorisch gelöscht sei, aber noch Wohnungen in dem Chaos kontrolliert werden müssten.”
Beim unserem Eintreffen stand die Wohnung schon in Vollbrand.
Sprecher der Berufsfeuerwehr, Berufsfeuerwehr Salzburg
Dicker Rauch stieg aus dem betroffenen Trakt auf, und das spektakuläre Feuer zog zahlreiche Blicke auf sich. Die Feuerwehr musste nach dem Ausbruch der Flammen in der Erdgeschosswohnung rasch handeln, um Schlimmeres zu verhindern. Nachdem das Feuer unter Kontrolle gebracht war, begannen die umfassenden Nachlöscharbeiten und Kontrollen im gesamten Gebäude.

Evakuierung von rund 40 Menschen und medizinische Versorgung der Verletzten
Das Geschehen erforderte die Evakuierung von rund 40 Personen aus dem betroffenen Wohnblock. Neben den Dutzenden Bewohnerinnen und Bewohnern wurden im Zuge des Einsatzes auch ein Hund und eine Katze aus dem Haus gerettet. Wegen der herrschenden Temperaturen und der Kälte fanden die Evakuierten vorübergehend Unterschlupf in O-Bussen, wo sie vom Roten Kreuz betreut wurden, ehe sie später wieder in das Haus zurückkehren konnten. Dennoch forderte das Unglück mehrere Verletzte.
Zwei Verletzte wurden direkt den Einsatzkräften des Roten Kreuzes übergeben. Das Rote Kreuz war für den Ernstfall mit sechs Fahrzeugen und einem Notarzt vor Ort im Einsatz.

Polizeiliche Ermittlungen zur Ursache in der zerstörten Wohnung
Die betroffene Wohnung im Erdgeschoss, in der das Feuer in einer Gartenwohnung ausgebrochen war, wurde durch die Flammen völlig zerstört und ist nicht mehr bewohnbar. Am Montag, dem 26. Oktober 2026, war die Ursache für das Schadensereignis noch offen. Das städtische Kriminalreferat der Polizei führt die Ermittlungen, wie eine Polizeisprecherin den Salzburger Nachrichten (SN) am Montagvormittag bestätigte, während auch die genaue Höhe des Sachschadens noch ermittelt werden muss. Der 27-jährige Bewohner der ausgebrannten Wohnung hat bisher unterschiedliche Angaben zur Brandursache gemacht, weshalb die Erhebungen der Polizei weiter andauern.
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