Der FC Red Bull Salzburg steht nach der Länderspielpause vor einem intensiven Programm mit neun Pflichtspielen binnen 30 Tagen. Trainer Danny Röhl muss in dieser kritischen Phase der UEFA Europa League und der heimischen Bundesliga jedoch auf mehrere verletzte Leistungsträger verzichten.
Die dreiwöchige Unterbrechung des Meisterschaftsbetriebs ist vorüber, doch für die Roten Bullen geht es Schlag auf Schlag. Bis zur nächsten Länderspielpause absolviert das Team im Schnitt alle 3,3 Tage eine Partie. Zum Auftakt dieses dichten Blocks reist die Mannschaft zum GAK 1902 nach Graz-Liebenau.
Verletzungssorgen und Ausfall von Kapitän Nikolas Veratschnig
Die personelle Situation bei den Salzburgern ist vor dem Auswärtsspiel angespannt. Wie der Verein mitteilte, fällt Kapitän Nikolas Veratschnig für mehrere Wochen aus. Der Sommerneuzugang und ÖFB-Team-Debütant zog sich im Nationalteam eine Seitenbandverletzung zu und ist derzeit auf Krücken angewiesen. Neben dem Spielführer verletzten sich auch Damir Redzic, Enrique Aguilar und Justin Omoregie. Zudem ist der Einsatz von Torhüter Christian Zawieschitzky für die Partie in Graz noch offen.
Herausforderungen in Bundesliga und Europa League
Trotz der Ausfälle blicken die Salzburger auf einen starken Saisonstart zurück. Nach sieben Spieltagen sind die Roten Bullen in der Liga noch ungeschlagen und verzeichneten fünf Siege sowie zwei Unentschieden – der beste Start seit der Spielzeit 2023/24, wie die Salzburger Nachrichten berichten. Das Team von Cheftrainer Danny Röhl will in den kommenden Wochen an diese Leistungen anknüpfen.
Der Terminkalender hält absolute Härteprüfungen bereit. Am 15. Oktober empfängt Salzburg die AC Milan zum Europa-League-Heimspiel. Später im Monat und im November warten zudem die Bundesliga-Spitzenspiele gegen Doublegewinner LASK und Vizemeister SK Sturm Graz. In dieser intensiven Phase entscheidet sich, ob die im laufenden Wettbewerb noch ungeschlagene Mannschaft international die K.-o.-Runde erreicht und in der Liga zum Tabellenführer SK Rapid aufschließt oder die Tabellenführung übernimmt.

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