Pamela Anderson hat bei der Vogue-World-Show im Rahmen der Mailänder Modewoche überraschend wieder Make-up getragen. Die 59-jährige Schauspielerin präsentierte sich mit dramatischen Smokey Eyes und Eyeliner – und brach damit mit ihrer öffentlichkeitswirksamen No-Makeup-Regel, die sie seit 2023 konsequent auf roten Teppichen vertreten hatte.
Überraschender Auftritt bei Vogue World in Mailand
Eigentlich hatte die frühere Baywatch-Darstellerin der Wimperntusche und dem Pfund Make-up vor Jahren öffentlich den Rücken gekehrt. Doch zum Auftakt der Mailänder Modewoche am 22. September zeigte sich Pamela Anderson in der Galleria Vittorio Emanuele II im Full-Glam-Look. Sie kombinierte tiefschwarzen Eyeliner und grauen Lidschatten für ein markantes Augen-Make-up mit einem zartrosa Lippenstift.
Dazu trug die 59-jährige Kanadierin ein goldenes Lamé-Maxikleid von Ferragamo, akzentuiert durch eine große Gliederkette, einen Armreif sowie einen auffälligen Cocktailring. Ihre blonden Locken trug sie an diesem Abend im Seitenscheitel und zu kleinen Wellen eingedreht. Mit ihrer blonden Wallemähne im Stil der 90er-Nostalgie und ihrem Smokey-Eye-Look sorgte sie für den ersten großen Aufreger der Saison.
Seit rund drei Jahren hat Pamela Anderson dem Pinsel offiziell abgeschworen und sich bei Auftritten wie der Caring-for-Women-Gala in New York und in Venedig mit ihrem markenzeichenhaften „nacktenGesicht gezeigt. Noch vor wenigen Wochen zeigte sie sich bei der Caring-for-Women-Gala in New York und in Venedig mit ihrem inzwischen markenzeichenhaften Gesicht. Doch in Mailand entschied sie sich für den Glamour.
Die Hintergründe des Natur-Looks
Früher geriet die „Baywatch-Ikone Pamela Anderson in Panik, wenn sie ohne Make-up das Haus verlassen musste. In ihrem roten
Baywatch“-Badeanzug und mit ihrer blonden Wallemähne wird die Schauspielerin wohl immer unvergesslich bleiben, ebenso wie durch ihre zahlreichen Schönheitseingriffe, die sie über die Jahre vorgenommen hat. Doch inzwischen ist sie bei sich angekommen und sieht ihren Verzicht auf Kosmetik ganz anders.

Im Interview mit Elle erklärte sie, warum sie das Altern inzwischen lockerer sieht: Ich glaube, wenn wir älter werden, sehen wir alle ein bisschen komisch aus. Und ich lache irgendwie über mich selbst, wenn ich in den Spiegel schaue und mir sage: 'Wow, das ist wirklich… was passiert mit mir?'
Ihre frische, minimalistische Herangehensweise an Beauty bezeichnete sie als befreiend, und fun, und ein bisschen rebellisch too. Sie fügte hinzu: Es ist just like me, gegen den Strom zu schwimmen und das Gegenteil zu tun.
Es ist just like me, gegen den Strom zu schwimmen und das Gegenteil zu tun.
Keine strikte Dogmatikerin auf dem roten Teppich
Der Auftritt in Mailand ist kein gänzlicher Kurswechsel, sondern reiht sich in frühere Ausnahmen ein. Wie unter anderem in ihrem Netflix-Dokumentarfilm Pamela, A Love Story
oder bei ihren Auftritten bei Paris Fashion Week und in Kampagnen für Proenza Schouler und Re/Done denim dokumentiert wurde, hat sie sich als Poster-Girl für einen minimalistischen Schönheitsansatz etabliert.

Dennoch zeigte sie bereits bei ihrer ersten Met Gala im Jahr 2024, dass sie flexibel bleibt, als sie sich von der legendären Visagistin Pat McGrath für den roten Teppich schminken liess. Damals sprach sie in einem Zoom-Gespräch von ihrem Hotelzimmer im Upper East Side aus über diesen besonderen Anlass.
Der frühere „Baywatch“-Star, der in den neunziger Jahren weltbekannt wurde, zeigt mit ihrem Auftritt in Mailand einmal mehr, dass sie einfach macht, wozu sie gerade Lust hat. Zwischen 90er-Nostalgie und ihrer bewussten No-Makeup-Regel geht sie ihren ganz eigenen Weg.