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Österreichs Getreideernte um 15-20% unter Vorjahr: Dürre und Hitze belasten Bauern

„Die heurige Getreideernte in Österreich wird voraussichtlich 15 bis 20 Prozent unter dem Vorjahr liegen, während im Burgenland Verluste von bis zu 20 Prozent pro Hektar erwartet werden, berichtet die Landwirtschaftskammer (LK) und das Institut für Agrarwirtschaft. Die Trockenheit und Hitze haben die Ernteerwartungen stark beeinträchtigt, wobei die wirtschaftlichen Herausforderungen durch hohe Düngemittelpreise und niedrige Erzeugerpreise zusätzlich verschärft werden. Die LK rechnet mit rund 2,7 Millionen Tonnen Getreide (exkl. Mais), was zehn Prozent unter dem Fünfjahresschnitt liegt. In der Marchfeldregion warnen Experten vor bis zu 30 Prozent Ertragseinbußen, während die Anbaufläche erstmals unter 500.000 Hektar sinkt, ein historischer Tiefstand. Die Landwirtschaftskammer fordert Ausbau der Bewässerungsinfrastruktur und stärkere Absicherungen gegen Dürreschäden. „Die Pflanzen stehen unter enormem Stress, ein Wetterumschwung ist derzeit nicht in Sicht“, betont Vizepräsident Lorenz Mayr. Die Bauern appellieren an die Konsumenten, die heimische Landwirtschaft zu unterstützen. Quellen: https://www.diepresse.com/34003506/zwei-gruende-sorgen-fuer-starken-rueckgang-der-getreideernte-in, https://www.krone.at/4202466, https://www.vol.at/trockenheit-hitze-und-duerre-setzen-landwirtschaft-2026-zu/10291139, https://www.meinbezirk.at/gaenserndorf/c-lokales/bauern-blicken-mit-sorge-auf-die-ernte_a8772261″

Ernteausfälle und regionale Unterschiede

Ernteausfälle und regionale Unterschiede
Photo: DiePresse.com

Die heurige Getreideernte in Österreich wird voraussichtlich 15 bis 20 Prozent unter dem Vorjahr liegen, während im Burgenland Verluste von bis zu 20 Prozent pro Hektar erwartet werden, berichtet die Landwirtschaftskammer (LK) und das Institut für Agrarwirtschaft. Die Trockenheit und Hitze haben die Ernteerwartungen stark beeinträchtigt, wobei die wirtschaftlichen Herausforderungen durch hohe Düngemittelpreise und niedrige Erzeugerpreise zusätzlich verschärft werden. Die LK rechnet mit rund 2,7 Millionen Tonnen Getreide (exkl. Mais), was zehn Prozent unter dem Fünfjahresschnitt liegt. In der Marchfeldregion warnen Experten vor bis zu 30 Prozent Ertragseinbußen, während die Anbaufläche erstmals unter 500.000 Hektar sinkt, ein historischer Tiefstand. Die Landwirtschaftskammer fordert Ausbau der Bewässerungsinfrastruktur und stärkere Absicherungen gegen Dürreschäden. „Die Pflanzen stehen unter enormem Stress, ein Wetterumschwung ist derzeit nicht in Sicht“, betont Vizepräsident Lorenz Mayr. Die Bauern appellieren an die Konsumenten, die heimische Landwirtschaft zu unterstützen. Quellen: https://www.diepresse.com/34003506/zwei-gruende-sorgen-fuer-starken-rueckgang-der-getreideernte-in, https://www.krone.at/4202466, https://www.vol.at/trockenheit-hitze-und-duerre-setzen-landwirtschaft-2026-zu/10291139, https://www.meinbezirk.at/gaenserndorf/c-lokales/bauern-blicken-mit-sorge-auf-die-ernte_a8772261

Wirtschaftliche Herausforderungen für die Landwirtschaft

Die wirtschaftlichen Herausforderungen für den Ackerbau sind derzeit größer denn je, sagt Josef Moosbrugger, Präsident der Landwirtschaftskammer. „Die Erzeugerpreise befinden sich auf einem niedrigen Niveau und haben sich bislang, bis auf einzelne Ausnahmen wie Raps, kaum erholt, während die Produktionskosten weiterhin hoch sind, insbesondere für Dünger, Energie oder Treibstoffe“, erklärt er. Die Preise für Düngemittel bleiben auf einem zu hohen Niveau, was die Bauern zusätzlich belastet. „Für viele Betriebe ist das existenzbedrohend“, warnt Stephan Pernkopf, Stellvertreter der Landeshauptfrau. Die Anbaufläche für Getreide ist erstmals unter 500.000 Hektar gesunken, ein historischer Tiefstand. Die LK prognostiziert, dass die Ernteerträge in den östlichen Regionen stärker beeinträchtigt sind als in westlicheren Gebieten. Quellen: https://www.diepresse.com/34003506/zwei-gruende-sorgen-fuer-starken-rueckgang-der-getreideernte-in, https://www.krone.

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Getreideernte wieder unterdurchschnittlich
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Jonas Becker

Über den Autor

Jonas Becker verantwortet das Nachrichtenressort von Germanic Nachrichten. Sein Fokus liegt auf schneller, praeziser und sauber verifizierter Berichterstattung zu Politik, Gesellschaft und aktuellen Entwicklungen in Deutschland.

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