Cheftrainer Mike Vrabel und sein Team müssen bis Sonntagabend alle notwendigen Entlassungen vollziehen, während im Umfeld bereits über mögliche Neuzugänge und Trade-Szenarien spekuliert wird.
Kaderverkleinerung und erste Entlassungen bei den Patriots
Mit insgesamt 91 Spielern ging das Team in das finale Wochenende, bevor der endgültige 53-Man-Kader für die Saison 2026 stehen muss (wie MassLive berichtet). Der Zeitplan lässt keinen Spielraum: Bis Sonntag um 16 Uhr Ortszeit müssen alle NFL-Franchises ihre Kader drastisch reduzieren.
Unter den bisher betroffenen Spielern befinden sich zahlreiche Akteure aus dem erweiterten Trainingskader und der Rookiegruppe. Für Metz greift eine internationale Ausnahme, wodurch er im Falle einer Verpflichtung für den Practice Squad nicht das normale Limit belastet.
Auch in der Defensive gab es spürbare Einschnitte. Safety Eric Butler wurde mit einer Verletzungssignalisierung entlassen, während Cornerback Marcellas Dial Jr. – der letzte verbliebene Spieler aus der 2024er Draft-Klasse neben Quarterback Drake Maye – ebenfalls gehen muss (unter Berufung auf interne Quellen). Auf der Linebacker-Position vermeldete Edge Rusher Amari Gainer in den sozialen Medien seinen Abschied, während Xavier Holmes und Riley Wilson ebenfalls freigestellt wurden.
Die Receiver-Situation und Spekulationen um Kayshon Boutte
Die wohl interessantesten Spekulationen drehen sich um die Offensive, insbesondere nach den prominenten Neuverpflichtungen in der Wide-Receiver-Abteilung. Brown (zuvor Philadelphia Eagles) und Romeo Doubs (zuvor Green Bay Packers) sieht sich die sportliche Führung in einer stark veränderten Ausgangslage.
Besonders die Zukunft von Kayshon Boutte gerät dadurch in den Fokus. Obwohl Boutte in der vergangenen Saison mit 33 gefangenen Pässen für 551 Yards und sechs Touchdowns sowie starken Leistungen in den Playoffs ein wichtiger Faktor war, ist sein Platz im Kader keineswegs garantiert (so die Berichterstattung über seine Statistiken). Berichten zufolge steht auch ein möglicher Trade im Raum, obgleich für einen Spieler seines Profils meist nur spätere Draft-Picks zu erwarten wären.

The way he moves and kind of cuts off on some routes and can move his body side to side and get by people is really impressive. He’s only going to continue getting better and better as he gets more comfortable in this offense. Drake Maye, Quarterback der Patriots, via The Boston Globe
Diese enge Bindung zwischen dem Quarterback und den neuen Anspielstationen könnte dazu führen, dass etablierte Kräfte wie Mack Hollins ebenfalls um ihre Rolle bangen müssen, während jüngere Alternativen wie DeMario Douglas und Kyle Williams im Slot gute Karten auf einen Verbleib besitzen.
Ungewöhnliche Kaderplanung auf den Skill-Positionen
Ein projections-basierter Bericht von ESPN beleuchtet eine bemerkenswerte strategische Ausrichtung für die 53er-Liste. Sporting News hebt hervor, dass Experten wie Mike Reiss vermuten, die Patriots könnten mit einer unkonventionellen Verteilung in die Saison gehen: sieben Wide Receiver, aber lediglich zwei Running Backs.

Das gemeldete Duo im Backfield besteht demnach aus Rhamondre Stevenson und TreVeyon Henderson. Der Bericht führt aus, dass tiefere Backup-Optionen wie JaMycal Hasty, Jam Miller, Hassan Haskins und Lan Larison über den Practice Squad abgesichert werden könnten, um den Kaderplatz im Hauptkader zu schonen.
Die Backup-Frage hinter Drake Maye
Ein weiteres offenes Kapitel betrifft die sportliche Absicherung auf der Quarterback-Position. Nach einer starken Vorsaison von Drake Maye, der mit 31 Touchdowns, 8 Interceptions und 4.394 Yards zu den prägenden Gesichtern der Liga gehörte, klafft laut Analysen eine spürbare Lücke zum Ersatzmann (wie in der Vorschau angemerkt wird).
Tommy DeVito, der im vergangenen Jahr nach Stationen bei den New York Giants zu den Patriots stieß, blickt auf gemischte Statistiken zurück. In seiner ersten NFL-Spielzeit verbuchte er einen 3:3-Record als Starter sowie eine Passquote von 64,0 Prozent, konnte im darauffolgenden Jahr jedoch keinen Touchdown-Pass verzeichnen (laut den überlieferten Spielerdaten). Ob die sportliche Leitung um Mike Vrabel hier nach den endgültigen Liga-Entlassungen noch einmal auf dem Transfermarkt nachbessert, bleibt eine der spannenden Fragen vor dem Saisonauftakt im September gegen Seattle.
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