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Leapmotor B03X im Test: Kompakt, praktisch, günstig

Der Leapmotor B03X positioniert sich mit kompakten Maßen und einem Einstiegspreis von rund 28.000 Pfund im britischen Markt. Das Elektro-SUV punktet laut aktuellen Testberichten mit einem variablen Innenraumkonzept, einem 405 Liter großen Kofferraum sowie schnellen Ladezeiten von zehn auf achtzig Prozent in 25 Minuten.

Der Markt für kompakte Elektroautos wächst rasant, und die Suche nach dem passenden Fahrzeug führt unweigerlich zu einer Vielzahl neuer Modelle. Mitten in dieses Segment drängt der Leapmotor B03X, der mit einer Länge von 4.270 Millimetern und einer Breite von 1.810 Millimetern etwas größer ausfällt als ein Renault 4, Kia EV2, Skoda Epiq oder ein Ford Puma Gen-E (so beschreibt Electrifying das Fahrzeug im Test). Gleichzeitig ist er kompakter dimensioniert als der MG S5 oder der BYD Atto 2.

Design und Abmessungen des Leapmotor B03X

Optisch zeigt sich das Fahrzeug mit einer glatten und abgerundeten Frontpartie, die durch eine scharfe, hoch angesetzte Motorhaubenlinie geprägt wird. Das dreistreifige LED-Tagfahrlicht sorgt für eine unverwechselbare Lichtsignatur, während der Markenname in den dunklen Kunststofflufteinlass unter dem Kennzeichenhalter eingeprägt ist. Seitlich unterstrichen integrierte Türgriffe und eine großzügige Verglasung den erwachsenen Auftritt, der durch schwarze Radhausverkleidungen und eine Dachreling im SUV-Stil ergänzt wird.

Für die Lackierung stehen sechs Farben zur Auswahl: Berry Blue, Acorn Brown, Tundra Grey, Seaweed Green, Galaxy Silver und Rime Beige. Wer sich für den britischen Markt entscheidet, bekommt dort laut den Berichten von Electrifying standardmäßig die Metallic-Lackierung in Acorn Brown, während andere Farbtöne einen Aufpreis kosten.

Batterie, Reichweite und Ladeleistung im Praxisvergleich

In den meisten europäischen Märkten wird eine Einstiegsvariante mit einem 40-kWh-Akku angeboten, die nach WLTP eine Reichweite von 181 Meilen beziehungsweise 292 Kilometern ermöglicht. Im Vereinigten Königreich hingegen ist ausschließlich eine Variante mit einer 53-kWh-LFP-Batterie erhältlich, die eine offizielle WLTP-Reichweite von bis zu 237 Meilen oder 381 Kilometern erzielt (wie Electrifying detailliert aufführt).

Diese Reichweite bewegt sich im soliden Mittelfeld, wird jedoch von einigen Wettbewerbern übertroffen, die Werte zwischen 250 und 280 Meilen erreichen. Dafür gleicht das Modell dies bei der Ladeperformance aus. Dank einer DC-Schnellladeleistung von 133 kW lässt sich der Akkustand in nur 25 Minuten von zehn auf achtzig Prozent bringen. Testfahrten bei hohen Temperaturen und auf anspruchsvollen Bergstraßen zeigten zudem eine effiziente reale Leistung von 4,5 Meilen pro kWh laut den Praxiserfahrungen von Electrifying.

Innenraum, Infotainment und Variabilität

Im Interieur setzt der Hersteller auf eine Mischung aus solider Verarbeitung, umfangreicher Ausstattung und ausgeklügelter Raumnutzung. Vor dem Fahrer befindet sich ein 8,8 Zoll großes digitales Kombiinstrument, während in der Mittelmitte ein 14,6 Zoll großer Touchscreen untergebracht ist. Das System basiert auf der Software Leap OS 4.0 Plus und bietet Online-Navigation, Echtzeit-Verkehrsinformationen sowie Over-the-Air-Updates. Alternativ lassen sich Smartphones über Apple CarPlay oder Android Auto einbinden.

Ein echter Pluspunkt ist die Geräumigkeit. Completecar hebt in seinem Test hervor, dass der Wagen über insgesamt 33 Ablagefächer im gesamten Innenraum verfügt. Dazu gehören breite vordere Türfächer, ein Staufach unter der Mittelkonsole sowie eine kabellose Ladeschale.

Kofferraum und clevere Transportlösungen

Besonders bei der Variabilität erinnert das Konzept an den Honda Jazz. Das reguläre Kofferraumvolumen beträgt 405 Liter. Wird der variable Ladeboden angehoben, kommt ein zusätzliches 105 Liter großes, mit Kunststoff ausgekleidetes Fach zum Vorschein. Dieses verfügt über einen integrierten Abfluss, sodass schmutzige Gummistiefel oder nasse Pflanzen problemlos mit Wasser abgespritzt werden können.

Leapmotor B03X im Test: Geräumiger als ein Renault 4, aber dennoch nicht so gut

Zusätzlich lassen sich die hinteren Sitzflächen hochklappen, wodurch eine breite, ebene Durchlademöglichkeit für sperrige Gegenstände entsteht. Wer noch mehr Transportkapazität benötigt, kann den Beifahrersitz mit einem einzigen Handgriff komplett flach umlegen (berichtet Electrifying über diese Funktion).

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David Falk

Über den Autor

David Falk verantwortet das Wirtschafts- und Unternehmensressort von Germanic Nachrichten. Er berichtet ueber Maerkte, Mittelstand, Innovation und strategische Entwicklungen in deutschen und internationalen Unternehmen.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.

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