Der Iran-gestützte Houthi-Clan hat am Dienstag erneut Angriffe auf den al-Makha-Port in der Roten See verübt, bei denen mindestens sieben Menschen getötet wurden, berichtete aljazeera.com. Gleichzeitig wurde ein kommerzielles Schiff von den Houthi-Angriffen getroffen, bei dem drei Crewmitglieder ums Leben kamen.
Angriffe auf al-Makha-Port
Der Iran-gestützte Houthi-Clan hat am Dienstag erneut Angriffe auf den al-Makha-Port in der Roten See verübt, bei denen mindestens sieben Menschen getötet wurden, berichtete aljazeera.com. Der Angriff markiert eine neue Eskalation im Konflikt, der seit Jahren die Region destabilisiert.
Tödlicher Angriff auf den Frachter True Confidence
Ein weiterer Angriff der Houthi-Gruppe traf am Montag den Frachter M/V True Confidence, eine mit der Barbados-Flagge segelnde und von Liberia betriebene Tonnenschifffahrt. Laut US-Zentralbefehl (CENTCOM) wurde das Schiff von einer anti-schiffsballistischen Rakete getroffen, wodurch drei Crewmitglieder ums Leben kamen und mindestens vier weitere verletzt wurden. Die Rakete verursachte „erheblichen Schaden, wie CENTCOM in einer Erklärung feststellte.
CENTCOM erklärte, dass die Houthi-Attacken den globalen Handel gestört und das Leben internationaler Seefahrer gefährdet hätten US-Zentralbefehl (CENTCOM). Der Angriff auf die True Confidence war der erste tödliche Vorfall, bei dem die Houthi-Gruppe ein kommerzielles Schiff traf. Bislang hatte die Gruppe zwar mehrere Schiffe getroffen, aber keine Todesfälle verzeichnet. Der Angriff erfolgte um 11:30 Uhr Ortszeit am Montag, wie in Quelle 2 beschrieben.
Die drei getöteten Crewmitglieder gehörten zu einer multinationalen Mannschaft, und mindestens vier weitere wurden verletzt, wobei drei von ihnen in kritischem Zustand sind. Die Crew verließ das Schiff, und koalitionsnahe Kriegsschiffe reagierten, um die Situation zu bewerten, wie CENTCOM berichtete. Dieser Vorfall stellt eine „gravierende Eskalationdar, da die Houthi-Gruppe bislang keine Zivilisten getötet hatte, obwohl sie bereits mehrere Schiffe beschossen hatte.
Reaktionen und internationale Sorge
Matthew Miller, Sprecher des US-Außenministeriums, erklärte, der Angriff sei „leider unvermeidlich“ gewesen. Er kritisierte die Houthi-Gruppe für die „wahnsinnigen Angriffe, die das Wohlergehen von Zivilisten in der Roten See ignorierten. Miller betonte, dass die US-Regierung die Houthi-Gruppe zur Rechenschaft ziehen und andere Regierungen auffordere, dies ebenfalls zu tun.
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CENTCOM warnte zudem vor einem „umweltbedingten Risiko“ durch den abgesunkenen Frachter Rubymar, der im Februar durch eine Houthi-Rakete getroffen worden war. Die Schiffsruine, die tausende Tonnen Stickstoffdünger transportierte, stellte ein „Risiko für die Unterwasserstrukturdar, wie das US-Militär erklärte. Der Rubymar-Absturz ereignete sich im mittleren Februar, wie in Quelle 2 erwähnt.
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Der Angriff auf die True Confidence markiert eine neue Eskalation im Konflikt, der seit 2023 durch die Nutzung anti-schiffsballistischer Raketen charakterisiert ist. Die Houthi-Gruppe hat in den letzten Tagen fünf solcher Raketen abgefeuert, wobei zwei Schiffe getroffen wurden, während die anderen abgefangen oder ins Wasser fielen. Zwei dieser Raketen trafen in den letzten beiden Tagen Schiffe: die M/V MSC Sky II am Montag und die M/V True Confidence am Mittwoch, wie Quelle 2 angibt.
Kontext und weiterer Verlauf
Die Houthi-Gruppe hat seit 2023 anti-schiffsballistische Raketen eingesetzt, eine Technik, die bisher von keinem anderen Akteur angewendet wurde, wie in Quelle 2 erwähnt.
Die Houthi-Gruppe hat in den letzten Tagen fünf anti-schiffsballistische Raketen abgefeuert, zwei davon trafen Schiffe, während die übrigen entweder abgefangen oder ins Wasser fielen, wie Quelle 2 beschreibt.
Matthew Miller sagte, die Houthi-Gruppe habe die Angriffe mit keinerlei Rücksicht auf das Wohlergehen unschuldiger Zivilisten fortgesetzt und nun leider auch Zivilisten getötet Matthew Miller, State Department spokesperson.