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Unterhaltung

Herzogin Meghan reagiert erschüttert auf Vorwürfe gegen Vater

Herzogin Meghan hat sich in einer offiziellen Erklärung tief erschüttert über schwere Vorwürfe gegen ihren Vater Thomas Markle geäussert. Laut Medienberichten soll ihr Halbbruder auf den Philippinen kinderpornografisches Material entdeckt haben. Die Herzogin betonte, dass der Kontaktabruch stets dem Schutz ihrer Kinder diente.

Die jahrelange Funkstille zwischen Herzogin Meghan und ihrem Vater Thomas Markle hat eine neue, schwere Dimension erreicht. Anlass für die aktuellen Schlagzeilen sind Ermittlungen der philippinischen Behörden gegen den 82-jährigen ehemaligen Hollywood-Beleuchter. Die britische Boulevardzeitung The Sun berichtete zuerst über die Entdeckung von Hunderten, möglicherweise Tausenden bildlichen Darstellungen von sexuellem Kindesmissbrauch. Die philippinische Nationalpolizei durchsuchte daraufhin das frühere Wohnhaus, wie der philippinische Innenminister Jonvic Remulla mitteilte. Der 82-Jährige, der zwischen 1964 und 1975 mit seiner inzwischen verstorbenen Ex-Frau Roslyn Loveless verheiratet war – der Mutter von Samantha Markle und Thomas Markle Jr. –, lebt mittlerweile in einer Rehabilitationseinrichtung in Florida, nachdem ihm Ende 2025 auf den Philippinen wegen eines Blutgerinnsels der linke Unterschenkel amputiert werden musste.

Die offizielle Erklärung der Herzogin und das Jahr 2018

Angesichts der Vorwürfe brach die Ehefrau von Prinz Harry ihr Schweigen und wandte sich mit einer persönlichen Stellungnahme an die Öffentlichkeit. Sie erklärte darin, dass sie von den Entwicklungen tief erschüttert sei und ihre Gedanken bei den betroffenen Kindern liegen. Gleichzeitig offenbarte sie, dass der Entschluss, den Kontakt zu ihrem Vater vollständig abzubrechen, nicht erst kürzlich gefasst wurde. Bereits vor rund acht Jahren, nach ihrer Hochzeit im Mai 2018, sei ihr ein Brief mit beunruhigenden Hinweisen zugespielt worden; ihr Sprecher räumte später ein, dass sie sich bei der zeitlichen Einordnung möglicherweise geirrt habe und das Jahr 2019 zutreffend sei.

Die Londoner Metropolitan Police bestätigte, dass im Januar 2019 ein entsprechendes Schreiben eingegangen und an den königlichen Personenschutz weitergeleitet worden war. Ein Sprecher der Herzogin teilte dem Fernsehsender ITV mit, dass sie verärgert und frustriert darüber sei, dass die Metropolitan Police die Vorwürfe nicht an ausländische Behörden oder Interpol weitergeleitet hatte.

Der Brief im Dezember 2025 und die Reaktionen der Familie

Noch im Dezember 2025 zog Meghan den endgültigen Schlussstrich unter die Beziehung. Ein persönlich zugestellter Brief erreichte ihren Vater direkt am Krankenbett auf den Philippinen, wo er sich nach einer Beinamputation in medizinischer Behandlung befand. In dem Schreiben teilte sie ihm mit, dass er seine Enkelkinder niemals kennenlernen werde, wie unter anderem Gala berichtete. In dem Brief machte sie zudem deutlich, dass die Behörden über sein Verhalten unterrichtet seien.

Herzogin Meghan reagiert erschüttert auf Vorwürfe gegen Vater
Foto: Berliner Zeitung

Der Beschuldigte weist sämtliche Anschuldigungen entschieden zurück. Gegenüber der Daily Mail bezeichnete er die Vorwürfe als kranke Lügen und erklärte, er sei schockiert und verletzt über die Behauptungen seines Sohnes.

Ich bin schockiert, verletzt und sehr aufgebracht, dass mein Sohn solche Anschuldigungen gegen mich erhebt.

Thomas Markle Sr., via Daily Mail

Ermittlungen auf den Philippinen und internationale Behörden

Die philippinischen Behörden haben den Fall offiziell aufgenommen. Ein Staatssekretär im Justizministerium sowie der philippinische Innenminister Jonvic Remulla bestätigten, dass eine spezialisierte Taskforce gegen Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung von Kindern im Internet die Vorwürfe und das gefundene Material untersucht, wie die Berliner Zeitung berichtete. Innenminister Remulla kündigte an, die Ergebnisse erst nach Abschluss der forensischen Untersuchung öffentlich zu machen.

Herzogin Meghan reagiert erschüttert auf Vorwürfe gegen Vater
Foto: NewsFlix

Unterdessen sind auch in den Vereinigten Staaten, wo Thomas Markle derzeit in einer Rehabilitationseinrichtung in Florida lebt, Stellen eingeschaltet worden. Das FBI gab bekannt, dass es über den Fall informiert ist und die philippinischen Behörden bei Bedarf unterstützen sowie möglichen Verstössen gegen US-Bundesrecht nachgehen wird.

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Sophie Krueger

Über den Autor

Sophie Krueger leitet das Unterhaltungsressort von Germanic Nachrichten. Ihr Schwerpunkt liegt auf Film, Streaming, Popkultur und prominenten Entwicklungen mit redaktioneller Einordnung und sauberer Quellenlage.

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